Kreismedienzentrum Göppingen 2019
Kunsthalle Göppingen 2019
Stadtmarketing Rathaus Geislingen 2018
Medienparty Kunsthalle Göppingen 2018
Wirtschaftsförderung Stadt Göppingen: Social Media und Medienlandschaft

Archiv (91 Einträge)

 


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Netzwerk der Medienschaffenden im KMZ – Kreismedienzentrum Göppingen

Filter im Kopf aktivieren

Im Kreismedienzentrum Göppingen wuselt es an diesem Abend. Zu Gast sind die Teilnehmer des medienforum Kreis Göppingen und gegen spÀter eine ganz hervorragende Band in der Radiolounge von Radiofips.

Die Zugaben wollten kein Ende nehmen, denn Dominik Baer und seine Band zogen die Zuschauer im Keller-Foyer von Radiofips vollkommen in ihren Bann. Von Jugendlichen bis hin zu StadtrĂ€tinnen wurde im Publikum alles gesichtet, was sich fĂŒr die spannende Mischung aus Indie-Pop und Folk-, Rock- oder Funk-Elementen begeisterte. Rund 50 Mal im Jahr ruft der nichtkommerzielle Sender Radiofips regionale Bands, aber im Falle von Dominik Baer auch ĂŒberregionale, zur RadiobĂŒhne oder Radiolounge und damit zu Livekonzerten im Radiostudio auf, wobei wie in diesem Falle auch mal Publikum geladen ist. „Die erste RadiobĂŒhne hatten wir im Rahmen des ersten medienforum-Jahres 2004“, sagt Oliver Schwarz, Mann der ersten Stunde bei Radiofips, Moderator der Sendung „Wunschbox“, Techniker und Vorsitzender fĂŒr die 70 Mitglieder des Betreibervereins. „Entstanden ist das Radio aus dem Klinikfunk an der Klinik am Eichert, den wir auch immer noch betreiben, und es hat sich im Laufe der Zeit mit vielen Sendungen und spannenden Richtungen zu einem tollen Radioprojekt entwickelt“, fĂŒgt Schwarz nicht ohne Stolz hinzu und gibt auch den Hinweis, dass man sich hier in der Eberhardtstraße 22 schließlich auch alten Göppinger Krankenhaus befindet. Der Sender ist wie gesagt einer von zehn nichtkommerziellen Radiostationen in Baden-WĂŒrttemberg und wird ehrenamtlich von den Vereinsmitgliedern betrieben, aber das mit dermaßen viel Engagement, professionellem Know-how und technischem Equipment, dass es manchen Profi-Sender die Ohren weghauen wĂŒrde. Hier bei Radiofips ist Digitalisierung ein Gebrauchs-, und nicht mehr ein Fremdwort.

