Stadtmarketing Rathaus Geislingen 2018
Medienparty Kunsthalle Göppingen 2018
Wirtschaftsförderung Stadt Göppingen: Social Media und Medienlandschaft
IHK Stuttgart am Standort Göppingen
GÀrtnerhof Jeutter - TrÀume im Garten
Maitis Media-Verlagsgesellschaft mbH
Medienparty Kunsthalle Göppingen
Kleemann GmbH
Göppinger Citymarketing
Con-la-Natura im Event-Stadl
KaufmÀnnische Schule Göppingen
Staufers Edeka Göppingen
Medienparty Kunsthalle Göppingen 2016
StadtfĂŒhrung Göppingen bei Nacht
Frisch Auf Damen Göppingen
Göppingens neuer Leiter Stadtmarketing
Waldeckhof Göppingen / Jebenhausen
Filstalwelle Göppingen 2015
Kunsthalle Göppingen 2015
ETG
Tigerentenclub Göppingen
KMZ Göppingen
Volksbank Göppingen
Obere RoggenmĂŒhle mit Krimiautor Manfred Bomm
Medienparty Kunsthalle Göppingen
madness
Destillerie und Obstweinkellerei Kaiser Salach
Himmel und Erde
ZachersmĂŒhle
- Personal Training - Lounge Sascha Meiers Göppingen
Medienparty Kunsthalle Göppingen
IGZ Göppingen Stauferpark
sĂŒdflĂŒgel Göppingen
Evangelische Akademie Bad Boll
MUT Macher
Kunsthalle Göppingen
Trends aufspĂŒren, Medien erleben Stadt Göppingen, Future-Jugendberufshilfe und S.I.S.
Agentur Danker/Moretti, Marketing- und Kommunikation Göppingen
WMF Geislingen
Tigerentenclub Göppingen Stauferpark
Lebenshilfe Heiningen
Kunsthalle Göppingen
Kunstgießerei Strassacker
Werfthalle
Madness
Medien-Nachtmittag im Kreismedienzentrum
Christophsbad Göppingen
EWS-Arena Göppingen
Medienparty in der Kunsthalle Göppingen 2010
Filstalwelle
Göppinger Mineralbrunnen/Aqua Römer
Kreismedienzentrum
Hitradio Antenne 1 Biergarten in Geislingen
Gartenschau Rechberghausen
C. Maurer Druck in Geislingen
Medienparty in der Kunsthalle Göppingen
Nuclear Blast Donzdorf
VHS Göppingen
Saltico - Die Macher bei Frisch Auf! und der Hohenstaufenhalle
Tigerentenclub - Göppinger Stauferpark
Kunsthalle Göppingen
FH NĂŒrtingen-Geislingen
Bereitschaftspolizei Göppingen
Urweltmuseum Holzmaden
Kinderzirkus-Festival Göppingen
Gesundheitszentrum der AOK in Eislingen
Medienparty Chapel Stauferpark
Kaiser Brauerei Geislingen
NWZ Göppingen - 60 Jahre NWZ
R2 Pig 2006
Evangelische Akademie Bad Boll
Michael Tilp Fotodesign
Auftakt 2006 Business Haus Stauferpark
Staufen Movieplex
Maerklin
Messematrosen
Chapel
Kunsthalle
Geislinger Zeitung
GWZ
Medien-Zentrum Aichelberg
Radio Eichert und Kreismedienzentrum
WMF
Krypta
Vicom
NWZ
R2
Tigerentenclub
Madness

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Netzwerk der Medienschaffenden im Rathaus Geislingen an der Steige zum Stadtmarketing

Geislingen zieht, und Geislingen dreht am Rad

Geislingen zieht, denn beim medienforum Kreis Göppingen waren im Geislinger Rathaus diesmal viel mehr Besucher als bei den letzten Veranstaltungen – die Vielzahl davon aus dem unteren Filstal. Und Geislingen dreht im ĂŒbertragenen Sinne auch am Rad, denn das neue Stadtmarketing-Konzept, das aktuell fertig gestellt wurde, verspricht, der Stadt einen großen Image-Schub zu verleihen.

Das neue Logo der FĂŒnftĂ€lerstadt ist verknĂŒpft mit einem stilisierten MĂŒhlrad. Da passt es doch bestens, dass OberbĂŒrgermeister Frank Dehmer und sein Stadtmarketingleiter Stephan Durant gemeinsam „am Rad drehen“, um in der Kommunikation der Stadt ein einheitliches, freundliches und progressives Bild zu schaffen. Sie mĂŒssen sich dazu auch gar nicht verbiegen, denn wenn die Gremien und interessierten BĂŒrger nur mal richtig nachdenken, dann fĂ€llt ihnen eine FĂŒlle von VorzĂŒgen ein, mit der sich die Stadt am Albtrauf schmĂŒcken kann. Mit eben jener schönen Natur, in die Geislingen sprichwörtlich eingebettet ist, mit der Historie und den dazugehörenden charmanten FachwerkhĂ€usern, mit der Hochschule und dem weit ĂŒber die Landesgrenzen hinweg bekannten Studienbereich Automobilwirtschaft und nicht zuletzt mit dem City-Outlet-Center, das mit dem Ankerpunkt WMF bestens in Marsch gekommen ist. „Wir wollen mit unseren Maßnahmen eine nachhaltige Stadtentwicklung erreichen, die den Menschen auch kĂŒnftig ein noch besseres Lebensumfeld bietet“, fĂŒhrte OB Dehmer aus und brachte die Begriffe QualitĂ€t, Erlebnis und Begegnungen ins Spiel. Nach diesen Kriterien mĂŒssen sich alle Maßnahmen messen lassen, denn der OB will Geislingen steigern, was natĂŒrlich auf die Geislinger Steige gemĂŒnzt ist. Beispielsweise gibt es in Bezug dazu schon viele – neudeutsch – Events, oder ganz einfach Veranstaltungen, die die Stadt und ihre Vereine und Schulen zu bieten haben. Und es gibt beispielsweise mit der Auto- und Oldtimerschau, dem aktuellen Fahnenmeer in der FußgĂ€ngerzone und dem jĂŒngst erstmals durchgefĂŒhrten „Alb-Traum 100 Ultramarathon“, dessen Resonanz weit ĂŒber den Albtrauf hinausging, noch viele mehr, die ganz einfach in aktuelle und moderne Trends passen.

Bei den Ideen und der Umsetzung durften sich OB Dehmer und Stephan Durant der UnterstĂŒtzung einer prominenten Stadtmarketing-Agentur sicher sein, der GRUPPE DREI unter Professor Alexander Doderer, die schon andere StĂ€dte „gerockt“ haben. Nach Fertigstellung des strategischen Rahmens geht es nun in die Umsetzungsphase, in der das Konzept in Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteuren der Stadt kontinuierlich mit Leben gefĂŒllt werden soll. Wenn die weiteren Projekte ebenso erfolgreich werden wie die Sofortmaßnahmen, wie z.B. das Fahnenmeer in der FußgĂ€ngerzone oder der Imagespot, dann werden im besten Fall sogar die staugeplagten B10-Nutzer und A8-Stau-Ausweichler noch zu echten Geislingen-Fans. „Wir sind aktuell die im Filstal am stĂ€rksten wachsende Kommune und haben nun fast 28.000 Einwohner“, unterstrich der OB – und es dĂŒrfen offenbar noch weitere hinzukommen. Verboten wĂ€re dies in der neuen Stadtmarketing-Strategie jedenfalls nicht. Nach einer angeregten Diskussion und einer FĂŒhrung mit dem OB durch das sanierte Rathaus ging der spannende Medienforum-Termin zu Ende. Auch viel spĂ€ter als sonst.

Weitere Infos unter www.stadtmarketing-geislingen.de.

Hintergrund

Das Medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen. Die Einladung kann deshalb auch an Kollegen weitergegeben werden.

Das medienforum Kreis Göppingen - die Geschichte

Das medienforum Kreis Göppingen gibt es nun schon seit 15 Jahren. Angefangen hatte alles mit einer Veranstaltung auf Initiative der Medien Region Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark - damals noch deklariert als Medien-Meeting. Dann haben sich die Mitveranstalter von einst dazu entschlossen, die Veranstaltungsform in ein zweimonatiges Ereignis umzuwandeln. Die Organisatoren sind nun Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media Verlagsgesellschaft, Andreas Schweickert von der Agentur Saltico und Thomas Kießling von K-media & PR. Seit Beginn wird das medienforum Kreis Göppingen kostenfrei fĂŒr die Besucher fĂŒnf- bis sechsmal im Jahr direkt bei Medienunternehmen, bei Agenturen, Unternehmen oder VerbĂ€nden ausgerichtet - jeweils am dritten Mittwoch des Monats alle zwei Monate. Somit sind bislang rund 90 Veranstaltungen mit rund 3500 Besuchern durchgefĂŒhrt worden.
Im Verteiler des medienforums Kreis Göppingen sind an die 300 Adressen, deren Inhaber wechselnd zu den Veranstaltungen kommen. Eine schönes und gut funktionierendes Netzwerk, das den Kreis Göppingen auch in Sachen Medien gut positioniert.

Text: Thomas Kießling



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Netzwerk der Medienschaffenden zum Jahresauftakt in der Kunsthalle Göppingen

Mehr zu Picasso erfahren geht nicht

Mit großer Vorfreude treffen sich die Kreativen und Medienschaffenden der Region traditionell zu Jahresbeginn in der Göppinger Kunsthalle. Und sie wurden auch diesmal nicht enttĂ€uscht: Kunsthallen-Leiter Werner Meyer entfĂŒhrte seine GĂ€ste wieder Ă€ußerst kenntnisreich und eloquent in eine andere Welt, diesmal in die des Pablo Picasso.

Sie kommen immer zum Jahresauftakt des Medienforum-Kalenders in die Kunsthalle, und sie kommen gerne: die Teilnehmer eines nichtmonetĂ€ren Zirkels, einem großen Kreis von Kreativen, Medienschaffenden, Marketing-Profis oder einfach Interessierte des Kreises Göppingen und weit darĂŒber hinaus, denn auch diesmal waren Teilnehmer von Stuttgart bis Ulm auf der Veranstaltung. Eigentlich ist es dabei fast Nebensache, welche Ausstellung zur Zeit in der Kunsthalle geboten wird, denn die AusfĂŒhrungen von Kunsthallenleiter Werner Meyer sind kulturell und zeitgeschichtlich ĂŒbergreifend und kenntnisreich, dass die Besucher von seinen Geschichten gefangen genommen werden und die Kunst in vielerlei Richtung zur Geltung kommt. Diesmal umso mehr, denn aktuell haben sich Werner Meyer, Mit-Kuratorin Dr. Melanie Ardjah und das ganze Kunsthallen-Team mit der aktuellen Ausstellung auf den Olymp gewagt und nach Marc Chagall vor zwei Jahren den nĂ€chsten JahrhundertkĂŒnstler an Land gezogen: Pablo Picasso. Und da dessen große Bilder und Skulpturen eher in Antibes, Paris, ĂŒber Madrid, London bis New York ausgestellt werden, musste ein neuer Ausstellungs-Ansatz her: „Ein Genie neu entdecken. Picasso und die Literatur“, nennt sich dieser und kommt mit gigantischen 450 Illustrationen nuancenreich und deshalb sehr eindrĂŒcklich daher.

„Hier sehen Sie den Zyklus zu einer von HonorĂ© de Balzacs Novelle, die dieser in seinem Pariser Atelier oder Schreibstube verfasst hat“, erzĂ€hlt Werner Meyer, „und wer hat sich Jahrzehnte spĂ€ter eben dort fĂŒr die Bebilderung des Werkes einquartiert? – eben Pablo Picasso“, erzĂ€hlt Werner Meyer. TĂ€nzerinnen, StierkĂ€mpfer und Fabelwesen, Postkartenmotive zu Francos Diktatur fĂŒr die schnelle Reproduktion und deshalb des wohl ersten Shitstorm der Geschichte, das alles zeigt die Ausstellung des JahrhundertkĂŒnstlers.

Jahrzehntelang hat der Mit-Erfinder des Kubismus große Werke der Literatur, von der Lyrik der Barockdichter ĂŒber MĂ©rimĂ©es „Carmen“ bis hin zu Texten seiner Pariser Zeitgenossen illustriert. Die Grafiken lassen in ausschweifenden Zyklen deutlich den Entstehungsprozess großer Formate erkennen, wenn alle graphischen Formen zunĂ€chst aufgelöst werden, um dann mit Elementen der klassischen Antike zu vermischen. „Picassos Handschrift ist auch in den fragmentarischen Illustrationen immer zu erkennen“, erzĂ€hlt Meyer, und diese hat er auch in einem Zyklus sprichwörtlich aufs Papier gebracht.

FĂŒr die Kreativen und Medienschaffenden war die Veranstaltung wieder eine Fundgrube an schönen wie informativen EindrĂŒcken mit viel Lob fĂŒr Werner Meyer und die Ausstellung. Danach gab es bei einer kleinen Medien-Party im CafĂ© der Kunsthalle eine gute Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken. Tenor: Das Medien-Jahr 2018 wird sicherlich erneut kein einfaches, aber ein immer spannendes.

Weitere Infos unter www.kunsthalle-goeppingen.de.

Info

Erneut sind die Macher des Medienforums auf einem guten Weg, auch fĂŒr dieses Jahr interessante Veranstaltungen zu organisieren. Das Jahresprogramm wird demnĂ€chst bekannt gegeben. Das nĂ€chste medienforum Kreis Göppingen findet in jedem Fall am 21. MĂ€rz 2018 um 19.30 Uhr statt. Anmeldungen sind bereits möglich unter: kontakt (at) medienforum-gp.de

Hintergrund

Das Medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen. Die Einladung kann deshalb auch an Kollegen weitergegeben werden.

Das medienforum Kreis Göppingen - die Geschichte

Das medienforum Kreis Göppingen gibt es nun schon seit 15 Jahren. Angefangen hatte alles mit einer Veranstaltung auf Initiative der Medien Region Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark - damals noch deklariert als Medien-Meeting. Dann haben sich die Mitveranstalter von einst dazu entschlossen, die Veranstaltungsform in ein zweimonatiges Ereignis umzuwandeln. Die Organisatoren sind nun Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media Verlagsgesellschaft, Andreas Schweickert von der Agentur Saltico und Thomas Kießling von K-media & PR. Seit Beginn wird das medienforum Kreis Göppingen kostenfrei fĂŒr die Besucher fĂŒnf- bis sechsmal im Jahr direkt bei Medienunternehmen, bei Agenturen, Unternehmen oder VerbĂ€nden ausgerichtet - jeweils am dritten Mittwoch des Monats alle zwei Monate. Somit sind bislang rund 90 Veranstaltungen mit rund 3500 Besuchern durchgefĂŒhrt worden.
Im Verteiler des medienforums Kreis Göppingen sind an die 300 Adressen, deren Inhaber wechselnd zu den Veranstaltungen kommen. Eine schönes und gut funktionierendes Netzwerk, das den Kreis Göppingen auch in Sachen Medien gut positioniert.

Text: Thomas Kießling



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Netzwerk der Medienschaffenden im Businesshaus mit Social-Media-Veranstaltung bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen

„Der kostenlose Erfolg auf Facebook ist vorbei“

Es war wieder Ă€ußerst spannend, der letzte Medienforum-Termin im Kalenderjahr. KunststĂŒck, wenn drei renommierte Referentinnen fĂŒr eine fulminante Auffrischung (Update) beim Thema Soziale Medien (Social Media) sorgen. Ausrichter war ebenfalls eine Dame: Christine Kumpf, Wirtschaftsförderin der Stadt Göppingen und Mitinitiatorin des Medienforums.

Dass die Stadt und die Wirtschaftsunternehmen von Göppingen lĂ€ngst auf Facebook & Co. (hierfĂŒr gibt es jetzt keine Übersetzung) fĂŒr ihren medialen Auftritt setzen, scheint in der heutigen Zeit als wahrscheinlich. Aber es bewegt sich in der großen Welt des digitalen Zeitalters halt eminent viel. FĂŒr die Resonanz des Einzelnen wiederum aber ziemlich wenig, weil das Angebot unĂŒberschaubar geworden ist und deshalb viele Unternehmen vergeblich um die Aufmerksamkeit der Anwender und Kunden (User) buhlen.

„Der kostenlose Erfolg auf Facebook ist vorbei“, unterstrich denn auch Daniela Vey, Informationsdesignerin aus Stuttgart, die bereits viele Unternehmen und auch die Stadt Göppingen bei der Anwendung der Sozialen Medien unterstĂŒtzt, „nach 13 Jahren Facebook gehören die sogenannten Gratis-Reichweiten, wo jeder „Likes“ und Freunde empfiehlt oder anklickt und sich dadurch der geschĂ€ftliche Erfolg einstellt, eindeutig der Vergangenheit an.“ Das Ende der Revolution sei aber noch nicht in Sicht. Facebook habe bereits angekĂŒndigt, Themen wie Virtual Reality, kĂŒnstliche Intelligenz und Kundenservice mit Messenger-Bots (Robotern) anzugehen. Der Gebrauch der Sozialen Medien via Smartphones werde weiter zunehmen. „Aber nehmen Sie das Internet sinnbildlich als Marktplatz und die sozialen Medien als StraßencafĂ©, wo sie mit Ihrer Facebook-Seite sinnbildlich an einem Tisch mit anderen Menschen Platz nehmen und mit ihnen in Kommunikation treten, mit Fragen, Antworten, Angeboten, RĂŒckfragen und – ganz besonders wichtig – mit Emotionen, dann kann man sich einen erfolgreichen Auftritt durchaus ausrechnen“, so die 36-JĂ€hrige bald zweifache Mutter. 1,2 Millionen mittelstĂ€ndische Unternehmen in Deutschland seien bereits auf Facebook & Co. vertreten und dabei mit 270 Millionen Menschen in Kontakt, Tendenz weiter steigend.

Zu was die Kontakte fĂŒhren können, erzĂ€hlte Silke Matthaei von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart GmbH (WRS) in ihrem Vortrag. Die Standortwerbung der Region hat seit diesem Jahr zwei interessante Social-Media-Projekte. Unter dem Motto „die besten Botschafter der Region Stuttgart sind ihre Bewohner selbst“, gehen Einflussnehmer (Influencer) auf #SoistS (So ist Stuttgart) und @wirzeigenS (Wir zeigen Stuttgart) zu interessanten Orten und Ereignissen und berichten in den sozialen Medien darĂŒber ihren Freunden. So wird ein großer Multiplikatoreffekt erzielt. Seit April dieses Jahres hat der Auftritt rund 6,5 Millionen Kontakte erreicht.

Ester Petri von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg informierte in ihrem Beitrag ĂŒber die Vernetzungs- und Vermittlungsangebote der MFG fĂŒr die Kultur- und Kreativwirtschaft, und die ist ganz schön gewaltig. Im Land arbeiten 231.000 Menschen in 31.000 - meist kleinen - Unternehmen in der Kreativwirtschaft. Sie erwirtschaften jĂ€hrlich einen Umsatz von 23,6 Milliarden Euro. Warum Kreativwirtschaft? Irgendwoher muss der gutgemachte Inhalt im Social Media, ob nun textlich, graphisch oder animiert, ja herkommen. In der anschließenden Diskussionsrunde – hier war Moderator Thomas Kießling Hahn im Korb der Damenriege – besteht fĂŒr die Zukunft viele Jobmöglichkeiten und eine Menge Arbeit fĂŒr die Kreativen. Das wurde auch in den vielen RedebeitrĂ€gen der 40 anwesenden Medienforum-Besucher wohlwollend erkannt. Der Hype um Social Media sei vorbei, so die Expertinnen, obwohl es immer wieder neue Plattformen gebe, aber die ProfessionalitĂ€t wird immer mehr Einzug halten. Auf der anderen Seite hatte jede der Referentinnen auch Flyer und Folder mitgebracht, so dass die Medienforum-Besucher auch etwas „in die Hand“ bekamen. Und dass sich dabei immer etwas Pfiffiges entdecken lĂ€sst, sieht man an den „Dienstleistungskarten“ der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Da denkt der Besitzer gleich daran, sich in der Hohenstaufenstadt anzusiedeln, also ganz physisch, vorher vielleicht virtuell ĂŒber Google.

Info

Wahrscheinlich noch mehrfach auf Facebook, Instagram, XING oder LinkedIn werden sich die medienforum-Teilnehmer die nĂ€chsten Wochen treffen, Vis-Ă -vis wird das aber beim ersten offiziellen Termin des neuen Kalenderjahres sein. Der ist wie immer der dritte Mittwoch des Monats, am 17. Januar 2018 um 19.30 Uhr zur traditionellen Medien-Party in der Kunsthalle Göppingen mit Kunsthallenleiter Werner Meyer. Dieser wird gewohnt kenntnisreich und unterhaltsam durch die aktuelle Ausstellung fĂŒhren. „Ein Genie neu entdeckt: „Pablo Picasso und die Literatur“ in der Kunsthalle Göppingen“. Danach wird im Kunsthallen-CafĂ© wieder genetzwerkt.

Anmeldungen sind schon möglich unter E-Mail kontakt (at) medienforum-gp.de. Weitere Informationen oder Material zur Veranstaltung bei Frau Christine Kumpf, Tel. 07161 650-250 oder kckumpf (at)goeppingen.de.

Text: Thomas Kießling
 
Foto (honorarfrei) BU: v.re.n.li.
Silke Matthaei, Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart GmbH (WRS),
Christine Kumpf, Wirtschaftsförderin der Stadt Göppingen,
Daniela Vey, Informationsdesignerin aus Stuttgart,
Ester Petri von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg,
Moderator Thomas Kießling, K - media & PR.



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Netzwerk der Medienschaffenden bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen

„Wir zeigen PrĂ€senz und sind fĂŒr jeden offen“

Die Teilnehmer des Medienforums Kreis Göppingen waren bei ihrem jĂŒngsten Termin im neuen Haus der Wirtschaft, bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen in der Göppinger Jahnstraße. Ein interessanter Abend mit spannenden Einblicken.

Bei der IHK hinter die Kulissen zu schauen, hatten die Medienschaffenden der Region exklusiv. Und als hohe WertschĂ€tzung fĂŒr das Netzwerk aus Medien- und Marketingunternehmern hielt der PrĂ€sident der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart Bezirkskammer Göppingen, Wolf Ulrich Martin, höchst selbst die Grußworte. Martin unterstrich, dass das Medienforum mit dem Abend Pionier sei: „Sie sind das erste Netzwerk als Gast in unserem neuen Haus, weitere werden sicherlich folgen“, sagte Martin, im Hauptberuf Vorstand der gleichnamigen Privatbank in Göppingen. Denn dies sei ja gerade die Absicht mit dem neuen GebĂ€ude in der Jahnstraße, das zum 70 Geburtstag der Bezirkskammer gebaut wurde: „Wir zeigen PrĂ€senz und sind fĂŒr jedes Unternehmen offen“, sagte Martin. FĂŒr rund 16500 Mitgliedsunternehmen und deren Auszubildende und Mitarbeiter gibt es in der neuen IHK beste Voraussetzungen fĂŒr Beratung und Service sowie bei PrĂŒfungen in den verschiedenen Aus- und Weiterbildungen. „Hier haben wir viel mehr Chancen und Möglichkeiten, als in unserem alten Standort in der Franklinstraße“, unterstrich Martin und fĂŒgte hinzu, dass die Unternehmen auch die kurzen Wege zur Bezirkskammer Göppingen schĂ€tzten. „Die Verkehrssituation nach Stuttgart in unsere IHK-Zentrale wird von vielen Unternehmen zunehmend als schwierig bezeichnet. Da ist unser neues GebĂ€ude Gold wert, weil direkt beim Bahnhof gelegen, mit naher Anbindung zur B 10 und zwei ParkhĂ€usern in unmittelbarer Nachbarschaft“, sagte der Bezirkskammer-PrĂ€sident.