Denselben Anspruch hat Mathias Nagl als Leiter des Kreismedienzentrums, kurz KMZ, der – ebenfalls im Untergeschoss - ein propres Tonstudio sowie einen KinoprĂ€sentationsraum beheimatet. Hier wie oben im Erdgeschoss kann er jungen Digital- und Cyber-Medial-Freaks alles bereitstellen, was das Herz begehrt. Die Sache mit dem Herzen ist wörtlich zu nehmen, denn mit einer speziellen Software scannt ein Programm die hier ausgestellte Puppe. Auf einem Tablet sind dann alle Organe – einschließlich des Herzens – sowie alle BlutgefĂ€ĂŸe sichtbar. Haben Wissenschaftler nicht unlĂ€ngst die „menschliche Pumpe“ mit einem 3D-Drucker nachbilden können? „Menschliches Gewebe können wir hier noch nicht herstellen, aber unsere 3D-Drucker können schon alles aus Kohlenstoff bis hin zu Schokolade gestalten“, fĂŒhrt Mathias Nagl den interessierten medienforum-Besuchern aus, unter denen sich erfreulicherweise wieder viele neue Gesichter, aber natĂŒrlich auch StammgĂ€ste befanden. Schokolade als Nervennahrung braucht`s wohl auch bei Cyber-Brille und -Handschuhen im „Augment Reality-Studio“. „Wer mit dem Fahrstuhl virtuell in den 50 Stock hochsaust, dann aussteigen muss und auf einem schmalen Balken ĂŒber dem Abgrund balanciert und dann auch noch einen Gegenstand aufheben soll, der sucht nach dem Gleichgewicht und bringt die Umstehenden zum Lachen“, erzĂ€hlt Mathias Nagl. Der umtriebige KMZ-Leiter fĂŒhlt sich mit seinem Haus technisch auf dem neuesten Stand, was es auch sein muss, schließlich kommt die ehemalige Kreisbildstelle (die Ă€lteren von uns mögen sich daran erinnern) aus der Tradition von 35mm-Filmrollen und musealen Filmprojektoren, um die sich Nagls VorgĂ€nger Karlheinz Straub seit seiner Pensionierung ehrenamtlich kĂŒmmert, entstanden. Heutzutage ist die Einrichtung aber Schulen und fĂŒr interessierte Personen die erste Anlaufstelle im Sektor MedienpĂ€dagogik geworden. „FrĂŒher war die Filter rein technischer Natur, denn bis eine Nachricht vom Ereignis bis ins Radio oder Fernsehen gekommen ist, verging nicht nur viel Zeit, sondern es waren von Kameramann, ĂŒber den Redakteur bis hin zum Moderator nicht nur viel Zeit, sondern auch viele Medienprofis dazwischengeschaltet“, erzĂ€hlt Nagl locker an eine ZDF-Fernsehkamera von 1953! gelehnt, „heute im Zeitalter von Social Media wird ein Ereignis zeitgleich gepostet und wir mĂŒssen selber unseren Filter im Kopf aktivieren, ob wir das alles glauben, nachvollziehen und auch noch gutheißen wollen.“

Keine Frage, ein Besuch im KMZ lohnt sich nicht nur fĂŒr Lehrer und SchĂŒler. Das medienforum hat es mit seiner Veranstaltung zum Beispiel geschafft, Vertreter des Christophsbades und der Kunsthalle Göppingen mit dem KMZ zu vernetzen. Diese Verlaufsform ging ĂŒbrigens ganz analog vonstatten. Das einfache gemeinsame GesprĂ€ch, bei dem man sich auch noch in die Augen schaut, ist noch immer der beste Ausgangspunkt fĂŒr eine gutfunktionierende Kommunikation. Das medienforum Kreis Göppingen beweist das seit 2003 immer wieder.

Weitere Infos unter www.radiofips.de und www.kmz-gp.de.

Infos

Die nĂ€chste Veranstaltung des medienforum Kreis Göppingen findet Ende Oktober Anfang November im Rahmen der Interkulturellen Woche in Göppingen statt. Genaueres wird noch bekannt gegeben und natĂŒrlich gesondert dazu eingeladen.

Eine schriftliche Umfrage unter den medienforum-Teilnehmern hatte Anfang des Jahres ergeben: lieber ein, zwei Veranstaltungen weniger, aber mit noch mehr Vehemenz. Damit bleibt der Zirkel der Kreativen an drei Terminen im Jahr eine feste GrĂ¶ĂŸe im Kreis Göppingen.

Auch wenn der konkrete Termin noch nicht ganz feststeht, sind Anmeldungen fĂŒrs nĂ€chste medienforum bereits möglich, unter: kontakt (at) medienforum-gp.de

Hintergrund

Das Medienforum Kreis Göppingen findet nun also dreimal im Jahr Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen.

Das medienforum Kreis Göppingen - die Geschichte

Das medienforum Kreis Göppingen gibt es nun schon seit dem Jahr 2003 Jahren. Angefangen hatte alles mit einer Veranstaltung auf Initiative der Medien Region Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark 2002 - damals noch deklariert als Medien-Meeting. Dann haben sich die Mitveranstalter von einst dazu entschlossen, die Veranstaltungsform in ein zunĂ€chst zweimonatiges Ereignis umzuwandeln. Die Organisatoren sind nun Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media Verlagsgesellschaft und Thomas Kießling von K-media & PR. JĂŒngst ist Andreas Schweickert von der Agentur Saltico auf eigenen Wunsch aufgrund großer ArbeitsĂŒberlastung ausgeschieden. Seit Beginn wird das medienforum Kreis Göppingen kostenfrei fĂŒr die Besucher und seit 2018 nun dreimal im Jahr direkt bei Medienunternehmen, bei Agenturen, Unternehmen oder VerbĂ€nden ausgerichtet – normalerweise jeweils am dritten Mittwoch des Monats. Bislang sind rund 100 Veranstaltungen mit rund 3800 Besuchern durchgefĂŒhrt worden.
Im Verteiler des medienforums Kreis Göppingen sind an die 300 Adressen, deren Inhaber wechselnd zu den Veranstaltungen kommen. Eine schönes und gut funktionierendes Netzwerk, das den Kreis Göppingen auch in Sachen Medien gut positioniert.