Mit dem GebĂ€ude kommuniziere die Kammer als Unternehmer- Verband auch viel offener mit der Öffentlichkeit, unterstrich Gernot Imgart, stellvertretender GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IHK Bezirkskammer. „Unsere TĂŒr steht fĂŒr jeden offen, und im Inneren zeigt sich die Offenheit in hohen, hellen und einladenden RĂ€umlichkeiten“, so Imgart. Die IHK sei lĂ€ngst ein moderner Dienstleister und Ansprechpartner der Unternehmen in allen Belangen der Wirtschaft, kompetent, neutral und transparent. „Mit dem neuen Haus sind wir bestens in die Zukunft ausgerichtet“, unterstrich Imgart bei einem Rundgang vor den wie immer sehr interessierten, wissbegierigen, sowie kritischen Medienforum-Besuchern.

Text: Thomas Kießling



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Netzwerk der Medienschaffenden: Wie der GĂ€rtnerhof Jeutter Corporate Social Responsibility umsetzt

„Leben wie in einer Familie“

„Corporate Social Responsibility“ (CSR) steht fĂŒr unternehmerische Gesellschaftsverantwortung. Ein Betrieb, der sich freiwillig zu einer nachhaltigen Entwicklung bekennt, die ĂŒber die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht, ist der GĂ€rtnerhof Jeutter in Faurndau. Hier trafen sich die Teilnehmer des Göppinger Medienforums, um sich aus erster Hand zu informieren, was CSR in der Praxis bedeutet.

2017 feiert der GĂ€rtnerhof Jeutter seinen 80. Geburtstag. Als 1937 Großvater Johannes Jeutter den Betrieb in Faurndau eröffnete und sich vor allem den Landschaftsbau verschrieb, war das etwas ganz Neues. Entsprechend skeptisch schauten die Kollegen auf Jeutter, der seinen Betrieb erfolgreich aufbaute, die FriedhofsgĂ€rtnerei als zweites Standbein aber noch mitbetrieb. Sein Enkel Martin, heute Chef ĂŒber 19 Mitarbeiter und fĂŒnf Auszubildende, gab den Medienschaffenden zunĂ€chst Einblicke in die Firmengeschichte, die noch deutlich Ă€lter ist. „Eigentlich könnten wir dieses Jahr das 110-JĂ€hrige feiern“, verriet Martin Jeutter, denn sein Großvater habe bereits 1907 eine GĂ€rtnerei in Jebenhausen eröffnet gehabt. Der 80. Geburtstag bezieht sich auf den heutigen Standort. „Ein schwieriges GelĂ€nde“, weiß der GĂ€rtnermeister und Landschaftsbauer, sowohl was die Topografie als auch die Bodenbeschaffenheit angeht. Dennoch fĂŒhlen sich die Jeutters auf ihrem drei Hektar großen Betrieb wohl und wollen nicht tauschen. Bei einem Rundgang erlĂ€utere Jeutter sowohl die verschiedenen Wohn-, BĂŒro- und BetriebsgebĂ€ude, informierte ĂŒber die Arbeit der Landschaftsbauer und fĂŒhrte die Teilnehmer ĂŒber den angelegten Wildobstpfad.

Dazwischen beschrieb Jeutter, wie sein Unternehmen Corporate Social Responsibility lebt. „Wir leben hier wie eine große Familie“, so der GĂ€rtnerhof-Chef. Informationsfahrten und Weiterbildungstage gehören ebenso zum Angebot wie Gesundheitsgutscheine oder Filmabende. RegelmĂ€ĂŸige PersonalgesprĂ€che, die WĂŒrdigung ehrenamtlichen Engagements – sei es als Jugendgemeinderat oder Leiter einer Jugendabteilung im Schwimmclub – sind ebenfalls Standards auf dem GĂ€rtnerhof. Die fĂŒr die Auszubildenden entworfene Erfolgsleiter, die die Stationen der Lehrzeit festhĂ€lt, will Jeutter nun allen Mitarbeitern anbieten. „Wer weiß spĂ€ter noch, was er in seinem Berufsleben fĂŒr tolle Sachen gemacht hat.“

Nach der FĂŒhrung durch den GĂ€rtnerhof vertieften die Medienschaffenden mit ihren Gastgebern noch die Thematik und probierten dabei unter anderem auch die hausgemachten Marmeladen. Die stĂ€dtische Wirtschaftsförderin Christine Kumpf hatte zu Beginn des Treffens die Medienschaffenden im Namen der Mitinitiatoren begrĂŒĂŸt und darauf hingewiesen, dass Corporate Social Responsibility vor allem mit Blick auf Mitarbeiter- und FachkrĂ€ftegewinnung fĂŒr die Betriebe immer wichtiger werde.

Text: Thomas Kießling

Info

Das nĂ€chste Medienforum Kreis Göppingen findet statt am Mittwoch, 19. Juli 2017 um 19.30 Uhr bei der IHK Göppingen. Dort gilt es eine neues GebĂ€ude zu beziehen und fĂŒr die medienforum-Besucher viel zu bestaunen: Architektur und Markanz – wie kommunizieren VerbĂ€nde oder Unternehmen mit ihren GebĂ€uden? Anmeldungen sind schon möglich unter E-Mail anmelden bei kontakt@medienforum-gp.de




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Netzwerk der Medienschaffenden bei der Maitis Media

Ein GebĂ€ude fĂŒr Wachstum

Schön warÂŽs, musikalisch und stimmungsvoll, das medienforum Kreis Göppingen ist auch im 15. Jahr seines Bestehens bei neuen Ausrichtern unterwegs, und bei was fĂŒr welchen.

In der Kuhnbergstraße 16, ganz am Ende des Göppinger Gewerbegebiets Voralb in Sichtweite zu Eschenbach und dem wunderschönen Albtrauf deutet nichts darauf hin, dass sich in dem recht großen GebĂ€ude auch eine umtriebige und innovative Event-, PR- und Media-Agentur befindet. „Dabei gab es hier schon Agentur-GrĂ¶ĂŸen, die mit 15 Leuten angefangen haben und mit 600 Leuten ausziehen mussten, weil es ihnen zu klein geworden ist“, erzĂ€hlt Vermieter Dietmar Heim den medienforum-Besuchern und meint dabei den erfolgreichen Computer-Kundendienstler Team Viewer. Von diesen Dimensionen ist die Maitis Media Verlagsgesellschaft natĂŒrlich noch weit entfernt. RĂŒdiger Gramsch und Thomas Kießling, die zusammen mit Annika Gramsch die Agentur gegrĂŒndet haben, können sich im Vortrag einige Zukunftsprognosen mit einem Augenzwinkern nicht verkneifen: Man mĂŒsse schließlich in der Tradition des Hauses bleiben.

Gastgeber Maitis Media ist nach zwei Jahren seines Bestehens gut in die GĂ€nge gekommen, wie die beiden berichten. Zahlreiche Magazin-Projekte wie zum Beispiel AlbEins, BuV – Business und Vermarktung und die Stauferkrone haben sich bereits gut etabliert, die Firmenliste fĂŒr PR-AktivtĂ€ten liest sich schon sehr ordentlich und die organisierten Events sorgen immer fĂŒr großen Wirbel, etwa im vergangenen Herbst der BĂŒffel-Abtrieb in Hohenstein-Meidelstetten, als ĂŒber 6.000 Besucher auf das Gehöft nahe Reutlingen strömten. Oder die mittlerweile zweite Ausgabe der Stauferkrone am kommenden Samstag, 25. MĂ€rz 2017 ab 19.30 Uhr in der Göppinger Stadthalle (Karten gibt es noch an der Abendkasse), einem Schlagerfestival mit prominentem Show-Programm von Hansy Vogt und Stefan Mross, Namen, die sich in Göppingen nicht ohne weiteres die Klinke in die Hand geben. Der kĂŒnstlerische Leiter des Festivals, Hans-Uli Pohl, hat da mĂ€chtig am Rad gedreht und seine Kontakte spielen lassen. Das geht soweit, dass am Freitag von der Stauferkrone ein Branchentreff mit Komponisten, Interpreten, Textern und Agenturen zusammenkommt, das in Deutschland seines Gleichen sucht. „Über 100 Profis, zum Teil per Flugzeug angereist, dann belegen die Fans der Stauferkrone sĂ€mtlich alles Hotels im Raum Göppingen, das Ereignis könnten wir einfacher in MĂŒnchen durchfĂŒhren“, unterstreicht Hans-Uli Pohl. Die Stauferkrone habe bereits jetzt schon einen sehr guten Namen in der Branche und werde seine Nachfolgerveranstaltungen finden, da sei er ĂŒberzeugt, ob weiterhin in Göppingen oder woanders, das sei dahingestellt. Ein lizensierter Nachahmer gebe es mit der „Alpenkrone“ bereits. Sie wird in diesem Herbst im Berchtesgadener Land ausgetragen.

Kevin Klang, der am Samstag Teilnehmer bei der Stauferkrone ist, intonierte zwei seiner Lieder, um die Medienforum-Besucher in Stauferkrone-Stimmung zu bringen. Bei vertiefenden GesprÀchen wurden danach HÀppchen vom Waldeckhof und GetrÀnke aus dem Sortiment des Stauferkischtles (auch ein Projekt der Maitis Media) zugesprochen, so war es wie eigentlich immer beim medienforum, ein informativer wie lockerer Abend.

Text: Thomas Kießling

Info

Das nĂ€chste medienforum Kreis Göppingen findet statt am Mittwoch, 17. Mai 2017 im GĂ€rtnerhof Jeutter. „TrĂ€ume im Garten“, heißt dann das Thema. FĂŒr Spannung ist gesorgt.




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Netzwerk der Medienschaffenden in der Kunsthalle Göppingen

AlltagsgegenstÀnde, aber Kunstwerke

Das Treffen der Medienschaffenden in der Göppinger Kunsthalle hat zu Jahresbeginn schon Tradition. Bei der kurzweiligen Veranstaltung entfĂŒhrte Kunsthallen-Chef Werner Meyer seine GĂ€ste auf einen sehr interessanten Rundgang. Dieses Mal warfen die Besucher des Medienforums einen Blick auf die „Readymade-Ausstellung. Werke aus der Daimler Art Collection“.

Ist Wirklichkeit spannend? Warum nicht. Kann Wirklichkeit Kunst sein? Unter UmstĂ€nden, das liegt ganz im Auge des Betrachters. Wenn AlltagsgegenstĂ€nde verformt und in einen anderen Zusammenhang gerĂŒckt werden, dann entsteht daraus Kunst. Kann, denn manch Putzfrau hat die berĂŒhmte Butter an der Decke von Josef Beuys, die so genannte Fettecke, entsorgt und fĂŒr einen veritablen Skandal gesorgt, wobei sich dem geneigten Betrachter nicht sofort erschließt, welches der grĂ¶ĂŸere Skandal sein könnte. Geschenkt, denn jeder Betrachter muss sich seinen eigenen Reim darauf machen.

Im 20. Jahrhundert wurde die Kunst zweimal revolutioniert: um 1916 von Marcel Duchamp mit der EinfĂŒhrung des Readymade. Duchamp montierte das Vorderteil eines Fahrrads auf einen Hocker und erweiterte damit fundamental die Geschichte der modernen Plastik und gleichzeitig die Vorstellung, was ein Kunstwerk ist und ausmacht. Alle Begriffe wie OriginalitĂ€t, schöpferische Erfindung, Autonomie wurden in Frage gestellt und waren eigentlich nicht mehr ausschließlich gĂŒltig fĂŒr Kunst.

Die zweite Revolution leitete besagter Joseph Beuys mit dem erweiterten Kunstbegriff und der „sozialen Plastik“ ein. Der KĂŒnstler versteht die Gesellschaft wie ein Kunstwerk und gestaltet sie. Daraus erwĂ€chst alle politisch aktionistische Kunst, eine Performance oder gar ein Happening.

Kunsthallen-Leiter Werner Meyer hatte die medienforum-Besucher jedenfalls wieder begeistert. Äußerst eloquent und kenntnisreich fĂŒhrte er durch die Ausstellung und gab zu zahlreichen Kunstwerken einen kunsthistorischen Abriss, der sich jeweils wie selbstverstĂ€ndlich in die gesellschaftspolitische wie philosophische Klangwelt des Kunstwerks einfĂŒgte, oder wie es Werner Meyer ausdrĂŒckte: „Kunst als Teil unserer gesellschaftlichen Debatte“. DarĂŒber konnte das medienforum-Netzwerk noch bis zur vorrĂŒckten Stunde debattieren und dabei den Auftakt des 15. Medienforum-Jahres hochleben lassen.

Text: Thomas Kießling

Info

Die Ausstellung „Readymade. Werke aus der Daimler Art Collection“ ist in der Kunsthalle Göppingen noch bis zum 26. Februar 2017 zu sehen.

Das nĂ€chste Medienforum Kreis Göppingen findet statt am Mittwoch, 22. MĂ€rz 2017 um 19.30 Uhr bei der Maitis Media-Verlagsgesellschaft mbH. Da die Agentur auch das Schlagerfestival „Stauferkrone“ organisiert, das zwei Tage spĂ€ter in der Stadthalle Göppingen stattfindet, wird der medienforum-Abend – neben viel klassischen und innovativen Medien-Produkten - auch eine spezielle VorfĂŒhrung erleben. FĂŒr Spannung ist jedenfalls gesorgt.




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Medienschaffende waren zu Gast bei der Firma Kleemann im Stauferpark

Neues Logo schafft IdentitÀt und stringente Markenposition

Wer auf der Bauma, der weltgrĂ¶ĂŸten Baumaschinen-Messe der Welt in MĂŒnchen, den zweitgrĂ¶ĂŸten Stand hat, der gilt nicht nur in der Bauszene als Großer. Die Firma Kleemann mit Sitz im Göppingen Stauferpark hat zusammen mit den vier weiteren Unternehmen der Wirtgen Grupp diesen Status geschafft. Das medienforum Kreis Göppingen war bei Kleemann zu Gast und hat sich einweihen lassen, wie sich ein großer Konzern ab Startpunkt Bauma ein neues Erscheinungsbild gegeben hat.

Wer die Göppinger Manfred-Wörner-Straße hinauffĂ€hrt, dem sticht das auf Stoßstangenhöhe diagonal positionierte Logo der Firma Kleemann gleich ins Auge, ja, man kann quasi an dem Emblem gar nicht vorbeischauen, weil es so auffĂ€llig und echt beeindruckt ist. „Das ist natĂŒrlich schön, war aber ein fast drei Jahre langer Prozess, bis wir das neue Erscheinungsbild entwickelt haben“, sagt Mark Hezinger, Leiter Marketing bei der Kleemann GmbH, dem Hersteller von Brech- und Siebanlagen fĂŒr die Bauindustrie. FĂŒr die Dachmarke Wirtgen Group, ein Familienunternehmen von JĂŒrgen und Stefan Wirtgen aus Rheinland-Pfalz, wie fĂŒr alle fĂŒnf Unternehmen galt es, ein gleichbedeutend schönes wie einprĂ€gsames, aber ein genauso funktionales und jeder Firma gerecht werdendes Corporate Identity zu verpassen, ohne dass sich die weltweit ĂŒber die 55 eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften zurĂŒckgesetzt fĂŒhlten, und das ist schon die berĂŒhmte Quadratur des Kreises zu schaffen. Herausgekommen ist ein funktionales und schmuckes „W“ fĂŒr die Wirtgen Group, das wie eine stilisierte Autobahn zusammen mit dem jeweiligen Tochterunternehmen eine kombinierte Wort/Bild-Marke umfasst. „FĂŒr die Bauma in diesem Jahr mussten 4000 fĂŒrs Publikum sichtbare Einzelteile an unseren Produkten mit dem neuen Logo ausstaffiert werden, eine Mammutaufgabe“, unterstreicht der Marketingchef. Letztlich habe sich der Aufwand aber gelohnt, fasst Mark Hezinger die positiven RĂŒckmeldungen zusammen, das Logos schaffe IdentitĂ€t und eine stringente Markenposition.

Die Wirtgen Group wĂ€chst wie Kleemann stetig, und das Göppinger Unternehmen mit seinen Maschinen - „Wir machen aus großen, kleine Steine“ habe noch großes Potential. 480 Mitarbeiter arbeiten derzeit im Stauferpark, in den das Unternehmen 2018 weitere 50 Millionen Euro investieren wird und dazu bekanntermaßen die Werfthalle und den Dr. Herbert-König-Platz gekauft hat. Beim Messeauftritt auf der Bauma hatte die Wirtgen Group eine AusstellungsflĂ€che von 11.712 Quadratmetern. Das sind umgerechnet zwei Fußballfelder – auf einer Ausstellung wohlgemerkt.

Weitere Infos unter www.kleemann.info.

Text: Thomas Kießling

Info

Das medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen.
In 2017 feiert das medienforum Kreis Göppingen sein 15-jÀhriges Bestehen. Los geht es traditionell mit einer Medienparty, die am Mittwoch, 25. Januar 2017 stattfindet. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten, aber Anmeldungen sind jetzt schon möglich: kontakt@medienforum-gp.de




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Medienschaffende waren zu Gast beim Göppinger Citymarketing

Mehr Besucher und gleichzeitig Kunden in die Stadt

Die rĂŒcklĂ€ufige Kundenfrequenz in InnenstĂ€dten beobachten auch die Verantwortlichen beim Stadtmarketingverein Göppinger City mit Sorge. Das Team um den neuen GeschĂ€ftsfĂŒhrer Oliver Sihler will gegensteuern. Mit Veranstaltungen und weiteren Serviceleistungen.

Göppingen. Durch den wachsenden Internethandel bleiben die Kunden aus. In manchen StĂ€dten verzeichnet der Einzelhandel ein Kunden-Minus von bis zu 20 Prozent. Auch in Göppingen ist es an manchen Tagen deutlich ruhiger in der City geworden. Beobachtungen, die die Mitglieder des Göppinger Medienforums, die bei ihrem ersten Treffen nach der Sommerpause beim Stadtmarketingverein Göppingen zu Gast waren, bestĂ€tigen könnten. FĂŒr den neuen GeschĂ€ftsfĂŒhrer Oliver Sihler und sein engagiertes Team ist diese Entwicklung eine neue Herausforderung. Es gelte, so Sihler, die AufenthaltsqualitĂ€t in der Innenstadt weiter zu steigern. Die Stadt sei da auf gutem Weg, glaubt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer, und verweist auf die bereits erfolgte oder geplante Neugestaltung verschiedener PlĂ€tze in der Innenstadt. Die Akteure in der City seien gefordert, den Innenstadt-Besuchern ein Erlebnis zu verschaffen. Man gehe heute nicht mehr nur zum Einkaufen in die Stadt, vielmehr auch um in seiner Freizeit eine Abwechslung zu haben oder um Freunde zu treffen. Attraktive gastronomische Angebote seien da zum Beispiel sehr wichtig.

Die Entwicklung beim Kundenverhalten bestĂ€rken Sihler und seine beiden Mitstreiterinnen Christina Geyer und Gaby Maier darin, an den gut eingefĂŒhrten Großveranstaltungen festhalten. Das gelte fĂŒr das in der kommenden Woche bereits zum zwölften Mal stattfindende Weinfest ebenso wie fĂŒr die Waldweihnacht und das FrĂŒhlingsfest, sowie fĂŒr die Aktionswoche „Göppingen spielt“.

DarĂŒber hinaus setzen die Marketingstrategen auf mehr Service. Die Angebote des Vereins – City-Gutscheine, Leihschirmsystem oder das Angebot „Göppinger trinken Göppinger“ – sollen weiter forciert werden. Mit viel Engagement baut der Stadtmarketingverein auch die Plattform onlinecity.gp auf, ĂŒber die der örtliche Handel auf sein Angebot im Internet aufmerksam machen soll. Allerdings, so rĂ€umt Projektleiterin Christina Geyer ein, habe es dort noch keine großen UmsĂ€tze gegeben. Aber Geyer sieht in dem Angebot auch eine Schaufensteraktion. „Wir wissen ja nicht, wie viele User sich haben inspirieren lassen und danach direkt ins GeschĂ€ft zum Einkauf gegangen sind.“
166 Mitglieder zĂ€hlt die Göppinger City im 15. Jahr nach GrĂŒndung des Stadtmarketingvereins. Ein Drittel falle davon auf den Handel, knapp 13 Prozent auf die Gastronomie. Erfreulich seien auch die vielen Privatpersonen, die mit ihrer Mitgliedschaft das Anliegen des Stadtmarketingvereins unterstĂŒtzen, die City attraktiver zu machen. Knapp eine halbe Million Euro steht dem Marketingteam um Oliver Sihler hier zur VerfĂŒgung. Ein Viertel davon steuert die Stadt bei, mit der man sehr gut zusammenarbeite.

Um die Arbeit der Göppinger City noch schlagkrĂ€ftiger zu gestalten, wĂŒnscht sich Sihler, dass sich auch die Industrie mit einbringt und Programmpunkte in der Innenstadt mitfinanziert. Ein attraktiver Standort, der positiv von sich reden mache, komme auch diesen Unternehmen zugute. Ein weiteres Vorhaben sei es, dass sich die Mitglieder im Stadtmarketingverein untereinander Vorteile zukommen lassen sollen. Dadurch könne die Mitgliedschaft im Stadtmarketingverein noch attraktiver werden.

Der Stadtmarketingverein Göppinger City wurde im Dezember 2001 gegrĂŒndet. Vorsitzende ist Stefanie Kremer, sie wird unterstĂŒtzt durch Thomas Gehrke und Christine Kumpf. GeschĂ€ftsfĂŒhrer ist seit 1. Juli 2016 Oliver Sihler, der Gisela Flaig ablöste, die seit GrĂŒndung die GeschĂ€fte des Vereins leitete. Die GeschĂ€ftsstelle befindet sich in der Spitalstraße 10 in Göppingen.

Weitere Infos unter www.goeppinger-city.de.

Text: RĂŒdiger Gramsch

Info

Das nĂ€chste Medienforum Kreis Göppingen findet am 16. November 2016, 19.30 Uhr statt. Dann sind wir zu Besuch beim Unternehmen Kleemann. Eine Firma startet durch, ist die Überschrift fĂŒr den Abend, u.a. Mit einem neuen Markenkonzept.

Anmelden ist bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp.de

Teilnahme nur bei Anmeldung und AnmeldebestÀtigung.




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Medienschaffende waren zu Gast im Event-Stadl bei Con-la-Natura

Vom kleinen Blockhaus zum Event-Stadl

So nah sind sich die Teilnehmer des Medienforums Kreis Göppingen noch nie gekommen: umarmend durch eine Schlaufe zu schlĂŒpfen, und das auch noch auf Zeit. Der jĂŒngste Termin im Event-Stadl von Con-la-Natura in Gruibingen machte es möglich.

Teams bilden und Gruppendynamik, zwei uralte Begriffe in der Unternehmensberatung. Dass dies mit aktiven Übungen im Freizeitbereich besser geht als im Stuhlkreis, das beweist seit 1998 Con-la-Natura mit seinem GrĂŒnder Peter Böhringer, von allen nur Pit genannt. Der 52-jĂ€hrige Ex-Polizist hat mit kleinem Team denkbar bescheiden angefangen, mit einem Blockhaus auf dem Parkplatz eines Sportgroßhandels bei Plochingen. „Dann sind wir alle zwei Jahre umgezogen und haben uns stetig vergrĂ¶ĂŸert“, erzĂ€hlte Böhringer, bis sich vor rund drei Jahren die Chance ergab, den alten Farrenstall in Gruibingen zu kaufen, der vom örtlichen Bauhof noch so irgendwie als Lager genutzt wurde. „Der Herausforderung war enorm, der finanzielle wie arbeitstechnische Einsatz ebenfalls“, sagte Böhringer. Herausgekommen ist ein wahres Stadl-SchmuckstĂŒck mit vielen lustigen und interessanten Details, wie dem „Deckungsanforderungen fĂŒr Bullen“ von anno Domino, vielen Schautafeln, Bildern, ausstaffierte Schaufensterpuppen, Emporen, BĂŒhnen und natĂŒrlich allem Notwendigen fĂŒr sogenannte Inhouse-Aktionen, wie zum Beispiel Klettern. Das durften die Medienforum-Besucher auch gleich ausprobieren, kein Pappenspiel bei einer Deckenhöhe von sechs Metern, und spĂ€ter dann das Schlaufen-Steigen, paarweise auf Zeit. „23 Sekunden ist ganz passabel, aber der Rekord liegt bei 13 Sekunden, also bis zum nĂ€chsten Mal ĂŒben“, scherzte Böhringer. Zwei Teams gegeneinander beim KĂŒhe melken zu messen, ließen Spaß und Gemeinsinn weiter wachsen.

Aber vor allem die AußenaktivitĂ€ten haben es den Kunden aus mittelstĂ€ndischen Firmen bis zu Großkonzernen angetan. „Sie schĂ€tzen die tolle Landschaft und das angenehme Ambiente hier auf der Alb“, unterstreicht Böhringer, der mit seinem 20-köpfigen Event-Team gerne auch schon manche Schulklasse betreut hat. Dann wird mit Pfeil und Bogen geschossen, oder es geht auf Höhlen- oder Burgentour, oder aber mit den elektrischen Segways ĂŒber Feldwege. Eine Abteilung vom Unternehmen mit dem Stern war gleich so begeistert, dass sie Pit Böhringer einen Kleintransporter fĂŒr sein Unternehmen quasi gesponsert hat. „Das nenn ich einmal Begeisterung“, schwĂ€rmte Pit Böhringer, der zurzeit des Medienforum-Termins „High noon“ hatte, also ausgelastet ist mit bis zu elf Terminen am Wochenende. „Was möglich ist, machen wir möglich, und wenn es erst kommendes Jahr wĂ€re“, sagte Böhringer, der mit November und Dezember seine ruhige Zeit angibt. „Dann vermieten wir den Stadl gern fĂŒr Geburtstage oder Weihnachtsfeiern“, sagt er – und die Medienforum-Besucher haben die Feiertauglichkeit des Stadls auch gleich mit getestet.

Weitere Infos unter www.con-la-natura.de/.

Text: Thomas Kießling

Info

Das nÀchste Medienforum Kreis Göppingen findet am 21. September 2016, 19.30 Uhr statt.

Anmelden ist bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp.de

Teilnahme nur bei Anmeldung und AnmeldebestÀtigung.

Die medienforum-Besucher mit vollem Eifer bei der Sache im Event-Stadl.



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Medienschaffende waren zu Gast in der KaufmÀnnischen Schule Göppingen

Gerne wieder in der Schule gewesen

Die SchulbĂ€nke heutzutage sind gar nicht mehr so hart wie frĂŒher, haben sich viele der Medienforum-Besucher beim jĂŒngsten Termin in der KaufmĂ€nnischen Schule Göppingen gedacht. KunststĂŒck, es waren auch die komfortabel gepolsterten StĂŒhle des großen Lehrerzimmers, wo die ĂŒberaus interessante Veranstaltung stattfand.

Wer hĂ€tte gedacht, was eine KaufmĂ€nnische Schule alles zu leisten im Stande ist? Schulleiter Dr. Werner Faustmann hatte einige Projektlehrer, den Freundeskreisvorsitzenden sowie die Junioren der SchĂŒlerfirma JUKon aufgeboten, um die medienforum-Besucher zu informieren. Und es war beeindruckend: Faustmann selbst zeigte die ganze Bandbreite des Angebots seiner Schule auf, von er Mittleren Reife bis hin zum KaufmĂ€nnischen Abitur mit vielen weiteren Facetten, die ĂŒber 1700 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und 110 Lehrerinnen und Lehrer ins große Schulzentrum fĂŒhrt. Und die KaufmĂ€nnische Schule ist ja nur ein Teil des großen Schulkomplexes in der Göppinger Öde. Und sie besitzt zahlreiche landesweite Besonderheiten und Auszeichnungen, wozu augenzwinkernd auch die „eigene Autobahnausfahrt“ dazugehört.

Der stellvertretende Schulleiter Andreas Schweikardt stellte einige Projekte exemplarisch vor, zum Beispiel die „Schule ohne Rassismus“ oder das Projekt Madagaskar, fĂŒr das die Schule spezielle und gezielte Patenschaften unterhĂ€lt. Schweikardt ist aber auch als Fachlehrer fĂŒr Informatik und fĂŒr die umfangreichen und modernen Medien in der Schule zustĂ€ndig, fĂŒr rund 500 PCs, 80 Beamer und 80 Visualizer, die die altbekannten Tageslichtprojektoren und Schiefertafeln ersetzen.

Thomas Liski, Abteilungsleiter des Kompetenzzentrums fĂŒr KaufmĂ€nnische Bildung, konnte eindrĂŒcklich die internationalen Projekte und die Initiativen mit den Partnerschulen skizzieren – und die reichen von Finnland, England bis ebenfalls Madagaskar – bevor Dr. Dieter Kassner den Förderverein der KaufmĂ€nnischen Schule vorstellte, Motto: lebenslanges Lernen. Dazu hat der Verein ein ausgeprĂ€gtes Netzwerk mit Unternehmen und Organisationen aufgebaut. Mittelpunkt ist das sehr erfolgreiche Vortragsprogramm maßgeblich von Lehrer Karl-Otto-Kaiser initiiert und organisiert, das bereits Prominente Redner wie Prof. Manfred Spitzer, Pater Anselm GrĂŒn oder Joey Kelly nach Göppingen fĂŒhrte. Von ihm wurde auch der Service-Preis im Stauferkreis ins Leben gerufen. FĂŒr diese AktivitĂ€ten hat der Förderverein 2009 den Innovationspreis des Landkreises erhalten.

Glanzlicht zum Schluss war die Vorstellung der JUKon eSG Jugendfirma. SchĂŒler Thomas Hasert fĂŒhrte im Namen seiner MitschĂŒler aus, dass die SchĂŒlergenossenschaft bereits seit 2003 besteht und fast wie ein normales Unternehmen funktioniert, vom Einkauf, ĂŒber Marketing, Verkauf bis hin zur RechnungsprĂŒfung. „Angefangen hat alles unserem ersten Produkt, dem Olivenöl von der Insel Tassos, heute haben wir ein breites Sortiment mit fair hergestellten und gehandelten Produkten“, sagte Hasert. Bei all den schönen Projekten fĂ€llt es schwer, die Schulzeit zu beenden, schmunzelte nicht nur Thomas Hasert. Denn das hieße ja, dass man die Schule verlassen muss. Konnten die Besucher des medienforums schweren Herzens gut nachvollziehen.

Weitere Infos unter www.ks-goeppingen.de/.

Text: Thomas Kießling

Info

Der nĂ€chste Medienforum-Termin ist Mittwoch, 13. Juli 2016 um 19.30 Uhr im „Event-Stadl“ in MĂŒhlhausen/TĂ€le von ConlaNatura, Pit Böhringer. Thema dann: Wie Incentives die Arbeitswelt verbessern. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte zeitnah anmelden.

Anmelden ist bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp.de

Teilnahme nur bei Anmeldung und AnmeldebestÀtigung.

 



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Medienschaffende waren zu Gast bei Staufers in der Stuttgarter Straße

Göppingen als Edeka-Hauptstadt

Viele Einblicke hinter die Kulissen haben die Besucher des medienforums Kreis Göppingen beim Besuch der Markthalle von Staufers Edeka in der Stuttgarter Straße bekommen.

Nirgendwo sonst in der Republik gĂ€be es eine höhere Dichte der Konsumwaren-Kette mit den fĂŒnf Buchstaben, als im Landkreis Göppingen, sagte Staufers Edeka-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Matthias FĂŒchtner. Allein sein Unternehmen hat 13 MĂ€rkte, in der Stuttgarter Straße von Göppingen sogar eine Markthalle mit eigener Gastronomie, die wiederum schwungvoll geleitet wird von Salvo Lamacchia. Dort an historischer MĂ€rklin-StĂ€tte, dem ehemaligen Werk 4, hat sich Staufers mit viel Liebe zum Detail (vornehmlich entworfen von der Göppinger Agentur Danker & Moretti) ein Kleinod geschaffen, dass mit einem normalen Supermarkt rein optisch nicht viel zu tun hat, aber fĂŒr den Kunden alle Anforderungen eines normalen Marktes erfĂŒllt. Die Besonderheiten sind beispielsweise eine Straße mit MarktstĂ€nden, die mit rein regionalen Produkten bestĂŒckt sind, zum Beispiel mit Honig oder ObstbrĂ€nden. Die StĂ€nde sind mit richtigen BĂ€umen voneinander getrennt, eine Allee gewissermaßen. Die Kreidetafel ĂŒber der Fleisch- und Wursttheke mit Hinweisen auf die feilgebotenen Waren soll sogar die grĂ¶ĂŸte ihrer Art in ganz Deutschland sein. Es gibt zahllose Details, historische Bilder, Anmerkungen, Besonderheiten, die erst bei einem gezielten Rundgang mit Matthias FĂŒchtner auffallen. Der umtriebige GeschĂ€ftsfĂŒhrer schwĂ€rmt von seinen MĂ€rkten: „Vor dem kommenden Online-Handel haben wir keine Angst, denn am Computer kann man unsere frische Ware nicht riechen, nicht schmecken und die QualitĂ€t nicht von der NĂ€he aus begutachten, das sind im Lebensmittelbereich aber wichtige Kriterien.“ Es gelte, sich beim Kunden nachhaltig in Erinnerung zu rufen, denn in Deutschland brauche jeder BĂŒrger im Schnitt nur 3,5 Minuten, um den nĂ€chsten Lebensmittelladen zu erreichen, unterstrich FĂŒchtner, und da dĂŒrfe die Entscheidung gerne auf einen seiner MĂ€rkte fallen.

Weitere Infos unter www.staufers-edeka.de.

Text: Thomas Kießling

Info

Der nĂ€chste Medienforum-Termin ist ausnahmsweise an einem Dienstag, und zwar am 3. Mai 2016 um 19.30 Uhr bei der KaufmĂ€nnische Schule Göppingen. Motto: Auch eine Schule muss sich vermarkten können - und macht das nach außen wie innen gekonnt, zum Beispiel mit Auslandsprojekten oder einer eigene SchĂŒlerfirma.

Anmelden ist bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp.de

Teilnahme nur bei Anmeldung und AnmeldebestÀtigung.

 



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Netzwerk der Medienschaffenden in der Kunsthalle Göppingen

Kunst entdecken, Kunst erfahren

Das Treffen der Medienschaffenden in der Göppinger Kunsthalle hat zu Jahresbeginn schon Tradition. Bei der kurzweiligen Veranstaltung entfĂŒhrt Kunsthallen-Chef Werner Meyer seine GĂ€ste stets in eine fĂŒr sie andere Welt. Dieses Mal warfen die Besucher des Medienforums einen ersten Blick in die Ende Januar beginnende Ausstellung mit Werken der SĂŒdtiroler KĂŒnstlerin Gabriele Oberkofler. Außerdem zeigte Meyer Exponate aus der Sammlung der Kunsthalle.

Mit dem Medientreffen in der Kunsthalle beginnt fĂŒr das Medienforum das neue, mittlerweile das 13. Jahresprogramm. Alle zwei Monate, in der Regel am dritten Mittwoch, treffen sich die Medienschaffenden aus dem Landkreis bei Unternehmen und Einrichtungen, die auf ganz unterschiedliche Weise Medienarbeit betreiben. Neben Informationen steht bei den Treffen vor allem das Kennenlernen untereinander im Mittelpunkt. Schließlich versteht sich das Medienforum als Netzwerk. Das unterstrich auch RĂŒdiger Gramsch von der Maitis-Media Verlagsgesellschaft, neben Christine Kumpf (Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen), Andreas Schweickert (Saltico) und Thomas Kießling (K-media und PR) einer der Initiatoren der Veranstaltungsreihe, bei seiner BegrĂŒĂŸung.

Werner Meyer wartete bei dem Treffen gleich mit drei Neuheiten auf. Zum einen stellte er den Medienschaffenden ein druckfrisches BĂŒchlein vor, in dem die Kunst im öffentlichen Raum in Göppingen beschrieben ist. Sodann entfĂŒhrte er die Teilnehmer in die neue Ausstellung „Schwarz ist die Nacht nie“ der SĂŒdtiroler KĂŒnstlerin Gabriela Oberkofler. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen unter anderem viele hundert ausrangierte WeihnachtsbĂ€ume, die im Laufe der Ausstellung von der KĂŒnstlerin zusammen mit den Besuchern zerschnitten und „archiviert“ werden.
So manch ein Göppingen kann bei dieser Ausstellung seine abgeschmĂŒckte Nordmanntanne wieder entdecken.

Ebenso spannend wie der Blick in die Ausstellung von Oberkofler waren Meyers ErlĂ€uterungen zu Exponaten aus der Sammlung der Kunsthalle, die in der Ausstellung „Faces and Surfaces“ ab dem 31. Januar fĂŒr das Publikum zu sehen sind. Im Blickpunkt: Der „halbierte Mantel“ des KĂŒnstlers Franz Erhard Walther. Das Kunstobjekt, 1984 entstanden, war im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geraten, als sich herausstellte, dass die Stadt fĂŒr das Objekt ĂŒber viele Jahre eine Versicherung zahlte, obwohl es sich nicht in stĂ€dtischem Besitz befand. Die Ausstellung ĂŒberrascht aber noch mit weiteren Exponaten, die vordergrĂŒndig nicht nach Kunst aussehen, aber Kunst sind: Zum Beispiel die hölzernen Kameraattrappen, mit denen Frösche aus Ton beobachtet werden sollen oder der Wollpulli mit einer Flasche WC-Ente. Erst die spannenden ErlĂ€uterungen Meyers ließen aus den AusstellungsstĂŒcken fĂŒr die Besucher Kunstwerke erschließen.

Ein nicht unbedeutendes Schmankerl hatte Meyer fĂŒr seine GĂ€ste auch parat. Den ersten 3-D-Druck ĂŒberhaupt. Die dabei entstandene Skulptur zeigt Kunsthallenchef Meyer, der den Medienschaffenden kurzweilig das Entstehen des Objektes schilderte. Die erfuhren dabei, dass in der Kunsthalle Göppingen kurz vor der Jahrtausendwende die ersten 3-D-Drucke gestanden haben. „Auch wenn das 3-D-Verfahren heute nicht vergleichbar sei mit dem von damals“, so der Kunsthallenleiter, so sei er dennoch stolz darauf, dass die neue Technologie von Göppingen aus ihren Siegeszug angetreten habe. Und nicht nur die 3-D-Drucker waren eine technische Revolution, die ihren Ursprung in der Kunsthalle hatte. Auch der VorlĂ€ufer des sprechenden Computers, heute eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, stand in der Kunsthalle und ging 2004 als „Amme 5“ in die Annalen ein. Wegbereiter fĂŒr gleich zwei technologische Errungenschaften zu sein, mache ihn schon etwas stolz, so Meyer. In der sich anschließenden Diskussion ging es um die von Kunstwerken, um KunstfĂ€lschungen und den Kunstmarkt, aber auch um die Kulturpolitik in Göppingen.

Weitere Infos unter www.kunsthalle-goeppingen.de.

Text: RĂŒdiger Gramsch

Info

Das nĂ€chste Medienforum Kreis Göppingen findet statt am Mittwoch, 16. MĂ€rz 2016 um 19.30 Uhr bei Staufer`s in der Stuttgarter Straße Göppingen statt. Dabei gibt es Einblicke in die Vermarktung einer Markthalle – oder doch eines Gastroangebotes?

Anmelden ist bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp.de

Es ergeht dann eine AnmeldebestÀtigung.

Das medienforum Kreis Göppingen - die Geschichte

Das medienforum Kreis Göppingen ist in 2016 schon in seinem 13. Jahr seines Bestehens. Angefangen hatte alles mit einer Veranstaltung auf Initiative der Medien Region Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark - damals noch deklariert als Medien-Meeting. Dann haben sich die Mitveranstalter von einst dazu entschlossen, die Veranstaltungsform in ein zweimonatiges Ereignis umzuwandeln. Die Organisatoren sind nun Christine Kumpf von der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media Verlagsgesellschaft, Andreas Schweickert von der Agentur Saltico und Thomas Kießling von K-media & PR. Seit Beginn wird das medienforum Kreis Göppingen kostenfrei fĂŒr die Besucher fĂŒnf- bis sechsmal im Jahr direkt bei Medienunternehmen, bei Agenturen, Unternehmen oder VerbĂ€nden ausgerichtet - jeweils am dritten Mittwoch des Monats alle zwei Monate. Somit sind bislang rund 75 Veranstaltungen mit rund 3000 Besuchern zusammengekommen.

Im Verteiler des medienforums Kreis Göppingen sind an die 300 Adressen, deren Inhaber wechselnd zu den Veranstaltungen kommen. Eine schönes und gut funktionierendes Netzwerk, das den Kreis Göppingen auch in Sachen Medien gut positioniert.

 



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Medienschaffende auf einem mystischen Stadtrundgang durch Göppingen

Viel Neues entdeckt in einer vertrauten Stadt

Über die Dimensionen des neuen Schuler-Hochhauses an der Willi-Bleicher-Straße konnten sich die Teilnehmer an der abendlichen StadtfĂŒhrung mit Rudi Bauer informieren, zu der das medienforum Göppingen eingeladen hatte.

Am Modell der Innenstadt, das sich im Atrium des Rathauses befindet, zeigte Bauer die Ausmaße des GebĂ€udes im VerhĂ€ltnis zu anderen HĂ€usern in der Innenstadt auf. Die Medienschaffenden konnten schnell erkennen, dass das neue Schuler-Haus nicht nur wegen seiner Höhe eines der herausragenden GebĂ€ude wird. „Dagegen sieht der Schiller-Bau richtig mickrig aus“, stellte ein Teilnehmer fest.

Rudi Bauer ĂŒberraschte mit viel Wissenswertem ĂŒber sein Göppingen. Die AnfĂ€nge der Firma MĂ€rklin lagen Ende des 19. Jahrhunderts am Kornhausplatz und nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Modellbahnhersteller erst einmal nur die Lizenz zur Produktion von Kanonenöfen bzw. Beistellherden erhalten. Zuvor hatte die Gruppe sich vom außergewöhnlichen Lichtkonzept in der Neuen Mitte ĂŒberzeugt. Bauer: „Das ist einzigartig in Deutschland“.

Durch die Kirchstraße ging es zur alten Lateinschule, in der Hermann Hesse unterrichtet wurde, weiter zum Foggiaplatz. Die Stelen seien ein Geschenk der italienischen Partnerstadt gewesen, berichtet Bauer und: Das Fundament hat dann der Stadt Göppingen viel Geld gekostet. Über den Alfred-Schwab-Platz ging es vorbei zum ehemaligen Marstall, in dem sich heute die Jugendarrestanstaltet befindet. „Bis maximal vier Wochen sitzen hier die Jugendlichen ein“, wusste Bauer.

Viel konnte der profunde StadtfĂŒhrer auch ĂŒber das Göppinger Schloss zu erzĂ€hlen. Die Besichtigung der Rebensteige gehörte mit zum Programm. Im Schlosshof erzĂ€hlte Bauer auch einiges ĂŒber das SchlosswĂ€ldchen. Einst wollte man dort eine Straße durchfĂŒhren, spĂ€ter dort eine Tiefgarage bauen. Beides sei Dank BĂŒrgerprotesten verhindert worden. Bauer nahm das zum Anlass, auf die vielen innerstĂ€dtischen Parks und Anlagen zu verweisen. „Darum beneidet man uns in anderen StĂ€dten“. Über das SchulergĂ€rtle ging es dann zum Abschluss in die Stadtkirche. Der Bruder von Kirchen-Architekt Heinrich Schickhardt sei damals Pfarrer in Göppingen gewesen, so Bauer, und habe den Eröffnungsgottesdienst gehalten.

Viel zu schnell ging der abendliche Rundgang fĂŒr die Teilnehmer zu Ende. Am Ende stand der Wunsch, das Medienforum möge doch bald eine FĂŒhrung auch zu anderen Quartieren in der Stadt anbieten. Die Medienschaffenden waren sich einig darĂŒber, viel Neues ĂŒber eine Stadt erfahren zu haben, in der allen so viel vertraut ist.

Weitere Infos unter www.goeppingen.de.

Text: RĂŒdiger Gramsch

Info

Der nÀchste medienforum-Termin findet als Jahresauftakt wieder als Medienparty in der Kunsthalle Göppingen statt, und zwar am Mittwoch, 20. Januar 2016! um 19.30 Uhr.

Anmelden ist bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp.de

Es ergeht dann eine AnmeldebestÀtigung.

 



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Netzwerk der Medienschaffenden bei den Frisch Auf Damen in der EWS-Arena

„Wir sind schon ein ganzes StĂŒck weiter gekommen“

Spannend war es wieder, das medienforum Kreis Göppingen, denn es ging zu den Bundesligaspielerinnen von Frisch Auf Göppingen in die EWS-Arena. Neben TrainingseindrĂŒcken ging es aber vor allem um die bessere Vermarktung des Teams.

Im sechsten Jahr 1. Bundesliga (davor schon einmal eine Saison 2007/2008), mit der EWS-Arena eine tolle Halle und auf und neben des Platzes ein aufopfernd arbeitendes Team, in jeder anderen Stadt in der Republik wĂŒrde das ausreichen, um absolut im Fokus der Medien und der Sponsoren zu stehen. Nicht ganz aber in Göppingen, da gibt es neben den Bundesliga-Damen eben auch die erfolgreicheren Herren, zuletzt zweimal Europapokalsieger im EHF-Cup, zwei Europapokal-Landesmeistertitel, elf Deutsche Meistertitel
 Dagegen können die Damen natĂŒrlich kaum ankommen. Das „Dagegen“ wĂ€re aber nach Meinung vieler medienforum-Besucher ĂŒberhaupt nicht der richtige Ansatz, sondern es komme vielmehr auf das „Miteinander“ an. Göppingen als die „deutsche Handballhauptstadt“ mit einer Erstbundesligamannschaft sowohl bei den Damen wie bei den Herren (seit Kurzem hat nur noch Berlin). Weiterer AnsĂ€tze fĂŒrs „Miteinander“ sind zum Saisonauftakt die Player`s Night und ein gemeinsamer Auftritt bei der Welcome-Party fĂŒr Erstsemester-Studenten im Rathaus.