Text: Thomas Kießling



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Netzwerk der Medienschaffenden zum Jahresauftakt in der Kunsthalle Göppingen

Alles scheint in Bewegung

In der Kunsthalle Göppingen haben sich die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen bei der traditionellen Medienparty zu Beginn des Jahreskalenders davon ĂŒberzeugen können: alles ist in Bewegung.

Dabei ist bildende Kunst doch eigentlich statisch. Doch schon der Titel der Ausstellung „Tanz, Bewegung, Geste, Bild“ verrĂ€t, hier bewegt sich die Kunst im Auge des Betrachters permanent. Und wenn die grazilen Skulpturen und feinfĂŒhligen Video-Installationen dazu genommen werden, dann ist sprichwörtlich Bewegung in der Göppinger Kunsthalle.

Achtzig Werke international bekannter Bildender KĂŒnstler und TĂ€nzer aus dem 20./21. Jahrhundert ermöglichen in der aktuellen Ausstellung einen Einblick in das außergewöhnliche Beziehungsgeflecht von Tanz und Bildender Kunst. Das umfangreiche Projekt wird gefördert vom Innovationsfonds Kunst Baden-WĂŒrttemberg und Elanders Waiblingen. Einen genau genommen 50.000-Euro-Zuschuss hat die Kunsthalle fĂŒr diese Ausstellung bekommen. Normalerweise ist dies der gesamte Jahresetat der Halle, wie es heißt. Zeit, dass sich wenigstens in den aktuell gut gefĂŒllten kommunalen Kassen etwas bewegen sollte.

Aber die Hauptbewegung ist sowieso bald im Personal der Kunsthalle begrĂŒndet. Denn Werner Meyer verlĂ€sst zum 30. April die Einrichtung, geht in den zwar wohlverdienten, aber „Wer kann eigentlich auf ihn verzichten“- Ruhestand. Vor 30 Jahren hat in die Stadt fĂŒr die damals neugegrĂŒndete Kunsthalle nach Göppingen gelotst. Er hat aus der Einrichtung eine renommierten Anlaufpunkt geschaffen. Mit mehr Geld – siehe oben - wĂ€re auch mehr möglich gewesen, allein mit Guerilla-Marketing lĂ€sst sich nicht alles richten.

Nun ist der Tausendsassa in Bad Herrenalb den Karlsruher Unis nah, den Göppingern bis auf gelegentliche Besuche fern. Seine Nachfolge ĂŒbernimmt ja bereits zum 1. April Frau Dr. Melanie Ardjah.

Aber so weit ist es ja noch nicht: Noch können es die Göppinger und die Kunstinteressierten von nah und fern ganz so machen wie die erneut begeisterten Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen: den kenntnisreichen AusfĂŒhrungen von Werner Meyer zu jedem Kunstwerk der Ausstellung lauschen.

Und das ist nicht das Ende: quasi in einer kurativen Retrospektive wird Werner Meyer zum Abschluss seine Lieblingswerke aus der Kunstsammlung Göppingen zeigen, fĂŒr deren Beschaffung er ja auch federfĂŒhrend war. Dass auch bei dieser Ausstellung die GemĂŒter der Betrachter in Bewegung kommen, könnte nicht ausgeschlossen sein.

Weitere Infos unter www.kunsthalle-goeppingen.de..

Infos

Erneut sind die Macher des medienforums Kreis Göppingen auf einem guten Weg, auch fĂŒr dieses Jahr interessante Veranstaltungen zu organisieren. Die nĂ€chste Veranstaltung findet im Mai statt, dann noch eine im November. Eine schriftliche Umfrage unter den medienforum-Teilnehmern hat ergeben: lieber ein, zwei Veranstaltungen weniger, aber mit noch mehr Vehemenz. Damit bleibt der Zirkel der Kreativen eine feste GrĂ¶ĂŸe im Kreis Göppingen.

Anmeldungen sind bereits möglich unter: kontakt (at) medienforum-gp.de

Hintergrund

Das Medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen. Die Einladung kann deshalb auch an Kollegen weitergegeben werden.

Das medienforum Kreis Göppingen - die Geschichte

Das medienforum Kreis Göppingen gibt es nun schon seit 15 Jahren. Angefangen hatte alles mit einer Veranstaltung auf Initiative der Medien Region Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark - damals noch deklariert als Medien-Meeting. Dann haben sich die Mitveranstalter von einst dazu entschlossen, die Veranstaltungsform in ein zweimonatiges Ereignis umzuwandeln. Die Organisatoren sind nun Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media Verlagsgesellschaft, Andreas Schweickert von der Agentur Saltico und Thomas Kießling von K-media & PR. Seit Beginn wird das medienforum Kreis Göppingen kostenfrei fĂŒr die Besucher fĂŒnf- bis sechsmal im Jahr direkt bei Medienunternehmen, bei Agenturen, Unternehmen oder VerbĂ€nden ausgerichtet - jeweils am dritten Mittwoch des Monats alle zwei Monate. Somit sind bislang rund 90 Veranstaltungen mit rund 3500 Besuchern durchgefĂŒhrt worden.
Im Verteiler des medienforums Kreis Göppingen sind an die 300 Adressen, deren Inhaber wechselnd zu den Veranstaltungen kommen. Eine schönes und gut funktionierendes Netzwerk, das den Kreis Göppingen auch in Sachen Medien gut positioniert.

Text: Thomas Kießling



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Netzwerk der Medienschaffenden im Rathaus Geislingen an der Steige zum Stadtmarketing

Geislingen zieht, und Geislingen dreht am Rad

Geislingen zieht, denn beim medienforum Kreis Göppingen waren im Geislinger Rathaus diesmal viel mehr Besucher als bei den letzten Veranstaltungen – die Vielzahl davon aus dem unteren Filstal. Und Geislingen dreht im ĂŒbertragenen Sinne auch am Rad, denn das neue Stadtmarketing-Konzept, das aktuell fertig gestellt wurde, verspricht, der Stadt einen großen Image-Schub zu verleihen.

Das neue Logo der FĂŒnftĂ€lerstadt ist verknĂŒpft mit einem stilisierten MĂŒhlrad. Da passt es doch bestens, dass OberbĂŒrgermeister Frank Dehmer und sein Stadtmarketingleiter Stephan Durant gemeinsam „am Rad drehen“, um in der Kommunikation der Stadt ein einheitliches, freundliches und progressives Bild zu schaffen. Sie mĂŒssen sich dazu auch gar nicht verbiegen, denn wenn die Gremien und interessierten BĂŒrger nur mal richtig nachdenken, dann fĂ€llt ihnen eine FĂŒlle von VorzĂŒgen ein, mit der sich die Stadt am Albtrauf schmĂŒcken kann. Mit eben jener schönen Natur, in die Geislingen sprichwörtlich eingebettet ist, mit der Historie und den dazugehörenden charmanten FachwerkhĂ€usern, mit der Hochschule und dem weit ĂŒber die Landesgrenzen hinweg bekannten Studienbereich Automobilwirtschaft und nicht zuletzt mit dem City-Outlet-Center, das mit dem Ankerpunkt WMF bestens in Marsch gekommen ist. „Wir wollen mit unseren Maßnahmen eine nachhaltige Stadtentwicklung erreichen, die den Menschen auch kĂŒnftig ein noch besseres Lebensumfeld bietet“, fĂŒhrte OB Dehmer aus und brachte die Begriffe QualitĂ€t, Erlebnis und Begegnungen ins Spiel. Nach diesen Kriterien mĂŒssen sich alle Maßnahmen messen lassen, denn der OB will Geislingen steigern, was natĂŒrlich auf die Geislinger Steige gemĂŒnzt ist. Beispielsweise gibt es in Bezug dazu schon viele – neudeutsch – Events, oder ganz einfach Veranstaltungen, die die Stadt und ihre Vereine und Schulen zu bieten haben. Und es gibt beispielsweise mit der Auto- und Oldtimerschau, dem aktuellen Fahnenmeer in der FußgĂ€ngerzone und dem jĂŒngst erstmals durchgefĂŒhrten „Alb-Traum 100 Ultramarathon“, dessen Resonanz weit ĂŒber den Albtrauf hinausging, noch viele mehr, die ganz einfach in aktuelle und moderne Trends passen.