Neben gemeinsamen Auftritten stellt sich natĂŒrlich die Frage, wie Damen und Herren zu ihren Saisonetats kommen, um die Spielzeiten erfolgreich gestalten zu können. Dabei wĂ€re es laut medienforum-Besucher natĂŒrlich solidarisch, dass sich die Einnahmen der Sponsoren aufteilen, vielleicht mindestens im VerhĂ€ltnis 90 zu 10 Prozent. Das aber ist bislang nicht so, oder vielleicht noch nicht so, denn beide Teams werden zum ĂŒberwiegenden Teil getrennt vermarktet, haben auch verschiedene GmbHs als Betreiber-Gesellschaften. Rolf Daferner, langjĂ€hriger Frisch Auf-PrĂ€sident und Mitglied im Wirtschaftsausschuss, sowie Gabi Schwarz, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, stellten diese VerhĂ€ltnisse ausfĂŒhrlich dar und verwiesen auch darauf, dass es mittlerweile einen enormen Unterbau an Jugendmannschaften gibt, den es schließlich auch zu finanzieren gelte. „Vor 20 Jahren hatten wir nur die erste Herrenmannschaft und ĂŒberhaupt keine Jugend mehr. Mittlerweile sind wir mit 350 Kindern und Jugendlichen und mit doppelt besetzten Jahrgangsstufen, dazu eine Nachwuchsakademie hervorragend und vorbildlich aufgestellt“, erlĂ€uterte Daferner. Der Club Frisch Auf ist wieder ein richtiger Verein geworden, eine „gemeinsame Familie“, meinten dazu die medienforum-Besucher.

Gabi Schwarz ergĂ€nzte fĂŒr den Damen-Bereich, dass mit Bianca Baar seit dieser Saison endlich eine hauptamtliche Mitarbeiterin fĂŒr den Sektor Marketing und Sponsoring eingestellt werden konnte, die beim medienforum-Abend allerdings krankheitsbedingt passen musste. Aleksandar Knezevic, in Personalunion GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Trainer der Frisch Auf-Frauen, stieß nach dem Training noch zur Runde dazu: „Wir sind schon ein gutes StĂŒck weiter gekommen, schließlich mussten und mĂŒssen wir noch finanzielle Verbindlichkeiten abbauen, und mĂŒssen nun einfach kontinuierlich weiterarbeiten“, sagte er. Ebenfalls gut, dass nun alle Spielerinnen mit ZweijahresvertrĂ€gen ausgestattet wurden. Auch dies schaffe KontinuitĂ€t. Bayern MĂŒnchen und der VfL Wolfsburg machten es laut medienforum-Besucher im Fußball vor, dass parallel auch die Damen-Teams eine Topposition einnehmen können.

Ein Blick von einer der Logen aufs Spielfeld der EWS-Arena zeigte, beim Frauenhandball geht es genauso zur Sache wie bei den MĂ€nnern. Einige medienforum-Besucher konnten beisteuern, dass Spiele der Frisch-Auf-Damen richtig Spaß machen anzuschauen. Dann einfach bis demnĂ€chst in der Halle zum Spiel.

Weitere Infos unter www.frischauf-frauen.de.

Text: Thomas Kießling

Info

Der nÀchste medienforum-Termin findet am 25. November 2015 statt. Ort und Ausrichter werden noch bekanntgegeben.

Anmelden ist bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp.de

 



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Medienschaffende waren zu Gast beim neuen Leiter Göppinger Stadtmarketing

Stadtmarketing als Standortmarketing

Einblicke hinter die Kulissen haben die Besucher des medienforums Kreis Göppingen beim Besuch der Stadthalle Göppingen und beim ipunkt gewonnen. Eingeladen hatte der neue Stadtmarketingleiter.

Kaum 100 Tage auf seinem Posten, hat Markus SchĂŒch schon alle HĂ€nde voll zu tun. Der Referatsleiter (Referat Nr. 43) fĂŒr Hallenmanagement, MĂ€rkte, Tourismus und Stadtmarketing der Stadt Göppingen muss an allen Schalthebeln ran, sonst stĂŒnde z.B. die Stadthalle ohne Ereignisse da. Auch beim stĂ€dtischen Tourismus wĂ€re Ebbe angesagt. Zusammen mit Lisa Herr (Stadtmarketing) und Daniela Funk (ipunkt) dreht Markus SchĂŒch aber am großen Rad, denn das Angebot etwa im ipunkt reicht von Veranstaltungen bis hin zur Studenten-Welcomeparties. „Stadtmarketing ist auch Standortmarketing“, lautet einer der griffigen Slogans von SchĂŒch, der vor seinem Engagement in Göppingen GeschĂ€ftsstellenleiter des Stadtmarketingvereins in Plochingen war. Deshalb war ein kleiner Versprecher zur BegrĂŒĂŸung der interessierten medienforum-Teilnehmer sĂŒffisant, enden doch beide StĂ€dte auf „–ingen“.

Nach dem ipunkt haben sich die medienforum-Besucher nicht etwa in die einladenden LiegestĂŒhle des „Rathaus-Beach“ gelegt, sondern in zwei Gruppen aufgeteilt: Die erste lief mit Markus SchĂŒch hinauf zur Göppinger Stadthalle. Dort prĂ€sentierte er die verschiedenen KonferenzrĂ€ume mit der vorhandenen Technik und informierte ĂŒber den Ausbau der technischen Einrichtung. Ferner warfen die Teilnehmer einen Blick in den Regieraum der Stadthalle, von dem aus Licht und Ton im Saal und auf der BĂŒhne gesteuert werden können. Der Rundgang hinter die Kulissen der Stadthalle fĂŒhrte ĂŒber die KĂŒnstlergaraderoben auch in verschiedene LagerrĂ€ume, ins „Klavierzimmer“, in dem die beiden FlĂŒgel, sowie das Dirigentenpult. NotenstĂ€nder und die Orchesterbestuhlung gelagert werden. Anschließend ging es durch verschiedene multifunktionale RĂ€ume im Untergeschoss in den Verwaltungstrakt. In der Stadthalle Göppingen, die 1955 eröffnet wurde und bis zu 1200 Personen Publikum fasst, fanden im vergangenen Jahr 465 verschiedene Veranstaltungen statt.

Die zweite Gruppe machte ebenfalls etwas Außergewöhnliches und fuhr mit den so genannten Segways von Con-la-Natura durch die Stadt. Der Anbieter fĂŒhrt Freitagnachmittag diese etwas andere StadtfĂŒhrung durch. Selten sah man die medienforum-Besucher so um Gleichgewicht bemĂŒht wie auf den rein elektrisch betriebenen, zweirĂ€drigen Segways. Nach einer sehr schönen Route, unter anderem durch die Oberhofenanlagen, kam die Gruppe ebenfalls in der Stadthalle an und konnte zusammen mit den anderen Teilnehmern auf der herrlichen Terrasse des Stadthallen-Restaurants Tresor ins Netzwerken einsteigen und Detailfragen zum Stadtmarketing klĂ€ren.

Weitere Infos unter www.goeppingen.de.

Text: Thomas Kießling

Info

Der nĂ€chste medienforum-Termin ist am Mittwoch, 23. September 2015 um 19.30 Uhr in der EWS-Arena. Thema: Das Frauen-Bundesliga-Team von Frisch Auf Göppingen. Wie geht es weiter? Wie kann die sympathische Mannschaft auch außerhalb des Platzes punkten? Besuch einer Trainingseinheit und Vortrag.

Anmelden unter: kontakt@medienforum-gp.de;
Teilnahme nur bei Anmeldung und AnmeldebestÀtigung.

 



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Netzwerk der Medienschaffenden zu Gast auf dem Waldeckhof

UnterstĂŒtzen, wo es nur geht

„Ich brauche jeden Menschen, der ein Herz fĂŒr unsere Leute hat“, warb Karin Woyta beim Göppinger medienforum fĂŒr das von ihr gefĂŒhrte BeschĂ€ftigungsunternehmen SAB. Wie es mit ihrer gemeinnĂŒtzigen GmbH weitergehen soll, weiß Woyta angesichts drastischer MittelkĂŒrzungen fĂŒr Langzeitarbeitslose nicht.

„Zwischen Hoffen und Bangen“, beschreibt die engagierte GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Staufen Arbeits- und BeschĂ€ftigungsförderungsgesellschaft (SAB), Karin Woyta, die aktuelle Situationen in ihrem Unternehmen. Die Politik habe seit 2010 die Förderung fĂŒr Projekte fĂŒr Langzeitarbeitslose um gut die HĂ€lfte zurĂŒckgefahren. Dem Jobcenter fĂŒr den Kreis Göppingen stĂŒnden statt einst gut sechs Millionen Euro nur noch rund drei Millionen Euro fĂŒr Fördermaßnahmen zur VerfĂŒgung. Mit fatalen Folgen fĂŒr ein BeschĂ€ftigungsunternehmen wie die SAB. Obwohl die Zahl der betroffenen Langzeitarbeitslosen (fĂŒr Karin Woyta zĂ€hlen dazu Personen lĂ€nger als vier bis fĂŒnf Jahre arbeitslos) trotz guter Konjunkturlage kreisweit seit vielen Jahren mit rund 1000 auf hohem Niveau stagniere, könnten immer weniger Betroffene gefördert werden.

Die Politik mĂŒsse erkennen, dass es einen Personenkreis gibt, der auch bei guter Konjunkturlage im ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelt werden kann. Diese Menschen dĂŒrften jedoch nicht aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden, brach Woyta eine Lanze fĂŒr die Betroffenen. In unzĂ€hligen GesprĂ€chen mit Ministern und Abgeordneten fordere sie deshalb stets eine Korrektur in der Arbeitsmarktpolitik. Bislang ohne Erfolg. Im Gegenteil: 40 Prozent der BeschĂ€ftigungsunternehmen in Deutschland hĂ€tten schließen mĂŒssen. Dass die SAB noch lebt, fĂŒhrt Woyta auf das ihr gut funktionierendes Netzwerk im Landkreis und im Land zurĂŒck. Woyta bescheinigte den zustĂ€ndigen Ämtern und Stellen, sich fĂŒr die Belange der SAB einzusetzen. Doch an den Vorgaben des Bundes kĂ€men auch sie nicht vorbei.

Überleben kann die SAB auch dank verschiedener Projekte, die ĂŒber die EU gefördert werden. Das fĂŒhrt aber auch zu einem sehr hohen Antrags- und PrĂŒfungsaufkommen, dĂ€mpft die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin die Freude ĂŒber solche Finanzierungsmöglichkeiten. Am Ende blieben nur noch rund 60 Prozent der Fördersumme fĂŒr die tatsĂ€chliche Projektarbeit. Ihren Mut zum Weitermachen schöpfe sie von den vielen Menschen, die die SAB auch in dieser schweren Zeit unterstĂŒtzen und die Angebote des BeschĂ€ftigungsunternehmens annehmen. Und letztlich motiviere sie auch der Gedanke, dass die derzeit rund 170 betreuten Mitarbeiter ohne SAB wieder auf der Straße stĂŒnden. Allerdings steht fĂŒr Karin Woyta auch fest: „Wenn wir merken, dass wir nur noch als Alibi fĂŒr die Politik herhalten mĂŒssen, dann wollen wir auch nicht mehr“.

Vor dem Gedankenaustausch mit der SAB-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin konnten die Teilnehmer des medienforums bei einem Rundgang ĂŒber den Waldeckhof in Jebenhausen einen Überblick ĂŒber verschiedene Projekte fĂŒr Langzeitarbeitslose gewinnen und ließen sich ĂŒber verschiedene Angebote wie die Fahrradwerkstatt in Geislingen, die hauswirtschaftlichen Angebote sowie im Bereich Landschafts- und Gartenbau informieren. Im HofcafĂ© konnten sich die Medienleute auch von den hofeigenen Köstlichkeiten ĂŒberzeugen. Thomas Kießling, einer der Initiatoren des medienforums, bedankte sich bei Karin Woyta und ihrem Team fĂŒr einen informativen Abend und die Gastfreundschaft. Kießling bat die Medienschaffenden, die Arbeit der SAB in welcher Form auch immer zu unterstĂŒtzen.

Text: RĂŒdiger Gramsch

Info

Der nĂ€chste medienforum-Termin ist am Mittwoch, 22. Juli 2015 um 19.30 Uhr. Thema: Wie vermarktet sich eine Stadt? Dazu Göppingens neuer Stadtmarketing-Leiter Markus SchĂŒch.

Anmelden unter: kontakt@medienforum-gp.de;
Teilnahme nur bei Anmeldung und AnmeldebestÀtigung.

 



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Netzwerk der Medienschaffenden beim Lokalrundfunk Filstalwelle

Vom kleinen Sender zum Rundfunk

Das medienforum Kreis Göppingen war beim regionalen Fernsehsender und mittlerweile auch bei der neuen Radiostation zu Gast, bei der Filstalwelle. Da gab es fĂŒr das Kreativen-Netzwerk jede Menge Neuerungen und Einblicke.

„Drei, zwo, eins – Start, wir sind auf Sendung.“ Aus dem Regieraum kommen die Anweisungen direkt auf den Ohrstöpsel von Moderator Timo Czerwonka, der fĂŒr die medienforum-Besucher durch die neue Sportsendung „SportiF“ – Spot im Filstal fĂŒhrt. In der heutigen „Pseudo-Live-Sendung“ ist mit Karl-Otto Kaiser auch ein Live-Gast im Studio, der Czerwonka leicht zur Verzweiflung bringt, weil, wie er sagt, er so gar nichts mit Sport am Hut hat, An einer der drei Kameras schwitzt auch Kerstin Fickus, heute medienforum-Kamerafrau. Sie muss eigentlich den Moderator immer im Fokus haben, aber alles gar nicht so einfach.

Die Filstalwelle, seit August 2008 am Start, hat seitdem eine tolle Entwicklung genommen. Im BĂŒro-GebĂ€ude in der Esslinger Straße im Göppinger Gewerbegebiet ist man seitdem einen Stock höher gewandert und hat nun fast das gesamte Stockwerk in Beschlag. Das Live-Studio ist im Vergleich zu frĂŒheren Jahren riesig, Einrichtung und digitale Technik top-modern. „Von damals drei Mitarbeitern haben wir jetzt auf 18 hochgeschraubt, und dabei die meisten selber ausgebildet“, sagt Roger Kortus, Mann der ersten Stunde. Dass sich das Unternehmen jetzt eigentlich Rundfunk nennen dĂŒrfte, liegt an der Tatsache, dass zum Fernsehsender jĂŒngst eine Radiostation dazu kommen ist. In Kooperation mit Radio fips sendet die neue Filstalwelle zwei Stunden am Tag auf der UKW-Frequenz 89,00 Herz aus dem neuen Radio-Studio. „Wir sind als landesweit einzigartiges Projekt lizensiert, das mit Radio fips ein nichtkommerzielles Radio mit einem kommerziellen Sender, eben der Filstalwelle, verbindet“, sagt Andreas Mauderer. „Bei uns gibt es auch ein Sendeschema und Einblendungen wie Nachrichten zu festen Zeiten, aber wir sind nicht so durchformatiert wie andere Sender, hier gibt es fĂŒr den Moderator noch mehr Freiheiten“, sagt Andras Mauderer.

Die neuen Entfaltungsmöglichkeiten werden von den Radiohörern und den Fernsehzuschauern sowie den Werbetreibenden des Filstals sehr geschÀtzt. Der guten Entwicklung der Filstalwelle steht auch in den nÀchsten Jahren nichts im Wege.

Info

medienforum mit neuem Initiativ-Mitglied
Im Rahmen des medienforum-Termins wurde das neue, vierte Initiativmitglied des nichtmonetĂ€ren Netzwerkes vorgestellt: Mit Andreas Schweickert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Agentur Saltico und Macher der Events und der Gastronomie auf dem Hohenstaufen („Himmel und Erde“) gesellt sich ein absoluter kreativer Kopf zu den bisherigen Organisatoren, und damit zu Christine Kumpf, Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch, Maitis Media, und Thomas Kießling, K-media & PR.

NĂ€chster Termin

Der nÀchste medienforum-Termin ist am Mittwoch, 22. Mai 2015 ab 19.30 Uhr im Waldeckhof in Göppingen/Jebenhausen. Thema: Der Waldeckhof, ein Aggregat an BeschÀftigung durch gute Vermarktung.

Anmeldungen sind schon möglich unter E-Mail anmelden bei kontakt@medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk der Medienschaffenden in der Kunsthalle Göppingen

Chagall, so weit das Auge reicht

Das medienforum Kreis Göppingen hat sein Veranstaltungsjahr traditionell mit einer schwungvollen Medienparty begonnen. Schauplatz war wie in den vergangenen Jahren die Kunsthalle Göppingen.

„650 shades of Chagall“, könnte man in Anlehnung an einen Bestseller sagen, dessen Verfilmung Mitte Februar in die Kinos kommt. Ja, die Kunstwerke von Marc Chagall in der Kunsthalle Göppingen sind teilweise auch schlĂŒpfrig-erotisch, wie Kunsthallenleiter Werner Meyer hervorhob. Und sie sind gewiss humorvoll, auch die Abhandlungen ĂŒber die Bibel, die dem kleinen Chagall schon in frĂŒhester Jugend so zu Herzen ging, wie gleich am Eingang der Kunsthalle ein Zitat des KĂŒnstlers verriet. 650 Litographien, Bilder und Radierungen von Chagall, gewohnt pointiert und kenntnisreich fĂŒhrte Werner Meyer die Besucher durch die fulminante Ausstellung. Zu jedem der Werke könnte er eine Geschichte erzĂ€hlen – spannend. Die Folklore der jĂŒdisch-weißrussischen Tradition (Chagall, in Vitesbk in Weißrussland geboren) und die Melancholie des Zirkus machten Chagalls Kunst weltweit bekannt. Unter dem Ausstellungsmotto „Die Bilder und die Dichtung“ kommen auch seine Gedichte und Texte zu Geltung. Gemeinsam sind sie in der Kunsthalle Göppingen mit ihrem neuen niveauvollen Foyer samt raffiniertem CafĂ© opulent in Szene gesetzt. Allein der Bibel-Zyklus ist mit 63 Werken in Dreierreihe an einer Wand zentriert. „Chagall, so weit das Auge reicht“, könnte man sagen. Es gibt Göppinger (auch medienforum-Besucher), die waren schon drei, viermal in der Ausstellung – meist mit einer FĂŒhrung von Werner Meyer. Gut möglich, dass dazu bis zum Ausstellungsende am 23. Februar 2015 noch weitere Topwerte dazukommen – und weitere Besucher von außerhalb. Als Clou bietet die Ausstellung im blauen Raum Vincent van Goghs „SĂ€mtliche Werke“ – in Seitenansicht nebeneinander bildlich gestapelt, auch einmal eine spannende Kunstdarstellung. Das komplette Jahresprogramm fĂŒr das medienforum Kreis Göppingen wird demnĂ€chst bekannt gegeben.

Info

Das nÀchste medienforum Kreis Göppingen findet statt am Mittwoch, 25. MÀrz 2015 um 19.30 Uhr bei Fernsehsender Filstalwelle. Thema ist: Einblicke in neue Programm und TV-Techniken.

Anmeldungen sind schon möglich unter E-Mail anmelden bei kontakt@medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum Kreis Göppingen war zu Gast bei der ETG

Viel mehr als nur MĂŒll

Zum letzten medienforum-Termin in diesem Jahr hatten sich die Teilnehmer wieder bei einem außergewöhnlichen Unternehmen getroffen: bei der ETG - Entsorgung und Transport GmbH in Göppingen-Holzheim. Überraschenderweise gibt es beim grĂ¶ĂŸten Entsorger des Landkreises viel mehr als nur MĂŒll.

„Mit MĂŒll möchte man ja nach Möglichkeit eigentlich nichts zu tun haben, schon gar nicht beruflich." Bei dieser Feststellung muss Beate Schwarz selbst lĂ€cheln, denn im Folgenden zĂ€hlt sie viele VorzĂŒge eines ganz modernen Betriebs auf. Sie sind zweimal im Jahr in einem kleinen Magazin enthalten das mit dem Wochenblatt zusammen an 110.000 Haushalte im Kreis Göppingen verteilt wird. Da geht es beispielsweise um viele individuelle Lösungen fĂŒr Kunden, da geht es um die Themen FachkrĂ€ftesicherung i Betrieb, um Ausbildung und um die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Von der Kindergrippe bis zu einem Rudel mit vier Hunden hatten wir schon alles hier in unserem GebĂ€ude, Hauptsache es hilft den Mitarbeitern“, sagt Beate Schwarz. Und somit wĂŒrden mit den BeschĂ€ftigten hĂ€ufig GesprĂ€che gefĂŒhrt, Nöte und WĂŒnsche besprochen und die nĂ€chsten Entwicklungen durchgegangen. Und das ist auch gleich die nĂ€chste Etappe, auch beim medienforum: Neue Entwicklungen gibt es bei der ETG nĂ€mlich eine ganze Menge, denn die Menge an MĂŒll verringert sich im Kreisgebiet immer weiter. Grund sind die vorbildlichen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, aber natĂŒrlich auch die zahlreichen Unternehmen, die auf die ETG bauen - es wird einfach zu gut recycelt, MĂŒll getrennt oder gar vermieden. Das leuchtet zwar nicht jedem gleich ein, weil ja ausschließlich eine 120-Liter-Tonne als MĂŒllbehĂ€lter angeboten wird, egal wie viel MĂŒll hineinkommt. Da aber in den GebĂŒhren auch das Abholen von SperrmĂŒll (zweimal im Jahr), Gefahrenstoffe wie z.B. Farben und Lacke und GrĂŒnabfĂ€lle sowie Papier enthalten sind, akzeptierten die BĂŒrger auch die grĂ¶ĂŸere Tonne und die GebĂŒhren dazu, sagt Beate Schwarz. Mit den Bio-AbfĂ€llen mĂŒsse man das erst noch abwarten.

FĂŒr die ETG heißt es, bei immer weniger MĂŒll und damit immer weniger Einnahmen sind immer neue GeschĂ€ftsfelder nötig. Aktuell wird zum Beispiel das Thema Biokohle forciert, deren Produkte einen reißenden Absatz erfahren. "Witzigerweise ist das nicht hierzulande der Fall, sondern vor allem nach Schweden", erzĂ€hlt Beate Schwarz.