Bei den Ideen und der Umsetzung durften sich OB Dehmer und Stephan Durant der UnterstĂŒtzung einer prominenten Stadtmarketing-Agentur sicher sein, der GRUPPE DREI unter Professor Alexander Doderer, die schon andere StĂ€dte „gerockt“ haben. Nach Fertigstellung des strategischen Rahmens geht es nun in die Umsetzungsphase, in der das Konzept in Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteuren der Stadt kontinuierlich mit Leben gefĂŒllt werden soll. Wenn die weiteren Projekte ebenso erfolgreich werden wie die Sofortmaßnahmen, wie z.B. das Fahnenmeer in der FußgĂ€ngerzone oder der Imagespot, dann werden im besten Fall sogar die staugeplagten B10-Nutzer und A8-Stau-Ausweichler noch zu echten Geislingen-Fans. „Wir sind aktuell die im Filstal am stĂ€rksten wachsende Kommune und haben nun fast 28.000 Einwohner“, unterstrich der OB – und es dĂŒrfen offenbar noch weitere hinzukommen. Verboten wĂ€re dies in der neuen Stadtmarketing-Strategie jedenfalls nicht. Nach einer angeregten Diskussion und einer FĂŒhrung mit dem OB durch das sanierte Rathaus ging der spannende Medienforum-Termin zu Ende. Auch viel spĂ€ter als sonst.

Weitere Infos unter www.stadtmarketing-geislingen.de.

Hintergrund

Das Medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen. Die Einladung kann deshalb auch an Kollegen weitergegeben werden.

Das medienforum Kreis Göppingen - die Geschichte

Das medienforum Kreis Göppingen gibt es nun schon seit 15 Jahren. Angefangen hatte alles mit einer Veranstaltung auf Initiative der Medien Region Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark - damals noch deklariert als Medien-Meeting. Dann haben sich die Mitveranstalter von einst dazu entschlossen, die Veranstaltungsform in ein zweimonatiges Ereignis umzuwandeln. Die Organisatoren sind nun Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media Verlagsgesellschaft, Andreas Schweickert von der Agentur Saltico und Thomas Kießling von K-media & PR. Seit Beginn wird das medienforum Kreis Göppingen kostenfrei fĂŒr die Besucher fĂŒnf- bis sechsmal im Jahr direkt bei Medienunternehmen, bei Agenturen, Unternehmen oder VerbĂ€nden ausgerichtet - jeweils am dritten Mittwoch des Monats alle zwei Monate. Somit sind bislang rund 90 Veranstaltungen mit rund 3500 Besuchern durchgefĂŒhrt worden.
Im Verteiler des medienforums Kreis Göppingen sind an die 300 Adressen, deren Inhaber wechselnd zu den Veranstaltungen kommen. Eine schönes und gut funktionierendes Netzwerk, das den Kreis Göppingen auch in Sachen Medien gut positioniert.

Text: Thomas Kießling



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Netzwerk der Medienschaffenden zum Jahresauftakt in der Kunsthalle Göppingen

Mehr zu Picasso erfahren geht nicht

Mit großer Vorfreude treffen sich die Kreativen und Medienschaffenden der Region traditionell zu Jahresbeginn in der Göppinger Kunsthalle. Und sie wurden auch diesmal nicht enttĂ€uscht: Kunsthallen-Leiter Werner Meyer entfĂŒhrte seine GĂ€ste wieder Ă€ußerst kenntnisreich und eloquent in eine andere Welt, diesmal in die des Pablo Picasso.

Sie kommen immer zum Jahresauftakt des Medienforum-Kalenders in die Kunsthalle, und sie kommen gerne: die Teilnehmer eines nichtmonetĂ€ren Zirkels, einem großen Kreis von Kreativen, Medienschaffenden, Marketing-Profis oder einfach Interessierte des Kreises Göppingen und weit darĂŒber hinaus, denn auch diesmal waren Teilnehmer von Stuttgart bis Ulm auf der Veranstaltung. Eigentlich ist es dabei fast Nebensache, welche Ausstellung zur Zeit in der Kunsthalle geboten wird, denn die AusfĂŒhrungen von Kunsthallenleiter Werner Meyer sind kulturell und zeitgeschichtlich ĂŒbergreifend und kenntnisreich, dass die Besucher von seinen Geschichten gefangen genommen werden und die Kunst in vielerlei Richtung zur Geltung kommt. Diesmal umso mehr, denn aktuell haben sich Werner Meyer, Mit-Kuratorin Dr. Melanie Ardjah und das ganze Kunsthallen-Team mit der aktuellen Ausstellung auf den Olymp gewagt und nach Marc Chagall vor zwei Jahren den nĂ€chsten JahrhundertkĂŒnstler an Land gezogen: Pablo Picasso. Und da dessen große Bilder und Skulpturen eher in Antibes, Paris, ĂŒber Madrid, London bis New York ausgestellt werden, musste ein neuer Ausstellungs-Ansatz her: „Ein Genie neu entdecken. Picasso und die Literatur“, nennt sich dieser und kommt mit gigantischen 450 Illustrationen nuancenreich und deshalb sehr eindrĂŒcklich daher.

„Hier sehen Sie den Zyklus zu einer von HonorĂ© de Balzacs Novelle, die dieser in seinem Pariser Atelier oder Schreibstube verfasst hat“, erzĂ€hlt Werner Meyer, „und wer hat sich Jahrzehnte spĂ€ter eben dort fĂŒr die Bebilderung des Werkes einquartiert? – eben Pablo Picasso“, erzĂ€hlt Werner Meyer. TĂ€nzerinnen, StierkĂ€mpfer und Fabelwesen, Postkartenmotive zu Francos Diktatur fĂŒr die schnelle Reproduktion und deshalb des wohl ersten Shitstorm der Geschichte, das alles zeigt die Ausstellung des JahrhundertkĂŒnstlers.

Jahrzehntelang hat der Mit-Erfinder des Kubismus große Werke der Literatur, von der Lyrik der Barockdichter ĂŒber MĂ©rimĂ©es „Carmen“ bis hin zu Texten seiner Pariser Zeitgenossen illustriert. Die Grafiken lassen in ausschweifenden Zyklen deutlich den Entstehungsprozess großer Formate erkennen, wenn alle graphischen Formen zunĂ€chst aufgelöst werden, um dann mit Elementen der klassischen Antike zu vermischen. „Picassos Handschrift ist auch in den fragmentarischen Illustrationen immer zu erkennen“, erzĂ€hlt Meyer, und diese hat er auch in einem Zyklus sprichwörtlich aufs Papier gebracht.

FĂŒr die Kreativen und Medienschaffenden war die Veranstaltung wieder eine Fundgrube an schönen wie informativen EindrĂŒcken mit viel Lob fĂŒr Werner Meyer und die Ausstellung. Danach gab es bei einer kleinen Medien-Party im CafĂ© der Kunsthalle eine gute Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken. Tenor: Das Medien-Jahr 2018 wird sicherlich erneut kein einfaches, aber ein immer spannendes.

Weitere Infos unter www.kunsthalle-goeppingen.de.

Info

Erneut sind die Macher des Medienforums auf einem guten Weg, auch fĂŒr dieses Jahr interessante Veranstaltungen zu organisieren. Das Jahresprogramm wird demnĂ€chst bekannt gegeben. Das nĂ€chste medienforum Kreis Göppingen findet in jedem Fall am 21. MĂ€rz 2018 um 19.30 Uhr statt. Anmeldungen sind bereits möglich unter: kontakt (at) medienforum-gp.de

Hintergrund

Das Medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen. Die Einladung kann deshalb auch an Kollegen weitergegeben werden.