Dass der MĂŒll mit topmodernen Fahrzeugen abgeholt wird, und zwar 13.000 KĂŒbel oder Tonnen im Kreisgebiet pro Tag, davon konnten sich die medienforum-Besucher bei der anschließenden WerksfĂŒhrung ĂŒberzeugen. „Der einarmige Bandit“ wie er bei den ETG-lern genannt wird, leert die MĂŒlltonnen mit seinem Greifarm vollautomatisch. Das neue MĂŒllauto mit Hybrid-Technik braucht nur noch ein Drittel des bisherigen Kraftstoffs, der bei rund 70 bis 80 Liter pro 100 Kilometern liegt. Die rund 2000-Stop-an-Go-VorgĂ€nge am Tag kann er nun mit seinem Elektroantrieb ausfĂŒhren. „Das ist eigentlich richtig toll und spart uns viel ein“, sagt Beate Schwarz, „aber das Auto kostet dreimal so viel wie ein normales und hatte außerdem vier Jahre Lieferzeit, da braucht es einen richtig langen Atem." Haben die von der ETG in Göppingen mit 200 Mitarbeitern - in der gesamten Wackler-Gruppe sind es im Bereich Logistik nochmals 500 zusĂ€tzlich - denn mit ihrer Dachmarke "Du: Willkommen in der Zukunft." hat man sich vor Jahren einen derart positive Slogan zugelegt, das die Leute zwar auf RegionalitĂ€t schließen, aber auf weit mehr als nur MĂŒll kommen. Die jahrzehntelang gewohnte orangene Farbe ist einem Grell-GrĂŒn gewichen, das nicht nur auffĂ€llt, sondern auch sehr sympathisch rĂŒberkommt. Das alles muss man als MĂŒll-Entsorger erst einmal hinbekommen. Die medienforum-Besucher stellten deshalb auch eine Frage nach der anderen. Es wurde mithin eine der lĂ€ngsten Diskussionsrunden in der medienforum-Geschichte.

Das Netzwerk der Kreativen geht 2015 ins zwölfte Jahr seines Bestehens. Das neue Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum zu Gast beim Tigerenten Club

Motzgurke und Tigerente

Fast eine kleine Fernsehshow bekamen die medienforum-Besucher beim Tigerentenclub im Göppinger Stauferpark geboten. Ein eindrĂŒcklicher Blick hinter die Kulissen der Fernsehmacher der erfolgreichsten Kindersendung Europas.

Das neue Format Motzgurke und der berĂŒhmte Tigerenten Club, beide Sendungen werden im Göppinger Stauferpark vom SWR erfolgreich produziert: Kameras flitzen durch das große Studio, 250 Scheinwerfer tauchen die Kandidaten in gleißendes Licht, der Moderator gibt alles, die Quizfragen werden als Videoclips eingespielt – große Fernsehwelt in Göppingen. Die medienforum-Besucher sind gleichermaßen Kandidaten wie Publikum, sie dĂŒrfen auf der Tigerente Rodeoreiten und BĂ€lle auf die große Quizwand werfen. Produktionsleiter Sebastian Rau hat einiges aufgeboten, das Studio, die hochmoderne Fernseh-Technik und den mega-großen Übertragungswagen vor der Halle. Derzeit werden die neuen Staffeln der Tigerente aufgezeichnet, immer wochenweise. Dazu kommen aus der ganzen Republik die SchĂŒler-Teams nach Göppingen gereist. „Die Stadt hat mit der Tigerente einen echten bundesweiten Hingucker“, sagt Christine Kumpf, Wirtschaftsförderin der Stadt und Mitorganisatorin des medienforums, das als rein nichtkommerzielle Organisation seit elf Jahren die Medienschaffenden in Göppingen unterstĂŒtzt. Auch im Falle der Tigerente hat dies bislang erfolgreich funktioniert.

Seit nunmehr 18 Jahren gibt es den Tigerenten Club, zusammen mit der Sendung mit der Maus das ARD-Flaggschiff im Kinder- und Jugendbereich. Zielpublikum sind die 3- bis 13-JĂ€hrigen. Das Redaktions- und Produktions-Team des Tigerenten Clubs besteht aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen: vom Kameramann ĂŒber die Ton- und Bildtechniker, Beleuchter, Requisiteur, Masken- und KostĂŒmbildner, BĂŒhnenbauer bis hin zu den Aufnahmeleitern und ausgebildeten Kinderbetreuern. Hinzu kommen Redakteure, Regisseur und natĂŒrlich die beiden Moderatoren. „Da kommen leicht ĂŒber 50 Spezialisten zusammen“, sagt Sebastian Rau. Einige davon waren extra fĂŒrs medienforum anwesend und erklĂ€rten den Besuchern bereitwillig Ablauf und Technik. Das war „großes Kino“, auch wenn`s Fernsehen war.

Weitere Infos unter www.tigerentenclub.de.

Info

Das nĂ€chste medienforum Kreis Göppingen wird wieder sehr spannend: Es geht zu einem ganz modernen Unternehmen mit großer Tradition, zur ETG Entsorgung + Transport GmbH nach Göppingen-Holzheim. Termin ist Mittwoch, 19. November 2014 um 19.30 Uhr. Anmeldungen sind bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum war zu Gast beim Live-Konzert bei Radio Fips im Kreis Medien Zentrum Göppingen (KMZ)

Bitte um Zugabe

Lang ging`s diesmal beim medienforum Kreis Göppingen. Grund: Ein Radio-Live-Konzert, ganz wie die legendÀren Ereignisse des Musiksenders MTV mit Eric Clapton, REM oder Metallica. Ort der Handlung diesmal: der Keller des Kreis Medien Zentrums Göppingen, die so genannte Radio Lounge vom Klinikfunk Radio Fips.

Eine Stunde lange klampften, trommelten, sangen und pfiffen sie, die Bandmitglieder von „Colludie Stone“ aus Ludwigsburg und Stuttgart mit ihren irischen, keltischen, schottischen und französischen KlĂ€ngen. „Wunderbar“, entfuhr es vielen medienforum-Besuchern, „bitte um Zugabe“. Eine Stunde lang geht die Radio-Lounge von Moderator Steffen Schenk vor Live-Publikum jeden Dienstagabend ab 21.00 Uhr. Seit Ende 2009 wird dieses interessante Radioformat gespielt, ab September dieses Jahres endlich auf UKW-Frequenz 89.0, wie Fips-Leiter Oliver Schwarz sagte. Bislang war das Klinikradio mit seinen vielartigen Sendungen und Musikrichtungen das Unterhaltungsprogramm der Göppinger Klinik am Eichert und der Geislinger Helfensteinklinik. Eben in ehemaligen KlinikrĂ€umen in Göppingen, dem damaligen Kreiskrankenhaus Göppingen, wird das nichtkommerzielle Radioprojekt produziert, ein echter Gewinn.

FĂŒr die medienforum-GĂ€ste hatte KMZ-Leiter Karlheinz Straub im Foyer der landkreiseigenen Einrichtung zuerst in die Ausstellung „Still in silent ways, Plots and slides“ von Maks Dannecker und Paul Kottmann eingefĂŒhrt. Letzterer war anwesend und konnte die eindrucksvollen Fotografien erlĂ€utern, unter anderem eine Serie von SonnenaufgĂ€ngen, immer zur gleichen Uhrzeit, immer von derselben Stelle aus aufgenommen. Die Unterschiede in Farbe und Stimmung war ĂŒberwĂ€ltigend.

Wieder zurĂŒck in den Keller des KMZ. Linker Hand sind zwei weitere interessante RĂ€ume. Matthias Nagel startet hier ein Schulband-Projekt. Der gelernte Toningenieur, Lehrer und MedienpĂ€dagogische Berater im Kreis Göppingen hat mit Bands zusammen die RĂ€ume Tonstudio-tauglich ausgebaut. Im neuen Schuljahr sollen Bands professionelle Aufnahmen machen können. Anmeldungen können im KMZ abgegeben werden. Die Spannung steigt, welche Bands mitmachen werden.

Positive Aufregung auch bei Colludie Stone. „Ein bisschen nervös waren wir schon“, sagte Bandleader und -GrĂŒnder Marc Lewandowsky, „schließlich war das unser erster Radio-Live-Auftritt.“ Von der Band ist noch einiges zu erwarten. Vielleicht war die Radio-Lounge im Rahmen des medienforums der nĂ€chste entscheidende Karriere-Schritt fĂŒr die vier hinreißenden Musiker.

Info

Das nÀchste Cooludie Stone-Konzert ist am Sonntag, 3. August 2014 auf der Burg Esslingen. Die Band spielt eine Stunde lang vor dem Open Air-Kino-Film. Mehr unter http://koki-es.de

Zusatz-Info

Das nÀchste medienforum Kreis Göppingen findet am Mittwoch, 24. September 2014 um 19.00 Uhr im Tigerentenclub im Göppinger Stauferpark statt. Die PlÀtze sind begrenzt, deshalb bitte schnell anmelden - per E-Mail unter: kontakt@medienforum-gp

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum Kreis Göppingen war zu Gast bei der Volksbank Göppingen

Zusammen stark sein

Geradezu wissbegierig waren die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen, die zu Gast waren in der Zentrale der Volksbank Göppingen. Wir funktioniert eine Genossenschaftsbank? Wie sieht das dann in der Außendarstellung aus? Marketingleiterin Simone Stuhler gab Einblicke.

„Das Grundprinzip der Genossenschaftsbank ist einfach erklĂ€rt“, sagte Simone Stuhler, „was einer nicht schafft, schaffen wir zusammen.“ So heißt der Slogan, deshalb lasse sich fĂŒr den einzelnen Kunden, ob nun privat oder als mittelstĂ€ndisches Unternehmen, so manches verwirklichen. Das gelte auch fĂŒr die Themen der Finanzbranche an sich. Bei vielen der ganz zukunftstrĂ€chtigen ist die Volksbank Göppingen ganz vorne mit dabei. Stichwort: „Personal Finance Management“. Dadurch lassen sich die persönlichen Ausgaben ĂŒber den Computer steuern, unter anderem der Finanzbedarf fĂŒr die Altersvorsorge oder einen Baukredit berechnen.

Zweites Stichwort: Hochmoderne Website. Zahlreiche Finanzprodukte wie z.B. ein Giro-Konto lassen sich mittlerweile ĂŒber den Computer eröffnen.

Drittes Stichwort Beratung ĂŒber Skype, bekanntermaßen das Telefonieren ĂŒber Internet mit dem GesprĂ€chspartners auf dem Bildschirm. Laut Simone Stuhler hat die Volksbank dieses Beratungselement als eine von nur fĂŒnf Volksbanken in ganz Deutschland. Sie werde auch gerne als Service-Hotline genutzt.

Eine der Hauptaufgaben der Marketingabteilung sei es, die so genannte Vertreterversammlung vorzubereiten. Das ist praktisch wie eine AktionĂ€rsversammlung der Anteilseigner eines Unternehmens. Diese fand nun in dieser Woche statt. Und es wurden wieder gute Zahlen bekannt gegeben, die die Vertreter gefreut haben dĂŒrften, zum Beispiel eine Bilanzsumme von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr. Rund 400 Mitarbeiter in 34 GeschĂ€ftsstellen im Kreis Göppingen garantieren, dass die Bank nicht nur online top, sondern auch nah erreichbar ist. Zum 150-jĂ€hrigen JubilĂ€um der Volksbank Göppingen im kommenden Jahr wird die Bank diesen Weg sicher weiterbeschreiten.

NĂ€chstes Medienforum

Das nÀchste medienforum Kreis Göppingen findet ausnahmsweise einmal an einem Dienstag statt, am 15. Juli 2014 um bereits 18.00 Uhr im Kreismedienzentrum Göppingen.

Anmeldungen sind bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp

Text: Thomas Kießling
 



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Mord ist sein Hobby, und bald sein Hauptberuf: Manfred Bomm beim medienforum Kreis Göppingen

„... und er machte einen grausamen Fund“

Die Angst war angebracht: Journalist und Krimiautor Manfred Bomm hat die Besucher des medienforums Kreis Göppingen an den Schauplatz seiner „Mords-Geschichten“ gefĂŒhrt, in diesem Fall an das Mordloch nahe der Oberen RoggenmĂŒhle in Geislingen/Eybach.

„Als er an den Teich trat, machte er einen grausamen Fund.“ Manfred Bomm las, mit akustischer Untermalung einer dramatischen Musik und den Rufen des Nachtvogels, die Szene aus seinem Buch „Mordloch“, einer Quelle samt Höhle, die sich gleich in der NĂ€he der Oberen RoggenmĂŒhle befinden. Mehr wolle er aber ĂŒber den grausamen Fund, natĂŒrlich eine Leiche, nicht sagen, schließlich mĂŒsse jeder Besucher nach der Veranstaltung noch ĂŒber den dunklen RoggenmĂŒhlen-Parkplatz laufen und durch das dunkle Tal hinaus wieder auf die Hauptstraße zurĂŒckfinden. Da war den medienforum-Besuchern aber schon mulmig zumute, und manch einer ging nach dem höchst unterhaltsamen Abend mit Manfred Bomm schnelleren Schrittes zu seinem Auto.

Der 62-jĂ€hrige Journalist und Krimi-Auto will sich Ende des Jahres ganz der Schriftstellerei widmen, will seinen bisher 14 Krimis und vier WanderbĂŒchern ĂŒber die Alb weitere folgen lassen. In der Region ist er verwurzelt, hier spielen seine Handlungen. Manfred Bomm hat mittlerweile eine tausendfache Fangemeinde. Die Verkaufszahlen sprechen fĂŒr sich. Vollkommen zu Recht, denn neben einem immer sehr schlĂŒssigen Handlungsstrang, gut eingefĂŒhrter Figuren, nimmt er fĂŒr seine Krimis einen aktuell-gelĂ€ufigen AufhĂ€nger, sei es einmal eine Fußball-WM (Schusslinie 2006), ein vorhergesagte Weltuntergang (Grauzone 2013) oder den Medienhype um einen Politiker (Mundtot 2012). Polizisten und Juristen schĂ€tzen ĂŒberdies seine Geschichten, weil sie die Polizeiarbeit detailgetreu, und nicht gekĂŒnstelt darstellen. „Klar, in fast jedem meiner BĂŒcher kommt noch eine zweite Leiche vor, denn bei 500 Seiten muss zwischendrin noch etwas SpektakulĂ€res passieren“, sagt Manfred Bomm und erzĂ€hlt, wie der Schreiballtag als Schriftsteller ist, die Auseinandersetzungen mit Verwaltungen, der Umgang mit den Lektoren und Verlagen. „Ist das Buch fertig, wird es dreimal Korrektur gelesen, geht dann zur Lektorin, dann bestimmt nochmals dreimal mit meist vielen farbigen Änderungen wieder zwischen uns hin und her“, stöhnt Bomm, „dann hat man eigentlich keine Lust mehr auf sein eigenes Buch.“ Seine Leserschaft dagegen wohl. Wann erscheint der nĂ€chste „Bomm“, wird auch oftmals am Rande der medienforum-Termine gefragt. Jetzt ist einer erschienen, genau vor zwei Wochen und heißt „Machtkampf“ – ziemlich exakt zehn Jahre nach dem allerersten. Neben Kommissar August HĂ€berle kommt auch wieder ein Redakteur der örtlichen Zeitung vor, namens Georg Sander. „Den beschreib ich als besonders sympathisch, das bin ich nĂ€mlich selbst“, grinst Manfred Bomm und hatte an einem nicht nur spannenden, sondern auch höchst vergnĂŒglichen Abend die Lacher auf seiner Seite.

NĂ€chstes Medienforum

Der nĂ€chste Termin des Medienforums Kreis Göppingens findet statt am Mittwoch, 21. Mai 2014 um 19.30 Uhr in der Volksbank Göppingen. Dann ist das Thema „Mit Geld genossenschaftlich Geld verdienen“. Dabei geht des den Medienschaffenden in erster Linie darum, wie die Volksbank ihre Kommunikation in die Öffentlichkeit bringt.

Anmeldungen sind bereits möglich unter: kontakt@medienforum-gp

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum war zum Jahresauftakt in der Kunsthalle Göppingen

In 25 Jahren frei denken und frei entscheiden

Die AnkĂŒndigung auf eine schwungvolle Medienparty fĂŒr das neue Veranstaltungsjahr des medienforums war nicht ĂŒbertrieben. Die Teilnehmer des Kreativzirkels fĂŒhlten sich in der Kunsthalle Göppingen sichtlich wohl, was an der dargestellten Kunst und besonders an Kunsthallenleiter Werner Meyer lag.

Wenn der charismatische Ausstellungskurator durch die beiden Stockwerke der Kunsthalle Göppingen fĂŒhrt, dann vergehen eineinhalb Stunden wie im Flug, dann werden vermeintlich prĂ€tentiöse Werke sehr verstĂ€ndlich, und dann wird Kunstgeschichte lebendig. Werner Meyer zeigt sich von den Bildern und Skulpturen, die sich allesamt im Fundus der stadteigenen Kunstsammlung befinden, begeistert und kann damit auch seine Zuhörer begeistern. Seit 25 Jahren macht er das, genauso lang wie es die Kunsthalle Göppingen gibt. Beide sind – und das macht Meyer besonders stolz – untrennbar miteinander verbunden. Anfangs noch kurz im Fundus in der Göppinger Stadthalle untergebracht, hat sich der der Umzug in das ehemalige WerkstattgebĂ€ude der Gewerbeschule an der Nördlichen Ringstraße/Marstallstraße mehr als bezahlt gemacht. „Ich hatte das große GlĂŒck, in 25 Jahren frei denken und machen zu können, das war sicherlich ein großer Teil des Erfolgs“, sagte Werner Meyer. Viel beachtete Ausstellungen zeitgenössischer KĂŒnstler aus nah und fern hat er hier in der Kunsthalle verwirklicht, zahlreiche KuriositĂ€ten der Zeitgeschichte hautnah mitverfolgen können. Zum Beispiel den weltweit ersten dreidimensionalen Druck, den er zusammen mit der KĂŒnstlerin Karin Sander initiierte. Dieser steht jetzt als kleine „Werner Meyer-Skulptur“ im ersten Stock der Kunsthalle, wurde vor den Augen der medienforum-Teilnehmern ausgepackt und auf eine Stele positioniert, denn nur im Erdgeschoss ist die bald beginnende Ausstellung bereits fertig. Anfang Februar ist Vernissage, dann können die Besucher durch viele Facetten der vergangenen 25 Ausstellungsjahre der Kunsthalle Göppingen wandeln. Kleiner Tipp: am besten mit einer FĂŒhrung von Werner Meyer.

Info

Vernissage fĂŒr die Ausstellung in der Kunsthalle Göppingen ist Sonntag, 2. Februar 2014 um 18.00 Uhr.

www.kunsthalle-goeppingen.de

NĂ€chstes Medienforum

Der nĂ€chste Termin des medienforums Kreis Göppingens findet statt am Mittwoch, 19. MĂ€rz 2014 um 19.30 Uhr in der Oberen RoggenmĂŒhle in Geislingen-Eybach. Dann wird Krimiautor Manfred Bomm, der im Hauptberuf Redakteur der Geislinger Zeitung ist, aus seinem neuesten Roman lesen und von der Entstehungsgeschichte seiner Figuren erzĂ€hlen. Ein Roman („Mordloch“) spielt unter anderem auch in der Oberen RoggenmĂŒhle.

Text: Thomas Kießling
 



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JubilÀum: medienforum Kreis Göppingen bei der madness GmbH

In der Bundesliga der 3D-Animation

Stimmungsvoll war das medienforum Kreis Göppingen. Grund: Der Kreativenzirkel feierte den zehnten Geburtstag seines Bestehens, und das just bei dem Unternehmen, wo auch seinerzeit die erste Veranstaltung stattgefunden hatte, bei der madness GmbH.

Nach genau 62 Veranstaltungen mit rund 2400 Besuchern in den zehn Jahren hielten sich die Teilnehmer des JubilĂ€um-medienforums nicht lange mit der Historie auf. Was von zehn Jahren aufgrund einer Veranstaltung der Mediengesellschaft Stuttgart in der Chapel im Göppinger Stauferpark als einmaliges Medienmeeting ausgetragen wurde, hatten vier Initiatoren als Anlass genommen, daraus ein medienforum zu kreieren: am jeweils dritten Mittwoch alle zwei Monate stattfindend, als Non-Profit-Vereinigung, ohne Teilnahme- oder MitgliedsgebĂŒhr, aber mit der selbstgesteckten Verpflichtung, fĂŒr Göppingen ein veritables Netzwerk im Medienbereich zu schaffen. Und so geschah es.

Nun wieder zurĂŒck bei den „VerrĂŒckten“ (so die Übersetzung aus dem Englischen) von madness. „In den vergangenen zehn Jahren haben wir die Zeit offenbar genutzt, uns von einer kleinen 3D-Schmiede zu einem Player in der 3D-Bundeslige zu entwickeln – so sagen uns dies jedenfalls unsere Kunden“, sagte Axel Berne, einer von zwei geschĂ€ftsfĂŒhrenden Gesellschaftern von madness. Das erreichte Level dokumentiert auch die Person von Creative Director GĂŒnter Zimmermann, der jede Woche mit dem Zug extra von seinem Wohnort Berlin nach Göppingen fĂ€hrt, um mit einem top motivierten 20-köpfigen Team auf den tollen 600 qm des Office 41 in der Göppinger Davidstraße Animationen, 3D-Visualisierung und interaktive Medien hauptsĂ€chlich fĂŒr B2B-Kunden zu entwickeln.

Die medienforum-Besucher konnten den madness-Mitarbeitern ĂŒber die Schultern schauen: Wie entsteht ein Image- oder ein Produkt-ErklĂ€rfilm mit 3D-Animationen vom Storybuch, ĂŒber Animatic-Bilder zu den „gerenderten“ (im Computer gerechneten) Bildern? „Mit 3D lassen sich schwierige technische AblĂ€ufe vereinfacht und leicht verstĂ€ndlich darstellen“, sagte GĂŒnter Zimmermann, „das ist im Vergleich zum Real-Film nach wie vor unschlagbar.“

Dennoch arbeitet die madness GmbH immer mehr auch mit Realfilm-Sequenzen und verbindet diese Medien in einem spannenden Mix. Wohl am besten bleibt den medienforum-Besuchern die Filme ĂŒber drei Kaffeemaschinen im GedĂ€chtnis. Diese wurden fĂŒr die WMF sowie auch fĂŒr die Firma Schaerer in der Schweiz produziert. In einem Film wurde mit dem einfachen Druck auf den Automaten eine Filmwelt erzeugt, die den Kaffeetrinker in die große weite Welt entfĂŒhrt und ihn erst wieder zurĂŒckbringt, wenn der Kaffee fertig ist und er die Tasse entnehmen kann. Auch nach zehn Jahren medienforum gibt es eben immer noch jede Menge, das es fĂŒr die Teilnehmer zu entdecken gilt. Deshalb wird der Veranstaltungsform auch fortgesetzt.

Weitere Infos unter www.3dmadness.de

Info

FĂŒr das kommende Jahr ist geplant, dass der Startpunkt des medienforum-Kalenders wieder eine Medienparty ist. Details und Jahreskalender demnĂ€chst.

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk der Medienschaffenden war zu Gast bei der Obstdestillerie Kaiser

Der Geist des Weines, oder: „Hilfe, sie schießen“

Die Teilnehmer des Medienforums Kreis Göppingen waren zu Gast bei der Destillerie und Obstweinkellerei Kaiser in Salach. Ein vergnĂŒglicher wie spannender Abend.