Das medienforum Kreis Göppingen - die Geschichte

Das medienforum Kreis Göppingen gibt es nun schon seit 15 Jahren. Angefangen hatte alles mit einer Veranstaltung auf Initiative der Medien Region Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark - damals noch deklariert als Medien-Meeting. Dann haben sich die Mitveranstalter von einst dazu entschlossen, die Veranstaltungsform in ein zweimonatiges Ereignis umzuwandeln. Die Organisatoren sind nun Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media Verlagsgesellschaft, Andreas Schweickert von der Agentur Saltico und Thomas Kießling von K-media & PR. Seit Beginn wird das medienforum Kreis Göppingen kostenfrei fĂŒr die Besucher fĂŒnf- bis sechsmal im Jahr direkt bei Medienunternehmen, bei Agenturen, Unternehmen oder VerbĂ€nden ausgerichtet - jeweils am dritten Mittwoch des Monats alle zwei Monate. Somit sind bislang rund 90 Veranstaltungen mit rund 3500 Besuchern durchgefĂŒhrt worden.
Im Verteiler des medienforums Kreis Göppingen sind an die 300 Adressen, deren Inhaber wechselnd zu den Veranstaltungen kommen. Eine schönes und gut funktionierendes Netzwerk, das den Kreis Göppingen auch in Sachen Medien gut positioniert.

Text: Thomas Kießling



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Netzwerk der Medienschaffenden im Businesshaus mit Social-Media-Veranstaltung bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen

„Der kostenlose Erfolg auf Facebook ist vorbei“

Es war wieder Ă€ußerst spannend, der letzte Medienforum-Termin im Kalenderjahr. KunststĂŒck, wenn drei renommierte Referentinnen fĂŒr eine fulminante Auffrischung (Update) beim Thema Soziale Medien (Social Media) sorgen. Ausrichter war ebenfalls eine Dame: Christine Kumpf, Wirtschaftsförderin der Stadt Göppingen und Mitinitiatorin des Medienforums.

Dass die Stadt und die Wirtschaftsunternehmen von Göppingen lĂ€ngst auf Facebook & Co. (hierfĂŒr gibt es jetzt keine Übersetzung) fĂŒr ihren medialen Auftritt setzen, scheint in der heutigen Zeit als wahrscheinlich. Aber es bewegt sich in der großen Welt des digitalen Zeitalters halt eminent viel. FĂŒr die Resonanz des Einzelnen wiederum aber ziemlich wenig, weil das Angebot unĂŒberschaubar geworden ist und deshalb viele Unternehmen vergeblich um die Aufmerksamkeit der Anwender und Kunden (User) buhlen.

„Der kostenlose Erfolg auf Facebook ist vorbei“, unterstrich denn auch Daniela Vey, Informationsdesignerin aus Stuttgart, die bereits viele Unternehmen und auch die Stadt Göppingen bei der Anwendung der Sozialen Medien unterstĂŒtzt, „nach 13 Jahren Facebook gehören die sogenannten Gratis-Reichweiten, wo jeder „Likes“ und Freunde empfiehlt oder anklickt und sich dadurch der geschĂ€ftliche Erfolg einstellt, eindeutig der Vergangenheit an.“ Das Ende der Revolution sei aber noch nicht in Sicht. Facebook habe bereits angekĂŒndigt, Themen wie Virtual Reality, kĂŒnstliche Intelligenz und Kundenservice mit Messenger-Bots (Robotern) anzugehen. Der Gebrauch der Sozialen Medien via Smartphones werde weiter zunehmen. „Aber nehmen Sie das Internet sinnbildlich als Marktplatz und die sozialen Medien als StraßencafĂ©, wo sie mit Ihrer Facebook-Seite sinnbildlich an einem Tisch mit anderen Menschen Platz nehmen und mit ihnen in Kommunikation treten, mit Fragen, Antworten, Angeboten, RĂŒckfragen und – ganz besonders wichtig – mit Emotionen, dann kann man sich einen erfolgreichen Auftritt durchaus ausrechnen“, so die 36-JĂ€hrige bald zweifache Mutter. 1,2 Millionen mittelstĂ€ndische Unternehmen in Deutschland seien bereits auf Facebook & Co. vertreten und dabei mit 270 Millionen Menschen in Kontakt, Tendenz weiter steigend.