Irgendwann im Laufe des Medienforum-Abends muss er doch in Erscheinung treten, der Geist des Weines, in unserem Falle des Apfelweines. Und tatsĂ€chlich, gegen 22 Uhr kam er zum Vorschein, gesprochen, aus dem Munde der Gastgeber: „Aus 500 Flaschen ist die Wein samt Geist herausgeschossen, unsere Mutter hat uns damals im GeschĂ€ft angerufen: Hilfe, sie schießen“, lacht Karl-Otto Kaiser. Damals war die erste Cidre-Apfelsaft-Produktion wohl mit etwas zu viel HolunderblĂŒtensaft angereichert worden. Dieser vergor zu sehr, bildete damit zu viel natĂŒrliche KohlensĂ€ure. Und diese wollte sich schließlich Platz verschaffen. Da waren die Flaschenkorken und leider auch die GlaswĂ€nde nur geringfĂŒgige Hindernisse. Noch Tage lang mussten die Scherben und der Cidre in der Halle aufgeputzt werden – unter grĂ¶ĂŸter Vorsicht, schließlich schoss der Weingeist weiterhin. „Wir haben immer auch mit diesen kleinen, wenn auch im Nachhinein, spaßigen Hindernissen zu kĂ€mpfen“, sagt JĂŒrgen Kaiser. Lohn der Arbeit und fĂŒr die ĂŒberwundenen Hindernisse sind mehrere Gold- und Silbermedaillen bei der jĂŒngsten Landesverkostung. Der Erfolg hat sich lĂ€ngst eingestellt. Die Vermarktung regional hergestellter Produkte wĂ€chst ĂŒber die Kreisgrenzen hinaus. Die Destillerie und Obstweinkellerei Kaiser in Salach, drei der vier Geschwister sind im Nebenberuf eingebunden, zuzĂŒglich zu Karins Sohn „Mimi“ als gelernter Fachkraft zur FruchtsĂ€ftetechnik, bietet ĂŒber 40 verschiedene ApfelsĂ€fte von regionalen Streuobstwiesen an. Auf fĂŒnf Hektar FlĂ€che stehen 350 eigene ObstbĂ€ume. Bei den ObstbrĂ€nden und Likören kann Kaiser ebenfalls ĂŒber 40 Variationen anbieten sowie zwei verschiedene Obstweine als Cidres und einen herrlichen Birnen-Prosecco. „Auf dem Dachboden hab ich vor vielen Jahren alte Likör-Rezepturen vom Opa gefunden, da war ich gleich Feuer und Flamme“, sagt JĂŒrgen Kaiser. Unter den Rezepten war auch das „Salacher Tröpfle“, ein KrĂ€uterschnaps, mit dem die Kaisers damals angefangen hatten. Damals, das war wohl im Jahr 1864. Da wurde das am Salacher-Ortseingang etwas versteckt gelegene GebĂ€ude erstmals urkundlich als Brennerei erwĂ€hnt, wurde bald ein Gasthaus und hatte zudem eine Mischlandwirtschaft. Die beiden letzteren gibt es in dieser Form nicht mehr. Die heutige Generation hat 2007 eine propre Halle zur Herstellung von SĂ€ften und BrĂ€nden gebaut und kann deshalb auch das Obst der Kunden pressen. „Der Hagel diesen Sommer hat uns die Apfelernte gehörig verdorben. Derzeit ist es fĂŒr eine Hauptproduktionszeit ausgesprochen ruhig“, sagt Karl-Otto Kaiser. Die BrĂŒder und die Schwester murren darĂŒber nicht. Ihre Hauptberufe als Unternehmer und Berufsschullehrer sowie Organisatoren von Motivationsveranstaltungen halten sie auch so schon genug in Atem. „Dann bleibt demnĂ€chst eben wieder mehr Zeit fĂŒr die BrĂ€nde“, sagt JĂŒrgen Kaiser. Daraus wird bestimmt wieder ein ausgefallen guter Tropfen. NatĂŒrlich haben die Teilnehmer des Medienforum-Abends diese Geister in Ruhe gelassen - selbstverstĂ€ndlich. Und wenn jemand in der Gegend sortenreine Äpfel und Birnen abzugeben hĂ€tte, die kann er gut und gerne an die Kaisers verkaufen.

Weitere Infos unter www.kaiser-salach.de

Info

Der nÀchste und letzte medienforum-Abend in diesem Jahr ist am Mittwoch, 20. November 2013 um 19.30 Uhr beim Initiativmitglied madness GmbH. Es ist dies gleichzeitig der Abend zum 10-jÀhrigen JubilÀum des Medienforums. Anmeldungen gerne bereits unter kontakt@medienforum-gp.de oder thk@kmediaundpr.de

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum Kreis Göppingen war zu Gast zwischen „Himmel und Erde“

Höchster Punkt fĂŒr das medienforum ever

Hoch hinaus ging es fĂŒr die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen. Auf dem Gipfel des Hohestaufen gab Andreas Schweickert als Initiator des Projektes „Berg Hohenstaufen“ und PĂ€chter der BerggaststĂ€tte „Himmel und Erde“ Einblicke in die Positionierung des „Bergs der Schwaben“ und in das Gastronomie-Konzept.

Es ist diese wunderbare Aussicht, die den Besucher auf dem Gipfel des Hohenstaufen zuerst gefangen nimmt. Auf sogenannten BaumelbĂ€nken („FĂŒĂŸe baumeln lassen“) und auf ergonomisch geformten Holzliegen lĂ€sst sich der Blick bestens in die Ferne schweifen, dabei liegt wie ĂŒblich das Gute doch so nah. Andreas Schweickert hat mit seinem Team und in Kooperation mit dem Verein „Berg Hohenstaufen“ und Vertretern aus Politik und Wirtschaft krĂ€ftig am Rad gedreht, um der BerggaststĂ€tte „Himmel und Erde“ Leben einzuhauchen. „Jede funktionierende Gastronomie benötigt ein geeignetes Konzept, das zum Ort selbst und zur Umgebung passt. Großveranstaltungen lassen sowohl die Parkplatzsituation in Hohenstaufen als auch die GrĂ¶ĂŸe unserer BerggaststĂ€tte nicht zu“, fĂŒhrte Andreas Schweickert aus.

Das Team um Andreas Schweickert entwickelte deshalb das Konzept „Hochgehen, zum Runterkommen!“ und will damit einen RĂŒckzugsort vom Alltag schaffen. Zur atemberaubenden Aussicht gibt es nun neben Informationen rund um den Berg auch Gedichte, MĂ€rchen und Sagen, vor allem aber eine große Musikauswahl, die zum TrĂ€umen einlĂ€dt. Auf Audioguides, die sich Bergbesucher kostenfrei in der BerggaststĂ€tte ausleihen können, lesen viele regional verwurzelte Persönlichkeiten spannende und unterhaltsame Geschichten. Dabei sind viele prominente Stimmen sind zu hören: Fernsehkoch Vincent Klink, Wirtschaftsminister Nils Schmid, die OberbĂŒrgermeister von Göppingen und SchwĂ€bisch GmĂŒnd, Guido Till und Richard Arnold, die LandrĂ€te Klaus Pavel und Edgar Wolff, Radiomoderator Matthias Holtmann, Rose-Marie GrĂ€fin von Degenfeld sowie die Schauspieler Michaela Domes, Bernd Tauber, Till Beyerbach und Martin Schwab. Die Medienforum-Teilnehmer Manfred Bomm (mit dem Hesse-Gedicht „Drei Linden“) und Wolfgang Klein (mit dem Uhlandgedicht „SchwĂ€bische Kunde“ oder den informativen Texten „Die Bauernkriege“ und ein „Mammutbaum unter Linden“) haben ebenfalls Geschichten gelesen. Aus insgesamt fĂŒnf Stunden Audioprogramm können die Besucher ihre LieblingsstĂŒcke auswĂ€hlen.

Mit diesem vielseitigen Programm sollen Touristen und Besucher fĂŒr den Hohenstaufen begeistert werden, auch Schulgruppen und Ausflugs-Gruppen oder Busreisen. Davon profitiert dann auch die Gastronomie, denn sie rundet den Besuch auf dem Bergplateau ab. „Und wenn die GĂ€ste - wie in diesem FrĂŒhjahr öfter zu erleben - bei Nebel auf den Hohenstaufen kommen“, erzĂ€hlte Andreas Schweickert den interessierten medienforum-Besuchern, „dann spĂŒren sie hautnah, dass sie sich zwischen Himmel und Erde befinden.“ Weiter hinauf als zum Hohenstaufen wird es auch fĂŒr das Medienforum nicht mehr gehen können.

Info

Beim „Sommer der Ver-FĂŒhrungen“ sind interessante Veranstaltungen zu finden: Die weltberĂŒhmte walisische Harfinistin Catrin Finch ist mit keltischen Liedern auch auf den Audioguides zu hören und gastiert am 13. August in der Göppinger Oberhofenkirche.

Am 15. August stellt Manfred Bomm seinen Krimi „Mundtot“ auf dem Berggipfel vor, bei dem der Hohenstaufen eine wichtige Rolle spielt.

Wolfgang Klein ist am 18. August Regisseur des Interaktiven Musiktheaters zu „Irene von Byzanz“, der Frau des Staufer-Königs Philipps, die einst auf dem Hohenstaufen verstarb, im Kloster Adelberg zu bestaunen. An selber Stelle liest am 27. August der bekannte Autor Gunter Haug aus seinem Bestseller-Roman „Rose ohne Dorn“.

mehr unter www.berg-hohenstaufen.de/berggaststaette-himmelerde

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk der Medienschaffenden war in der ZachersmĂŒhle in Adelberg

Geschichten aus drei Jahrzehnten Kultur- und Gastro-Epoche

Mit einem schwungvollen Abend voller Anekdoten haben die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen einen schönen wie informativen Aufenthalt in der ZachersmĂŒhle in Adelberg erlebt. Es war eine Zeitreise durch fast drei Jahrzehnte der Gastro- und Kultureinrichtung.

In knapp 30 Jahren ZachersmĂŒhle - so wie man sie heute kennt, denn die MĂŒhle besteht wahrscheinlich schon seit dem 12. Jahrhundert - kommen so einige Geschichten zusammen. Da war der Start am Muttertag 1985 mit Horden von Besuchern, die die jungen MĂŒhlen-Besitzer gleich an den Rand des Wahnsinns trieben. Da waren die drei Hochwasser in den ersten Jahren, die die Nerven weit ĂŒber GebĂŒhr strapazierten. Da waren aber auch die tollen Club-Konzerte in den 1980er-Jahren, die der ZachersmĂŒhle neben der Gastronomie mit dem weithin ersten Biergarten schnell ein breitgefĂ€chertes Publikum bescherten - ĂŒber den Landkreis Göppingen hinaus. In den 1990er-Jahren kamen die HipHop- und Techno-Konzerte dazu. Die MĂŒhle befand sich oftmals im Ausnahmezustand. Diesen Zuspruch gab es aber nicht zu allen Veranstaltungen in der langen Geschichte: Ein gewisser Hubert von Goisern spielte Anfang der 90er Jahre mit seinen Alpinkatzen vor 16Besuchern!, das Jahr darauf auch nur vor 34. Kurios ebenfalls: Die Fantastischen Vier ließen eine Promo-Cassette mit der Aufschrift zukommen: „Die erste und einzige deutsche HipHop-Band“. Doch darauf zu hören waren nur englische Lieder. Und wie die Zeit vergeht. Auf einem Veranstaltungsheft in den 1990ern steht neben einem Foto der Name RĂŒdiger Hofmann. Kein Mensch wĂŒrde heute den Comedy-Star dahinter vermuten. FrĂŒher sah er so ganz anders aus. Der hatte ja mal richtig Haare.

„Es war damals ein schwieriger Anfang und immer nie ganz leicht, aber es war allen klar: hier passiert immer etwas Neues“, sagt Angelika Holzer, neben Bruder Uli und Herbert Klöpfer Besitzer der ZachersmĂŒhle, den medienforum-Besuchern. Vor 30 Jahren habe die Idee der Gemeinschaft bestanden, wo sich in einem tollen Umfeld miteinander leben und arbeiten lĂ€sst, wo sich Kunsthandwerk, Tiere, Gastronomie - auch mit vegetarischen Gerichten - eine Symbiose eingehen. So war die idyllische Vorstellung, und so wollte sie eine damals sechsköpfige Gruppe von Anfangdreißigern verwirklichen.

Ganz ohne eigene finanzielle Mittel seien die ZachersmĂŒhler damals das Wagnis mit einem ziemlich maroden MĂŒhlenkomplex eingegangen. Und die Banken spielten mit, hatten noch kein Sechsaugenprinzip, sondern ein gesundes zweiĂ€ugiges, hielten Basel noch fĂŒr eine Stadt und die dazugehörigen Regularien von eins bis drei vielleicht als Staustufen im Rhein. Das Vertrauen in den Idealismus der ZachersmĂŒhler hingegen hat sich gelohnt. Die Gastronomie lebt von herrlich frischen regionalen Produkten (auch von der eigenen Streuobstwiese und aus der eigenen Schnapsbrennerei) und immer wieder neuen Kreationen, die auch die medienforum-Besucher begeisterten. Nach wie vor kommt ein Publikum durch alle Generationen an die MĂŒhle am Kohlbach, auch zu den kulturellen Veranstaltungen, fĂŒr die Herbert Klöpfer als Vorsitzender des Kulturförderkreises ZachersmĂŒhle verantwortlich ist. Sponsoren dazu seien immer gerne gesehen, sagt Klöpfer.

Mit dem Eseltrekking unter Harald Walz ist eine ganz neue Fangemeinde erwachsen. Auch zum Eselfest Mitte August wird die ZachersmĂŒhle wieder Treffpunkt fĂŒr viele Besucher sein. NĂ€chstes Großereignis ist ab Ende Juni das legendĂ€re Kino-Festival auf der großen Kino-Wiese hinter der MĂŒhle. Eben dorthin waren die medienforum-Besucher zum kleinen Esel-Trecking unterwegs. „Bis zu Viertagestouren machen wir mittlerweile“, sagt Harald Walz, „mit Übernachtung im Zelt.“ Natur mit Eseln entschleunige das Leben und sei fĂŒr Kinder wie Erwachsene ein Erlebnis.

Doch kein Idyll ohne Bedrohung: Angelika Holzer und Herbert Klöpfer weisen darauf hin, dass die ZachersmĂŒhle fĂŒr die Gemeinde Adelberg weiterhin ein touristischer Anziehungspunkt bleiben sollte. Dazu passe wohl kaum eine geplante 380.000-Volt-Stromleitung. Die beiden denken auch schon eine Etappe weiter, orientieren sich demnĂ€chst fĂŒr eine mögliche Nachfolge der ZachersmĂŒhle. Als Nahziel gilt aber erst: endlich warme Temperaturen und ein schöner Sommer. Auch dies deckte sich an diesem spannenden Abend ganz mit den WĂŒnschen der medienforum-Besucher.

Info

www.zachersmĂŒhle.de

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk der Medienschaffenden war zu Gast bei einem Personal Trainer

Schwungvoll vibriert und elektrobehandelt

Das medienforum Kreis Göppingen geht auch einmal unkonventionelle Wege. JĂŒngst stand ein Termin bei einem Personal Trainer auf dem Programm, allerdings bei einem der besten zehn seines Fachs in ganz Deutschland.

Sascha Meiers braucht sich mit seinem Studio am sĂŒdlichen Ende des Schillerplatzes in Göppingen nicht zu verstecken: nach zwei Jahren hat sich der 30-JĂ€hrige unter die besten zehn Personaltrainer der Republik katapultiert. Die GrĂŒnde dafĂŒr sind seine Steigerungsraten bei den Mitgliederzahlen, und die kommen wiederum von den exzellenten Trainingsmethoden, die der drahtige Sascha Meiers aufgrund vieler Jahre Erfahrung und vieler Aus- und Fortbildungen eigens entworfen hat. Dazu zĂ€hlen etwa Methoden zur Elektro-Muskel-Stimulation oder ein Vibrationstraining. „Wer wie ich frĂŒher stark ĂŒbergewichtig war und RĂŒckenschmerzen hatte sollte irgendwann anfangen, etwas dagegen zu unternehmen“, sagt Sascha Meiers, der einmal an die 90 Kilogramm wog.

Die Vorteile mit einem Personal-Trainer lĂ€gen fĂŒr die Kunden auf der Hand. Ganz individuell wĂŒrden die Besucher betreut und trainiert. Aufgrund des Terminplans herrsche im Studio deshalb auch niemals GedrĂ€nge. „Viele Besucher schĂ€tzen diese besondere Art der TrainingsatmosphĂ€re“, sagt Sascha Meiers.

Viele der medienforum-Besucher hatten den Tipp befolgt und Sportkleidung mitgebracht, um die speziellen GerÀte wie zum Beispiel die Elektro-Resonanz-Weste mit dem VibrationsgerÀt selbst auszuprobieren. Auch die zahlreichen neuen Besucher des medienforum-Besuchers waren begeistert. Es sind auch die zum Teil unkonventionellen Veranstaltungen des medienforums, die den Zirkel der Medienschaffenden im Kreis Göppingen auch nach zehn Jahre des Bestehens immer wieder fit halten.

Info

www.privat-fitnesscoach.de

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk der Medienschaffenden startet in der Kunsthalle sein 10-JĂ€hriges

Ein Kunsthallenleiter in Bestform

In den zehn Jahres seines Bestehens ist das Medienforum Kreis Göppingen auch in diesem Jahr mit einer Medienparty in der Göppinger Kunsthalle ins Veranstaltungsjahr gestartet. Grund fĂŒr den immer wiederkehrenden Veranstaltungsort: ein Kunsthallen-leiter Werner Meyer wieder einmal in Bestform.

Wenn der Kunsthallenleiter Werner Meyer seine Exponate der neuen Ausstellung erklĂ€rt, dann beschreibt er nicht nur die Kunstwerke, sondern wandert wortreich durch die verschiedenen Kunstepochen, nimmt Anlehnung an der Literatur, lĂ€sst Biographien der KĂŒnstler einfließen genauso wie eigene Erinnerungen eines Wissensschatzes, der schier unbegrenzt zu sein scheint. Göppingens OberbĂŒrgermeister Guido Till lauschte den AusfĂŒhrungen Meyers genauso gespannt wie fast 40 Medienforum-Teilnehmer. Kunsthallenleiter Werner Meyer hatte fĂŒr das Netzwerk der Kreativen im Landkreis Göppingen extra eine „Preview“ auf die am Wochenende beginnende Ausstellung "Skulptur ist, wenn..." geboten. PrĂ€dikat: sehenswert, mit Glanzlichtern wie zum Beispiel dem Goldblatt-Porsche von Stefan Rohrer oder Pablo Wendel, der mit der Performance Electrics gGmbH „Kunststrom" in weitreichendem Sinne darstellt. Die Skulpturen, Plastiken und audio-visuellen Installationen der Ausstellung wissen weitgehend zu ĂŒberzeugen und regen zum Nachdenken an, zaubern auch manches LĂ€cheln hervor.

NatĂŒrlich war dieser erste Termin des Medienforums Kreis Göppingen im Jahr 2013 wieder ein informativer wie unterhaltsamer und lockerer Abend. Es gab weitreichend Gelegenheit, um Erfahrungen in der Branche auszutauschen und Kontakte zu knĂŒpfen. Erstaunlich: Es gab viele neue Gesichter unter den Besuchern, und das nach 10-Jahren Medienforum. Die Initiatoren versuchen seit Anbeginn, fĂŒr die fĂŒnf bis sechs Termine im Jahr ein interessantes Programm mit vielen neuen Anreizen zu schaffen.

NĂ€chster Termin

Der nÀchste Medienforum-Termin ist am Mittwoch, 20. MÀrz 2013 um 19.30 Uhr in der Personal Training Lounge Sascha Meiers am Schillerplatz Göppingen. Auch einmal etwas völlig Neues.

Info

www.kunsthalle-goeppingen.de

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk war zu Gast im IGZ-GrĂŒnderzentrum und haben E-Mobility getestet

„Ein Platz zum WohlfĂŒhlen und Arbeiten“

„Wirtschaft trifft Medien“, hieß das Motto fĂŒr den letzten medienforum-Termin in diesem Jahr. Schauplatz war das IGZ-GrĂŒnderzentrum im Stauferpark Göppingen. Zu den tollen Möglichkeiten fĂŒr ExistenzgrĂŒnder konnten neue Formen der Elektro-MobilitĂ€t getestet werden. Ein spannender Abend.

„Seit acht Jahren ist das IGZ offen fĂŒr ExistenzgrĂŒnder –das nutzen immer mehr, die RĂ€umlichkeiten sind meist sehr gut vermietet“, sagt die fĂŒr das IGZ zustĂ€ndige Wirtschaftsförderin der Stadt Göppingen, Christine Kumpf. Beispiel Maren Scheible, ErnĂ€hrungsberaterin und Mentalcoach und Vorsitzende der Wirtschafts-Junioren Göppingen. Nach zehn Jahren als Coach mit sehr vielen Reisen wollte sie „sesshaft werden und sich selbstĂ€ndig machen“, wir sie sagt. „Hier im IGZ gab es von Anfang an sehr gute Möglichkeiten und Mieten, die man sich leisten kann - und das Miteinander ist echt lĂ€ssig, also ein Platz zum WohlfĂŒhlen und Arbeiten.“ Schöne, modern ausgestattete RĂ€umlichkeiten, mit allen BĂŒronetzwerk-Möglichkeiten, dazuhin eine Bistro-KĂŒche und Toiletten, die immer hĂŒbsch sauber und gereinigt sind.
„Wir haben mittlerweile einen guten Mix hinbekommen, von ExistenzgrĂŒndern und solchen Unternehmen, deren GrĂŒndung noch nicht so lange her ist – da kann man sich sehr gut austauschen“, sagt Martin Maier, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Business-Park Göppingen GmbH. Dem Vermarkter des Stauferparks sind von den 30 Hektar nur noch acht an EntwicklungsflĂ€che ĂŒbriggeblieben.

Ein Dauermieter im IGZ ist der Unternehmer Stefan Wahl. Er ist GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der EasyCheck GmbH, einem Technologielieferant fĂŒr Bibliotheken. Er stellt zum Beispiel die Buchaus- und RĂŒckgabe-Automaten fĂŒr BĂŒchereien her. „Der erste Eindruck vom IGZ damals war: phĂ€nomenal, hier hatte ich fĂŒr die GrĂŒndung die besten Voraussetzungen“, sagte Wahl. Das war vor sieben Jahren. Mittlerweile hat er – zu einem marktĂŒblichen Mietpreis – ein halbes Stockwerk des GebĂ€udes. Zwölf Mitarbeiter kĂŒmmern sich um die Automaten von 160 Bibliotheken in ganz Deutschland und Anreinerstaaten. Eine Erfolgsgeschichte.

Davon ist die EMIS, die ElektromobilitĂ€t im Stauferland, logischerweise noch ein StĂŒck entfernt. Diese Initiative der beiden StĂ€dte Göppingen und SchwĂ€bisch GmĂŒnd sowie von sieben Partner aus der Wirtschaft und der UniversitĂ€t Stuttgart ist erst Anfang November 2012 an den Start gegangen und wird nun zwei Jahre lang vom Bundesverkehrsminsterium gefördert, weil dieses die Möglichkeiten der ElektromobilitĂ€t in Mittelzentren und als Modellregion erforscht wissen will. Die Wirtschaftsförderung Göppingen managt einen großen Teil des Projekts, Christine Kumpf unter anderem den Teil Öffentlichkeitsarbeit. Vertreten demnĂ€chst auf dem Forum ElektromobilitĂ€t in Berlin kommt es in Göppingen bereits zum dritten E-MobilitĂ€tstag in der EWS-Arena. „Man sieht, mit EMIS sind wir in der Technik der Zukunft vorne dran“, sagt Christine Kumpf nicht ohne Stolz. Die medienforum-Besucher konnten dies hernach auch testen, zum Beispiel mit dem Elektro-Smart der Energieversorgung Filstal und dem Feddz, einer Weltneuheit auf dem Elektrokleinkraftrad-Bereich. Einhelliger Tenor: E-MobilitĂ€t macht auch Spaß zu fahren. Und das war doch eine weitere schöne Querverbindung zum IGZ.

Info

Das medienforum Kreis Göppingen wird kommendes Jahr zehn Jahre alt. Die Initiativ-Mitglieder wollen Anfang kommenden Jahres das neue Programm prÀsentieren.

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk war zu Gast bei der Werbeagentur sĂŒdflĂŒgel

„Pack`s an, Mann“

Welch` schöner Start des medienforums nach der Sommerpause. Das Netzwerk der Kreativen war zu Gast bei der Werbeagentur sĂŒdflĂŒgel. Dabei ging es um packende Werbekampagnen und MarkenfĂŒhrung sowie um einen interessanten Meinungsaustausch in der Medien-Szene.

„Ja, klar, wir wissen zuerst einmal durch unsere Agentur-RĂ€ume zu ĂŒberzeugen“, sagte GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Saskia Branzke. In der Boehringer-Villa Ecke Burgstraße/Schillerstraße in Göppingen ist es tatsĂ€chlich wunderschön: Jugendstil, hohe, große RĂ€ume, an der Decke Stuckornamente, hier können sich Geist und KreativitĂ€t bestens entfalten. Aktuell herausgekommen ist beim sĂŒdflĂŒgel-Team eine Werbekampagne fĂŒr den Neu-Kunden Volksbank Göppingen. „Das Besondere dabei“, sagt Saskia Branzke, „es sind auf den Plakaten nur MĂ€nner abgebildet – eine spezielle Ansprache fĂŒr MĂ€nner fĂŒr die neuen Unisextarife war unser Ziel.“ Spannend, denn die Agentur-Besetzung ist ausschließlich weiblich. „Das hat sich in den vergangenen Jahren einfach so ergeben“, unterstreicht die Agentur-Chefin. FĂŒr die MĂ€nnerquote sorgte aktuell bei der Volksbank-Kampagne Fotograf Tobias Fröhner, dem es gelungen ist, die Werbestrecke mit authentischen Models von nebenan sehr sympathisch darzustellen. Diese werben fĂŒr eine zusĂ€tzliche Altersversorgung des starken Geschlechts. „Echte MĂ€nner sorgen vor“ und „Pack`s an, Mann“ sind einprĂ€gsame SprĂŒche, stimmten die Medienforum-Besucher zu.

Weiteres Beispiel fĂŒr die KreativitĂ€t der sĂŒdflĂŒgel-Macherinnen: FĂŒr WALA, Dr. Hauschka hat die Agentur einen stimmungsvollen Produkt-Film animiert, der mit Musik des ebenfalls anwesenden Raymond Gress als hervorragende ProduktprĂ€sentation dient. Die Medienforum-Besucher waren beeindruckt. Am kommenden Tag standen fĂŒr das sĂŒdflĂŒgel-Team schon wieder wichtige Kundentermine ins Haus. FĂŒr die auch zahlreich neuen Medienforum-Besucher war der Abend spannend wie unterhaltsam. Bereits im November folgt noch ein Medienforum-Termin: im IGZ im Göppinger Stauferpark.

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk der Medienschaffenden zu Gast beim MUT-Macher

Ein Haus der Kunst

Der zweite medienforum-Termin des Jahres war ein ganz Besonderer: Erstmals war der Ausrichter des Termins eine Einzelperson, der KĂŒnstler und Autodidakt Bernd R. Semmler. Und: In einem Haus voller Kunst, ja gar ein Haus der Kunst, waren sicherlich bislang wenige der Teilnehmer.

Ob sich die Bewohner von Ottenbach so richtig bewusst sind, dass es in ihrer Ortsmitte ein Kunsthaus gibt? Dabei wird dem Besucher zunÀchst nicht ganz klar, ist das Haus der Kunst eher ein Museum mit Familienanschluss oder lebt die Familie in einen Haus, in dem es einfach bis unters Dach Kunst zu bestaunen gibt, zum Beispiel ausgefallene Holzschnitzereien, Holz- sowie Bronzeskulpturen, GemÀlde, meist aus Acryl, Amulette und Skulpturen aus Mammut-Elfenbein, mit einer 40.000 Jahre alten, schwÀbischen Tradition und verschieden weitere SkurrilitÀten.

Nun, das GebĂ€ude aus dem Baujahr 1640, aufgestockt in der Neuzeit und von außen eher als Haus aus den 60er Jahren zu identifizieren, ist normalerweise nur alle zwei Jahre fĂŒr die Öffentlichkeit geöffnet, wenn in Ottenbach allerorten Tag der offenen TĂŒr ist. FĂŒr das medienforum Kreis Göppingen haben Bernd R. Semmler und seine Frau Eva eine wunderbare Ausnahme gemacht, bis in viele Details hinein alles erklĂ€rt und im Vorgarten an der Feuerschale eine herrliche AtmosphĂ€re geschaffen, die eines Sommerabends geziemen wĂŒrde. Und manch Nachbar wird sich gefragt haben, als die Medienforum-Teilnehmer einige Töne auf den Didgeridoos spielen durften, ob nun Elche ĂŒber den schönen Ort hereingebrochen sind.

Bernd R. Semmler hat sich schon vor seiner Drogen- und AlkoholabhĂ€ngigkeit kĂŒnstlerisch betĂ€tigt. Durch den Entzug - insgesamt drei Therapien - wurde der Drang zur Kunst noch verstĂ€rkt. "Es ist nun praktisch der Jahrestag: seit 25 Jahren bin ich weg von allen, von gar allen Drogen, seitdem bin ich wieder ganz ich selbst", erzĂ€hlt Semmler offen. Das hat eine ordentliche Portion Mut erfordert, gibt er zu. Und die medienforum-Besucher erfuhren dann, wie aus einem blitzgescheiten Burschen, der ganz abgedriftet war, ein KĂŒnstler herangereift ist, der eben unter den Themen MUT und Kult-Ur-Art zum Teil außergewöhnliche Arbeiten geschaffen hat und vielen anderen dadurch ebenfalls Mut gemacht hat.

"Wenn ich Holzskulpturen mache, dann hole ich mein Material meist auf dem GrĂŒnabfallplatz von Ottenbach", sagt der 55-JĂ€hrige, der locker als Mittvierziger durchgehen könnte. Auf dem Platz findet er dann Äste und Wurzeln von Eschen, Ulmen oder Eiben, gut zu verarbeiten fĂŒr die Kunst, gut zum Teil auch zum Bau von Didgeridoos oder Schieß-Bögen. Zu all diesen Themen bietet der Tausendsassa auch Kurse an, die an Schulen begehrt sind und auch hochbezahlten Managern die eine oder andere Sichtweise auf ihr (Arbeits-)Leben geben. Bernd R. Semmler sagt, er sei Hausmann, kĂŒmmere sich um die beiden Kinder, und könne sich dadurch viel um die Kunst widmen. Haupt-FamilienernĂ€hrer sei seine Frau. In den kleinen Zimmern mit niedrigen Decken ist jedes "runde Eck" (klar: Feng Shui) mit einem Kunstwerk bestĂŒckt, und sei es am Eingang zur kleinen KĂŒche eine in den Putz aus Gips modellierte kleine Maske - in etwa Gleiches ist im Bad zu bestaunen. "Wenn Material ĂŒbrig ist, dann verwerte eben ich das", sagt Eva. Nur auf dem Dachboden, da ist Bernd ganz in seinem Reich. Der Betrachter kann zwischen zig Bildern "blĂ€ttern" und entdeckt auf den Tischen und in den offenen Glasvitrinen so viel Außergewöhnliches, dass sich das Auge gar nicht satt sehen kann. "Oft laufe ich nach Monaten an einem Bild vorbei und fĂŒge noch eine Farbe hinzu, weil ich denke, dass Bild ist noch nicht fertig", erzĂ€hlt Bernd R. Semmler. Ihm wĂ€re einmal eine "fertige" Ausstellungsplattform zu wĂŒnschen, auf der er seinen Facettenreichtum darstellen kann. Oder man hofft auf den nĂ€chsten Tag der offenen TĂŒr in Ottenbach oder den persönlichen Kontakt, fĂŒr den er immer offen ist.

Info

www.kult-ur-art.de

Weitere Infos

Das nĂ€chste medienforum findet statt in der Evangelischen Akademie in Bad Boll. Auch dies wird mit Sicherheit ein facettenreicher Termin, u.a. mit einer Blumhardt-FĂŒhrung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb unbedingt per E-Mail anmelden.

 



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Kunsthalle Göppingen

 



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Trendbeobachter, Skater und Musik bilden schwungvollen Jahresabschluss des medienforums in der Chapel im Stauferpark

Einfach wissen, wie der Hase lÀuft

Ein facettenreicher Abend hat dem medienforums Kreis Göppingen einen schwungvollen Jahresabschluss beschert. Schauplatz war die Chapel im Göppinger Stauferpark. Auf dem Programm: Trends beobachten, vom Skaten erzĂ€hlen, Musik machen und Netzwerke knĂŒpfen.

Trends beobachten, das ist der Job von Mathias Haas aus Stuttgart, der seine Erkenntnisse den zahlreichen Interessierten des medienforums anschaulich nĂ€herbrachte. "Da wissen Sie, wie der Hase lĂ€uft", sagte Haas in Anspielung auf seinen Namen. Seiner Meinung nach gibt es unter den Menschen "Angsthasen" und "Heldenhasen". Wer zu welcher Spezies gehört, sei vor allem fĂŒr FĂŒhrungspersonen in Betrieben, bei den Medien und in den Vereinen wichtig.

"Die MobilitĂ€t erfindet sich derzeit völlig neu", erzĂ€hlte Haas von einem weiteren Bereich, "fĂŒr viele vielleicht schmerzlich, aber das Auto verliert zunehmend an Gewicht, in Kopenhagen gibt es schon eine Autobahn - fĂŒr Fahrradfahrer." Haas konnte weitere Beispiele aufzĂ€hlen, etwa, dass FahrrĂ€der demnĂ€chst - weil so kostbar - einen Bereich in der Wohnung erhalten werden statt in den Keller zu kommen. Auf Nachfrage gab Haas zu, dass die MobilitĂ€t in BallungsrĂ€umen und lĂ€ndlichen Regionen unterschiedlich zu sehen ist.

Mobil war am medienforum-Abend auch der einladende Verein, der "1. Jugendsportverein fĂŒr Skateboard, Inline und Snakeboarden", S.I.S. e.V., der sein angestammtes Areal am Theodor-Heuss-Platz beim Alten E-Werk mit der Chapel eingetauscht hatte. Zusammen mit dem Verein Fabrik fĂŒr Kunst und Kultur (Betreiber der Chapel) und der Future-Jugendberufshilfe unter Harald Maas hatten sie den Veranstaltungsort ĂŒber zwei Tage hinweg hervorragend ausgestattet, so dass neben eines spĂ€teres Konzerts auf der BĂŒhne ohne Umbauphase auch eine Diskussionsrunde stattfinden konnte. Bruno Ohngemach und Michael Stegmaier von den Skatern erzĂ€hlten dabei ĂŒber ihre vielfĂ€ltigen AktivitĂ€ten, wie aus dem kleinen Verein mit viel Herzblut, Engagement, Respekt und Toleranz im Jahr 2007 schließlich der "Deutsche EhrenamtspreistrĂ€ger" geworden war. "Wir Älteren haben gemerkt, dass wir im Verein Vorbildcharakter haben - so haben wir auch immer versucht zu handeln", sagte Bruno Ohngemach. Durch so genannte "Skate Guards" werden Vereinsmitglieder beim Aufenthalt auf dem Skateplatz etwa auf Verhaltensrichtlinien hingewiesen. "Wenn alle die Regeln einhalten, kann sich auch jeder gut entfalten, ohne den anderen zu stören", sagte Ohngemach. Das gelte auch fĂŒr die zahlreichen Veranstaltungen wie z.B. die Skate open.

"Unser großer Erfolg in den vergangenen Jahren hĂ€ngt sicherlich auch stark von Facebook ab", erzĂ€hlte Michael Stegmaier, "es ist damit sehr praktisch, schnell und vor allem gĂŒnstig, andere Skater ĂŒber spontane Treffen und Veranstaltungen zu aktivieren", sagte er, "doch das persönliche Treffen wird es nie ersetzen - und das ist auch fĂŒr einen Verein wichtig zu wissen."

Mit-Initiatorin Ulrike Haas vom Referat Kinder und Jugend der Stadt Göppingen konnte zufrieden feststellen, dass die Initiative nicht nur fĂŒr diesen Abend FrĂŒchte trug. Unter dem Motto "Göppinger Vielfalt", der vom Bundesfamilienministerium unterstĂŒtzten Aktion "Toleranz fördern - Kompetenz stĂ€rken", hatte Ulrike Haas Vereinsarbeit, Medienkompetenz und Trendbeobachtung in Einklang gebracht. "Wenn man sich vorstellt, dass in Göppingen Menschen aus 120 Nationen leben - von einem Tag alt bis hin zu 105 Jahren, dann muss es ein vielschichtiges Miteinander geben." Mehrere Themen, viele Facetten, da passte auch die Göppinger Deutsch-Pop-Band "Superflip" mit ihrem schön eingĂ€ngigen Sound bestens dazu - zu einem gelungen medienforum-Jahresabschluss.

Auch der Jahreskalender fĂŒr das medienforum Kreis Göppingen fĂŒr 2012, dem zehnten Jahr des Bestehens, ist bereits am Werden. Der stetig wachsende Kreis der interessierten Teilnehmer aus der Medienbranche und deren artverwandten Bereichen dĂŒrfen gespannt sein.

Info
www.haas-kommuniziert.de
www.skateopen.de

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum zu Gast bei der Marketingagentur Danker Moretti

Besser bleiben auf hart umkÀmpftem Feld

Die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen waren bei der Marketingschmiede DankerMoretti in der Göppinger Mozartstraße in guten HĂ€nden. Die Akteure der erfolgreichen Agentur zeigten erfolgreiche Kommunikationsstrategien auf, fĂŒr große Konzerne wie fĂŒr regionale Kunden. Motto der Agentur: besser bleiben.

Das sagten sich auch die Kreativen und Medienschaffenden und blieben bei diesem medienforum-Termin lĂ€nger als gewöhnlich. Die Agentur mit acht Mitarbeitern hatte extra fĂŒrs Medienforum ein Zelt im Garten aufgebaut. Darin ließ es sich lĂ€ngers gemĂŒtlich aushalten und Erfahrungen austauschen. Davor hatten Dirk Danker (Fachkaufmann Marketing) und die beiden Geschwister Jasmin Moretti (Diplom-Designerin, FH) und Manuel Moretti (Diplom-Psychologe) einige Praxisbeispiele von Marketingstrategien aufgezeigt. Am Kunden Albany International konnten die drei Agenturbesitzer verdeutlichen, wie fĂŒr einen weltweit operierenden Papierhersteller sĂ€mtliche Marketingfacetten ausgefĂŒhrt werden. "Unser Full-Service-Angebot reicht von Beratung, Corporate Design, unterschiedlichen Image- und Kundenkampagnen bis zur kompletten Media-Umsetzung sowie der BetriebsunterstĂŒtzung fĂŒr den Vertrieb", sagte Manuel Moretti. Albany International aus der Schweiz mit 13 Niederlassungen weltweit hat rund 5000 Mitarbeiter, die Aktie wird an der New Yorker Börse gehandelt.

Beim MittelstĂ€ndler Beinbrech aus Bad Kreuznach handelt es sich um ein Holz- und Baustoffzentrum. DankerMoretti fĂŒhren dabei Maßnahmen zur Kundenbindung zu Zimmereien und Holzbaubetrieben durch, unter anderem mit Kundenfahrten, Newslettern und einer exklusiven Kundenzeitung namens "Woodpecker". "Man muss ganz genau zuhören, um die KundenwĂŒnsche im Detail zu erkennen um dann die richtigen Lösungen entwickeln zu können", sagte Manuel Moretti, "denn im Handwerkerbereich kann auch ein Newsletter per Fax erfolgreicher sein als manch aufwĂ€ndiger Internetauftritt."

Als regionales Kundenbeispiel nannten die Kreativen von DankerMoretti die Lebensmittelspezialisten von Staufers. FĂŒr die Supermarktkette der Konsumgenossenschaft Göppingen erbringt die Agentur umfangreiche Leistungen, angefangen von der Entwicklung eines neuen Leitbildes, ĂŒber die Bewerbung zum Zukunftspreis "Handel 2010" bis hin zur Umsetzung der Anzeigenkampagnen und der gesamten Media-Leistungen. "Einige Unternehmen aus dem Kreis setzen auf Agenturen aus Berlin oder Hamburg", sagte Dirk Danker, "das finden wir bedauerlich, denn hier in der Region gibt es exzellente Anbieter, die im Marketingbereich alle Aufgaben erfĂŒllen können." Es sei ein hart umkĂ€mpftes Feld, keine Frage, aber deshalb treffe das Agentur-Motto "besser bleiben" auch in doppelter Hinsicht zu.

Info
Schon mal vormerken: Überraschungstermin am Mittwoch, 19. Oktober 2011, Beginn 19.30 Uhr.

Und: Mittwoch, 16. November 2011 um 19.30 Uhr: Trends aufspĂŒren, Medien erleben. Eine Gemeinschaftsveranstaltung in der Chapel im Göppinger Stauferpark von medienforum Kreis Göppingen, Stadt Göppingen, Referat Kinder und Jugend, der Future-Jugendberufshilfe und dem 1. Sportverein fĂŒr Skateboarden, Inline und Snakeboarden (S.I.S.) e.V.

Anmeldungen möglich unter kontakt@medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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Medienschaffende erhalten Einblick in die MarkenfĂŒhrung der WMF

Wie Kunden zu Fans werden

Der Leitspruch der WMF AG ist einfach und einprĂ€gsam: "Das Leben schmeckt schön". Dahinter steckt aber eine hochprofessionelle und akribische MarkenfĂŒhrung. Die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen haben weitreichende Einblicke erhalten.

Kochen, Essen, Trinken muss man erst einmal zum Erlebnis machen können. Genau dies beschreibt Stephen Schuster, Leiter des WMF-Markenmanagements, als Kern der Marke WMF. "Die Marke muss emotional erlebbar sein. Dabei wollen wir Kunden zu treuen Fans machen." Wer Stephen Schuster im tollen WMF-Kommunikationszentrum im Stammwerk in Geislingen zuhört, der versteht recht schnell, dass Marketing viel mehr als reine Werbung oder Reklame ist, nĂ€mlich eine klar strukturierte und marktorientierte UnternehmensfĂŒhrung. Auch die MarkenfĂŒhrung ist unerlĂ€sslich, denn nur die Marke setzt sich beim Klientel nachhaltig fest. Die WMF kann die ganze Genießer-Produktkette im Koch- und Tischbereich bieten - einzigartig in der hart umkĂ€mpften Konsumerbranche.

Die Marke WMF gehört mit einem Bekanntheitsgrad von 92 % zu den 50 Top-Marken des Landes. 63 % der Bevölkerung gelten fĂŒr WMF-Produkte als "kaufbereit". Nun geht es fĂŒr das ĂŒber 150 Jahre alte Traditionsunternehmen darum, die Kunden zum Zugreifen zu bewegen. "FĂŒr uns gilt: Kunden geben ihr Geld, Fans aber ihr Herz", sagt Stephen Schuster. Er achtet deshalb darauf, dass die Marke möglichst Fan-Status erreichen kann. Die WMF-Produkte werden in ihrem werblichen Erscheinungsbild - sei es bei Print oder im Fernsehen - stets klassisch reduziert, farblich krĂ€ftig und inhaltlich stringent dargestellt, immer aber mit dem entsprechenden Pfiff und einem sĂŒffisanten LĂ€cheln. Stephen Schuster baute dazu entsprechende FilmbeitrĂ€ge in seinen Vortrag ein, unter anderem den Werbesspot ĂŒber "die kleinste Profi-KĂŒche der Welt" mit Beteiligung des Fernsehkochs Johann Lafer, der seit 18 Jahren Partner der WMF ist. "Mit diesem Spot sind wir - nach 41-jĂ€hriger TV-Abstinenz - vor zwei Jahren wieder ins Fernsehen gegangen", erzĂ€hlt Marketingmann Schuster. Der durch den Spot beworbene neue Dampfgarer habe deutlich höhere Absatzzahlen erreicht.

Die WMF will auch mit Online-Werbung - unter anderem chefkoch.de - ihre klar definierten Ziele fĂŒr mehr Reichweite und großer AffinitĂ€t im genau festgelegten Zielgruppenkorridor erreichen - im kommenden Jahr auch mit einer Facebook-PrĂ€senz. Auch die Öffentlichkeitsarbeit sei fĂŒr Stephen Schuster wichtig, um die Marke glaubwĂŒrdig zu platzieren, immer aber nach den Vorgaben, dass einer der Punkte Design, QualitĂ€t, Innovationen oder Themen/Trends enthalten sei. Seine Kollegen Dr. Jörg Hass und Thomas Dix von der WMF-Unternehmenskommunikation, die den hervorragend besuchten medienforum-Abend bestens unterstĂŒtzten, sind fĂŒr diesen Sektor verantwortlich. Sie organisierten fĂŒr die medienforum-Besucher auch einen schönen Rundgang durch das in diesem Jahr neu gestaltete PrĂ€sentationszentrum.

Immerhin 18 % des jĂ€hrlichen Marketingetats gehen bei der WMF ins Sponsoring. Im Bereich Live-Events spielt das Unternehmen beim FC Bayern MĂŒnchen lĂ€ngst in der Champions-League, und beim VfB Stuttgart, den Ulmer Basketballern und den Frisch Auf-Handballern bestens in den Bundesligen mit. Im VfB-Stadion hat das Unternehmen eine Lounge fĂŒr 2000 Personen mit ihren Produkten bestĂŒckt. "Das ist dann jeweils wie eine kleine Messe fĂŒr uns", erlĂ€utert Stephen Schuster. Neben Sport werden kulturelle Ereignisse gesponsert, zum Beispiel die Filmfestspiele in Berlin und demnĂ€chst neu auch die Bambi-Verleihung. Im Herbst startet die WMF eine große Anzeigen-Kampagne in China. "Dort ist unsere Marke bislang nur 5 % der Bevölkerung bekannt", zeigt Stephen Schuster das große Potential auf. Klar, ein genussreiches Leben hat man doch ĂŒberall gern.

Info
Das nÀchste nedienforum findet bei der Agentur Danker/Moretti, Marketing- und Kommunikation, in Göppingen statt, am Mittwoch, 14. September 2011, 19.30 Uhr. Anmeldungen möglich unter kontakt@medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum Kreis Göppingen zu Gast beim Tigerenten Club

Im 360°-Studio ist alles in Bewegung

Eine eigene Fernsehshow bekamen die medienforum-Besucher beim Tigerenten Club im Göppinger Stauferpark geboten. Ein eindrĂŒcklicher Blick hinter die Kulissen der Fernsehmacher einer der erfolgreichsten Kindersendungen Europas.