Zu was die Kontakte fĂŒhren können, erzĂ€hlte Silke Matthaei von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart GmbH (WRS) in ihrem Vortrag. Die Standortwerbung der Region hat seit diesem Jahr zwei interessante Social-Media-Projekte. Unter dem Motto „die besten Botschafter der Region Stuttgart sind ihre Bewohner selbst“, gehen Einflussnehmer (Influencer) auf #SoistS (So ist Stuttgart) und @wirzeigenS (Wir zeigen Stuttgart) zu interessanten Orten und Ereignissen und berichten in den sozialen Medien darĂŒber ihren Freunden. So wird ein großer Multiplikatoreffekt erzielt. Seit April dieses Jahres hat der Auftritt rund 6,5 Millionen Kontakte erreicht.

Ester Petri von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg informierte in ihrem Beitrag ĂŒber die Vernetzungs- und Vermittlungsangebote der MFG fĂŒr die Kultur- und Kreativwirtschaft, und die ist ganz schön gewaltig. Im Land arbeiten 231.000 Menschen in 31.000 - meist kleinen - Unternehmen in der Kreativwirtschaft. Sie erwirtschaften jĂ€hrlich einen Umsatz von 23,6 Milliarden Euro. Warum Kreativwirtschaft? Irgendwoher muss der gutgemachte Inhalt im Social Media, ob nun textlich, graphisch oder animiert, ja herkommen. In der anschließenden Diskussionsrunde – hier war Moderator Thomas Kießling Hahn im Korb der Damenriege – besteht fĂŒr die Zukunft viele Jobmöglichkeiten und eine Menge Arbeit fĂŒr die Kreativen. Das wurde auch in den vielen RedebeitrĂ€gen der 40 anwesenden Medienforum-Besucher wohlwollend erkannt. Der Hype um Social Media sei vorbei, so die Expertinnen, obwohl es immer wieder neue Plattformen gebe, aber die ProfessionalitĂ€t wird immer mehr Einzug halten. Auf der anderen Seite hatte jede der Referentinnen auch Flyer und Folder mitgebracht, so dass die Medienforum-Besucher auch etwas „in die Hand“ bekamen. Und dass sich dabei immer etwas Pfiffiges entdecken lĂ€sst, sieht man an den „Dienstleistungskarten“ der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Da denkt der Besitzer gleich daran, sich in der Hohenstaufenstadt anzusiedeln, also ganz physisch, vorher vielleicht virtuell ĂŒber Google.

Info

Wahrscheinlich noch mehrfach auf Facebook, Instagram, XING oder LinkedIn werden sich die medienforum-Teilnehmer die nĂ€chsten Wochen treffen, Vis-Ă -vis wird das aber beim ersten offiziellen Termin des neuen Kalenderjahres sein. Der ist wie immer der dritte Mittwoch des Monats, am 17. Januar 2018 um 19.30 Uhr zur traditionellen Medien-Party in der Kunsthalle Göppingen mit Kunsthallenleiter Werner Meyer. Dieser wird gewohnt kenntnisreich und unterhaltsam durch die aktuelle Ausstellung fĂŒhren. „Ein Genie neu entdeckt: „Pablo Picasso und die Literatur“ in der Kunsthalle Göppingen“. Danach wird im Kunsthallen-CafĂ© wieder genetzwerkt.

Anmeldungen sind schon möglich unter E-Mail kontakt (at) medienforum-gp.de. Weitere Informationen oder Material zur Veranstaltung bei Frau Christine Kumpf, Tel. 07161 650-250 oder kckumpf (at)goeppingen.de.

Text: Thomas Kießling
 
Foto (honorarfrei) BU: v.re.n.li.
Silke Matthaei, Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart GmbH (WRS),
Christine Kumpf, Wirtschaftsförderin der Stadt Göppingen,
Daniela Vey, Informationsdesignerin aus Stuttgart,
Ester Petri von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg,
Moderator Thomas Kießling, K - media & PR.