Kameras flitzen durch das große Studio, hell tauchen die 250 Scheinwerfer die Kandidaten in gleißendes Licht, ein Spiel reiht sich ans andere, die jungen Zuschauer klatschen begeistert und trampeln mit den FĂŒĂŸen - Produktionsalltag im Tigerenten Club im Göppinger Stauferpark. Heute wird die neue Staffel in der ehemaligen Basketballhalle der amerikanischen StreitkrĂ€fte abgedreht, pro Tag zwei Sendungen. "Mit der Tigerente haben wir hier bislang ca. 72 000 Sendeminuten fĂŒr die ARD produziert, umgerechnet also 50 ganze Tage", sagt Sebastian Rau, Produktionsleiter der Sendung.

Seit 15 Jahren gibt es den Tigerenten Club, zusammen mit der Sendung mit der Maus das ARD-Flaggschiff im Kinder- und Jugendbereich. Zielpublikum sind die 6- bis 13- JĂ€hrigen. Produziert wird Live on Tape, das heißt, dass alles wie eine Live-Show abgedreht und auch so gesendet werden kann, bei Bedarf aber nochmals kurz nachbearbeitet wird. Die Sendungen laufen dann im Fernsehen ca. 4 bis 6 Wochen nach der Aufzeichnung. "Deshalb können wir leider keine aktuellen Themen aufgreifen, denn da kann sich der Sachverhalt beim Sendetermin schon etwas geĂ€ndert haben", sagt Nicolas Caspar, einer von drei Chefs vom Dienst (CvDs), die die Sendung abwechselnd betreuen. Neben dem Tigerenten Club zĂ€hlt dazu seit zwei Jahren auch der Tigerenten Club Extra, der u.a. aus Sicht junger Reporter interessante Wissens-Reportagen mit SchauplĂ€tzen aus ganz Deutschland liefert.

Jeden Sonntag zwischen 9.00 und 10.00 Uhr ist aber im Ersten die Tigerenten Club Show dran. Sie kommt als Wiederholung am darauffolgenden Samstag auf dem Kindersender KiKa um 10.43 Uhr.

Viele computeranimierte Elemente kamen im Laufe des Tigerenten Clubs hinzu, zum Beispiel die Technik der großen interaktiven Videowand. Per Ballwurf wird ein entsprechender Videoclip ausgelöst. Möglich ist das durch eine speziell fĂŒr den Tigerenten Club konfigurierte und mit zwei Weißblitzen ausgestattete Sensor-Technik.

Das Redaktions- und Produktions-Team des Tigerenten Clubs besteht aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen: vom Kameramann ĂŒber die Ton- und Bildtechniker, Beleuchter, Requisiteur, Masken- und KostĂŒmbildner, BĂŒhnenbauer bis hin zu den Aufnahmeleitern und ausgebildeten Kinderbetreuern. Hinzu kommen Redakteure, Regisseur und natĂŒrlich die beiden Moderatoren. Da kommen schon ĂŒber 50 Spezialisten zusammen. Einige davon waren extra fĂŒrs Medienforum da geblieben und erklĂ€rten alles freundlich und bereitwillig.

"Wir machen die Show in einem so genannten 360°-Studio, das heißt, dass die Kameras tatsĂ€chlich von allen Seiten die Spiel-Show einfangen können - das sorgt fĂŒr zusĂ€tzliche Dynamik", sagt Sebastian Rau. FĂŒnf Kameras erzeugen in der Sendung sehr innovative Einstellungen. Zum Beispiel kann der Kamerakran mit Teleskop-Arm Bilder von der Froschperspektive bis unter die Studiodecke liefern. Sprichwörtlich bewegte Bilder bietet auch die so genannte Steadi-Cam, die ein Kameramann an einem bewegbaren Körper-Stativ tragen kann. Vor der Halle steht das Flaggschiff des SWR, der grĂ¶ĂŸte HD-Übertragungswagen des Senders, wo der Bildregisseur alles zusammenfĂŒhrt.

Der Tigerenten Club wird bis auf eine kleine Unterbrechung von Anbeginn an in Göppingen produziert. FĂŒr Sebastian Rau hat der Standort Göppingen "riesige Vorteile". Zum Beispiel können die aufwĂ€ndigen Kulissen der Sendung zwischen den Aufzeichnungsstaffeln in der Halle stehen bleiben. Auch die einige hundert Meter langen KabelstrĂ€nge mĂŒssen nicht stĂ€ndig neu verlegt werden. ParkplĂ€tze fĂŒr die Besucher-Busse gibt es ebenfalls - weit ĂŒber 60.000 jugendliche Studiobesucher aus ganz Deutschland waren es bislang, die so nach Göppingen kamen. In der Halle gibt es extra einen großen  Aufenthaltsraum fĂŒr die Kinder, wo den kleinen GĂ€sten zunĂ€chst einmal alles erklĂ€rt wird. FrĂŒher war das einmal der Gymnastikraum der Sporthalle. Der angrenzende Spielplatz sei laut Rau ebenfalls von unschlagbarem Vorteil. "Mit dem Göppinger Produktionsstandort können unsere 120 StudiogĂ€ste bestens betreut werden, ohne dass dabei andere Redaktionen, wie z.B. im Stuttgarter Funkhaus, gestört werden", unterstreicht Rau.

Die medienforum-Besucher waren dann selbst Teil der Show und konnten in kleinen Teams zwei Quiz-Formen an der Videowand ausprobieren. GlĂŒcklicherweise verzichtete das SWR-Team darauf, dass ein Vertreter der unterlegenen Mannschaft in den großen Wasserbottich geworfen wurde. "Das ist normalerweise der Part des Lehrers", grinste Nicolas Caspar, "gut dass die medienforum-Klasse heute ohne hier war."

Info
Das nÀchste Medienforum findet bei der WMF in Geislingen statt, am Mittwoch, 20. Juli 2011. Anmeldungen möglich unter kontakt@medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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Medienforum Kreis Göppingen mit spannendem Termin bei der Lebenshilfe

Die StÀrke der vielen HÀnde

Mit vielen HĂ€nden lĂ€sst sich einfach alles schaffen. Dies erfuhren die Teilnehmer des Medienforums Kreis beim Besuch der Werkstatt fĂŒr Behinderte der Lebenshilfe Göppingen im Gewerbegebiet Voralb in Eschenbach.

Die fĂŒnf BehinderwerkstĂ€tten der Lebenshilfe Göppingen erhalten AuftrĂ€ge von heimischen Unternehmen und mĂŒssen diese ganz normal in QualitĂ€ts- und Termingenauigkeit erfĂŒllen. "Einen Sozialbonus bekommen wir ganz bestimmt nicht, und auch unseren Preis mĂŒssen wir marktgerecht gestalten", erzĂ€hlten GeschĂ€ftsfĂŒhrer Uwe Hartmann und Mattias HĂ€fele. Der große Besprechungsraum der Eschenbacher Werkstatt war bis zum letzten Platz gefĂŒllt mit interessierten Medienforum-Besuchern. Wann schon erhĂ€lt man direkten Einblick in die AblĂ€ufe eines ganz normalen Wirtschaftsbetriebes, das aber in Aufgabe und Funktion eine gesellschaftlich eminent wichtige Funktion einnimmt, nĂ€mlich geistig, körperlich oder seelisch behinderten Menschen einen Arbeitsplatz mit einer wertigen, sinnvollen und speziell auf den Einzelnen abgestimmten BeschĂ€ftigung zu bieten? Dabei werden begleitende Maßnahmen wie etwa Sportkurse parallel durchgefĂŒhrt. Duale Betreuung nennt sich das in der Fachsprache. Die Arbeitszeit fĂŒr die Behinderten in den WerkstĂ€tten ist tĂ€glich von 8.00 bis 15.00 Uhr.

Auftraggeber fĂŒr die WerkstĂ€tten bilden das Who-is-Who der heimischen Unternehmen ab, dabei seien beispielhaft die WMF und Audi-Zulieferer genannt. "Meist erhalten wir MontageauftrĂ€ge, die es zu erfĂŒllen gilt, wir haben aber auch Maschinengruppen, beispielsweise fĂŒr FrĂ€s- und Bohrarbeiten" sagte Matthias HĂ€fele. Mit den insgesamt 600 Mitarbeitern kann der Gesamtwerkstattleiter dann auch volumenstarke AuftrĂ€ge stemmen. "Das ist sicherlich unser großer Vorteil, wir haben einfach die StĂ€rke der vielen HĂ€nde", unterstrich HĂ€fele.

Neben einer großen Auslastung durch die Industrie - derzeit werden bei der Lebenshilfe ExpansionsplĂ€ne geschmiedet - werden auch Eigenprodukte forciert. Barbara Reik konnte dabei den Thai Chi-BĂ€ren vorstellen, der sich fluchs in einen Doppel-Tiger-BĂ€ren verwandeln kann. Er wird von den Behinderten in der NĂ€herei in Ursenwang produziert.

Lebenshilfe-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Uwe Hartmann ging auch auf die anderen Sparten der Lebenshilfe ein, angefangen von dem Schulkindergarten, bis hin zu den Wohnangeboten (Wohnheime, Außenwohngruppen, Ambulant Betreutes Wohnen), den Ambulanten Hilfen und der Integrationsfirma "pro move". Die Lebenshilfe Göppingen sei damit im gesamten Kreisgebiet vertreten. Der grĂ¶ĂŸte KostentrĂ€ger ist demnach auch der Landkreis Göppingen.

FĂŒr den ĂŒberaus modernen Auftritt der Lebenshilfe Göppingen, der 2008 umgesetzt wurde, zeichneten Adina Mugrauer und Michael Renner vom mrp-studio, langjĂ€hrige Medienforum-Besucher, verantwortlich. "Wir haben sicherlich ein unverwechselbares und klar strukturiertes Erscheinungsbild geschaffen", erklĂ€rte Renner, "und dabei galt es auch zu beachten, dass es mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe ja auch einen Gesamtverband gibt." Besonders eindrĂŒcklich sei die Kombination von Himmel und Personen-Fotos. "Wir haben bewusst die Fotos im Model-Verfahren aufgenommen und die Fotos ganz wie bei Portraits am Rechner bearbeitet", sagte Renner. Herausgekommen sind neben der klar strukturierten Homepage www.lh-goeppingen.de auch stilistisch hervorragende Flyer und BroschĂŒren sowie ein Lebenshilfe-Magazin. Laut vieler Medienforum-Teilnehmer war der Besuch bei der Lebenshilfe Göppingen in vielerlei Hinsicht eindrĂŒcklich.

Text: Thomas Kießling
 



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Netzwerk der Medienschaffenden ist in sein neuntes Jahr gestartet

Schöne Medienparty in der Kunsthalle Göppingen

Der Tenor war einhellig: Die Medienparty des Medienforums Kreis Göppingen in der Kunsthalle Göppingen war erneut ein gleichsam schwungvoller wie gelungener Auftakt in den Jahreskalender des Kreativen-Netzwerks.

Kunsthallen-Leiter Werner Meyer hatte wie in den vergangenen Jahren wieder alle Register gezogen, um den ĂŒber 50 Medienforum-Besuchern einen eindrĂŒcklichen Abend mit viel Kunstgenuss zu bereiten. Der Clou dabei: Meyer hatte extra fĂŒrs Medienforum im neuen Schauraum im Erdgeschoss eine Ausstellung aus dem Fundus der Kunstsammlung Göppingen zusammengestellt. Dort waren verschiedene Installationen, Plastiken, Konzeptionelle Kunstwerke sowie Bilder unter anderem von Karin Sander, Erwin Wurm und Claude Wall zu sehen - imposant, verspielt, nachdenklich machend, witzig pointiert. Mit den entsprechend fundierten, einordnenden und anekdotenreichen ErklĂ€rungen von Werner Meyer waren und sind die Kunstwerke fĂŒr jeden aufschlussreich und letztendlich ein Genuss geworden. Einige Schulklassen werden in den kommenden Wochen ebenfalls die FĂŒhrungen und Erfahrungen durch die Ausstellung machen können, vielleicht auch mit der neuen Stipendiatin fĂŒr MuseumspĂ€dagogik in der Kunsthalle, Lena Heel, die Werner Meyer den Medienforum-Besuchern an diesem Abend vorstellte.

In der Halle oben der Kunsthalle (erster Stock) konnten die Teilnehmer noch Video-Installationen des Filmprojekts von Nikita Neufeld and Guests bestaunen, das an den vergangenen Wochenenden in der RĂ€umen stattgefunden hatte. Nikita Neufeld ist eine der fiktiven ART GIRLS. Dies ist ein cross-mediales Projekt, bei dem ein Kinospielfilm, ein TV-Mockumentary und ein Internet-Portal mit kollektiver Narration entsteht und Ende 2012 abgeschlossen sein wird. Die Hauptrollen spielen Inga Busch, Peter Lohmeyer, Jana Schulz und Megan Gay. Regie fĂŒhrt Robert Bramkamp. In der Kunsthalle und im Außenbereich waren unter anderem Film-Sequenzen eines Katastrophen-Szenarios gedreht worden. "Ziemlich abgedreht das ganze", war von vielen der Medienforum-Teilnehmer zu hören. Und nach diesem Motto startete auch das Medienforum und wird - nach Meinung der Initiativ-Mitglieder Christine Kumpf (fĂŒr Jeannette Pachwald) von der Stadt Göppingen, RĂŒdiger Gramsch von der NWZ, Axel Berne und Simone Eisele von der madness GmbH (auch Organisation und GetrĂ€nke beim Kunsthallen-Termin) und Thomas Kießling, K - media & PR in diesem Jahr auch fortgesetzt. Die nĂ€chsten Termine stehen schon fest: am 16. MĂ€rz 2011 in der Lebenshilfe in Heiningen, am 18. Mai beim Tigerentenclub in Göppingen und am 20. Juli 2011 bei der WMF in Geislingen. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Die weiteren Termine werden demnĂ€chst bekannt gegeben. Und auch schon so viel: auch der Start des Medienforums Kreis Göppingen in 2012 wird nach Absprache mit Werner Meyer in der Kunsthalle Göppingen stattfinden.

Anmeldung
kontakt@medienforum-gp

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum-GĂ€ste hinter den Kulissen der Staufer Festspiele

ZweitgrĂ¶ĂŸter Vorhang bei deutschen TheaterbĂŒhnen

Wann ist es schon einmal möglich, hinter die Kulissen der Staufer Festspiele zu blicken? Die medienforum-Besucher hatten die Möglichkeit und erfuhren gleich noch viel mehr ĂŒber den Festspielort, die Werfthalle im Göppinger Stauferpark.

Wer hĂ€tte gedacht, dass die Werfthalle seit dem FrĂŒhjahr 2008 oftmals umjubelter Veranstaltungsort fĂŒr Konzerte, Operetten und Messen sein wĂŒrde? Ein Jahr zuvor hatte der Unternehmer Johannes Krauter das historische GebĂ€ude gekauft und fĂŒr 1,6 Millionen Euro aufwĂ€ndig saniert. Seit 1992 stand der ehemalige Hubschrauber- und Panzer-Hangar leer und war dem Verfall preisgegeben. Dann im besagten Jahr 2008 hat die Agentur Staufen plus, eine 100-pozentige Tochter der NWZ, die ZĂŒgel in die Hand genommen und die 3000 Quadratmeter große, 15 Meter hohe und glĂŒcklicherweise stĂŒtzenfreie Halle "bespielt". "Den Anfang machte damals die Immobilienmesse", sagte Brigitta Zeller von Staufen plus, "seitdem sind viele weitere Schauen dazugekommen, mit sehr schön darauf abgestimmten Printprodukten wie zum Beispiel Hochglanz-Magazinen." Was Zeller und ihr Team freut, der Messestandort wird lĂ€ngst im Zwischenraum der großen StĂ€dte "als klein, aber fein" erkannt. Das gelte fĂŒr Besucher wie fĂŒr Aussteller. "Wir bekommen gute  Resonanz, bei den Messen fĂŒllen sich die AuftragsbĂŒcher, und die guten Besucherzahlen sprechen fĂŒr sich", sagte Zeller. Das freut auch Wolfgang Traub von der Immobilien Verwaltung WĂŒrttemberg, Tochterfirma von Johannes Krauter, und Betreiber der Halle. "Hier leisten Staufen plus und die NWZ Vorbildliches, das kann man nicht anders sagen", sagte Traub.

Staufen Festpiele ĂŒberstrahlen alles

Die Zufriedenheit ĂŒber Ereichtes spornt alle zwei Jahre die  Beteiligten der Staufer Festspiele zu neuen Höchstleistungen an. "Als gemeinnĂŒtzige GmbH ohne Zuwendung öffentlicher Mittel mĂŒssen wir zwangslĂ€ufig ein schönes Programm bieten, um gut ausgelastet zu sein", sagte Festspiel-Intendant Alexander Warmbrunn (auch Inszenierung), der es sich mit GeschĂ€ftsfĂŒhrer Roland Bischoff und Produktionsleiter Dieter Ripberger nicht nehmen ließ, die medienforum-Besucher persönlich hinter die Kulissen der aktuellen Strauß-Operette "Die Fledermaus" zu fĂŒhren. "Die Bretter, die die Welt bedeuten, sind bei uns insgesamt 48 Tonnen schwer und bestehen im Unterbau aus 1000 Europaletten", sagte Warmbrunn. Alles, aber auch wirklich alles muss fĂŒr die sieben Fledermaus-AuffĂŒhrungen eigens in die Halle geschafft werden. "Insgesamt sind rund 250 Personen ehrenamtlich beteiligt, sonst wĂŒrde das nie im Leben aufgehen", sagte der Intendant. Das Engagement der Helfer und Akteure beziffert Roland Bischoff auf rund 500.000 Euro. Mindestens noch einmal soviel mĂŒssen die Festspiele aber stemmen, um eine prachtvolle AuffĂŒhrung auf die Beine stellen zu können, denn EntwĂŒrfe und Anleitung kommen jeweils von Profis, zum Beispiel bei KostĂŒmen oder BĂŒhnenbild. Fantastisch der gerĂŒschte französische Vorhang: "Mit 35 mal 10 Metern ist er nach dem Berliner Friedrichsstadtpalast der grĂ¶ĂŸte, den es bislang auf einer deutschen TheaterbĂŒhne gab", sagte Warmbrunn.

Weiter im Rundgang geht es nun die Treppe hoch in die Garderobe, wo sofort die auslandenden DamenkostĂŒme auffallen - eine "FĂŒlle" an HĂŒftreifen wie an Farben. Die Besucher kommen durch die "Kantine" der AuffĂŒhrung, wo die Darsteller und Orchestermusiker - fĂŒr die Festspiele hatten sich eigens die WĂŒrttembergischen Symphoniker gegrĂŒndet - die Pause verbringen. Es geht weiter an der Technik vorbei, die neben der Beleuchtung allein 62 Funkstrecken fĂŒr Mikrofone "legen" muss. Es geht in den VIP-Raum fĂŒr die geneigten Sponsoren, ohne die keine einzige Fledermaus in der Werfthalle je hĂ€tte "fliegen" können, dann in einem langen Gang unter der ZuschauertribĂŒne hindurch, die auf gesamter Hallenbreite aufgebaut ist und fast 2000 Besucher fast. Und schließlich geht es wieder die Treppe hoch auf die Galerie, die drei Seiten der Halle superschön umfasst. Hier haben die medienforum-Besucher noch einmal die beste Aussicht auf das Gesamtkunstwerk "Fledermaus". "Wir haben mittlerweile Besucher vom Bodensee und dem Schwarzwald und werden bei unserer nun dritten Operette auch von ĂŒberregionalen Medien und dem Fernsehen wahrgenommen", sagte Warmbrunn, der trotz neuer Position in Lindau weiterhin Intendant der zweijĂ€hrigen Staufen Festspiele bleiben wird. Wie immer hĂ€ngt es an einzelnen "Köpfen", wenn etwas Großes entstehen soll, denkt sich manch medienforum-Besucher. Die Staufer Festspiele strahlen derzeit in und mit der Werfthalle um die Wette. Im Abendlicht weiß man kaum, ob`s nun drinnen heller ist oder draußen.

Text: Thomas Kießling
 



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medienforum zu Gast beim Initiativmitglied madness GmbH

So sieht also Zukunft aus

Wer die Zukunft schon heute prÀsentieren kann, der darf sich mal so richtig innovativ nennen. Diesen Eindruck hatten die Teilnehmer des Medienforums Kreis Göppingen beim Besuch der 3D-Agentur madness GmbH.

Sie sind Initiativmitglieder des Kreativen-Netzwerks Medienforum Kreis Göppingen, die madness GmbH, vertreten durch Mit-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Berne. Vor ĂŒber sieben Jahren fand im herrlichen Ambiente der Agentur im Göppinger Hölderlinweg, wobei ein Raum fĂŒr Rolf Tanger von Graphitation beheimatet wird, auch der erste Medienforum-Termin statt. Was damals galt, gilt heute ebenso: Bei der madness GmbH sieht der Besucher, wie die Zukunft in der Industrie aussieht. Hier taucht er sprichwörtlich ein, wenn er auf dem Kopf eine 3D-Brille hat und der Film ihn in die DreidimensionalitĂ€t aufnimmt. "Die Software und die Anwendungsmöglichkeiten verĂ€ndern sich von Jahr zu Jahr, nur mit einer hohen ProfessionalitĂ€t und einem großen Erfahrungsschatz lassen sich die WĂŒnsche der Kunden entsprechend umsetzen", sagte Axel Berne. MitgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernhard KrĂŒger ergĂ€nzt: "Was im Kino durch James Camerons Film Avatar möglich geworden ist, erschließt noch weit mehr Bereiche unseres Lebens." Warum sollte nicht in naher Zukunft die Unterrichtsstunde im 3D-Klassenzimmer stattfinden?

Die madness GmbH mit ihren zehn Mitarbeitern und vielen Partnern, wie etwa dem Komponisten Harmut Zeller, der zu vielen Firmen-Filmen eine klasse Musik beisteuert, ist unter anderem fĂŒr den Sensorhersteller Sick aktiv. In einer interaktiven Branchen-Anwendung fĂŒr die Holzindustrie konnte madness zum Beispiel bestens darstellen, in welchen speziellen Prozessfeldern die Sick-Sensoren Verwendung finden. "Man sieht die kleinen Dinger von außen ja nicht", sagte Axel Berne, "da muss man sie schon visualisieren." Das geht fĂŒr den Anwender einfach: Wenn der Computer-Nutzer per Mausklick auf eine Maschine kommt, öffnet sich ein Film, der die Funktion des Sensors an der entsprechenden Stelle erklĂ€rt. Dass diese Anwendung auf Messen, bei KundengesprĂ€chen oder auf der Firmen-Website angewendet werden kann, spricht fĂŒr den Mehrfachnutzen der madness-Produktionen fĂŒr die Unternehmen. Deren Liste liest sich im Übrigen wie ein Who-is-Who: BMW, ebm-papst, EnBW, MĂ€rklin, Mahle, SEW-EURODRIVE, demnĂ€chst eismann... Man hat den Eindruck, dass madness nicht nur seine Besucher in die Zukunft fĂŒhrt, sondern auch viele Unternehmen.

www.3dmadness.de

Info
Der nÀchste Medienforum-Termin ist am Mittwoch, 15. September 2010 um 19.30 Uhr im Veranstaltungsort Werfthalle Thema: "Wer vermutet schon in einem Hangar Musicals, Operetten, Messen und Konzerte." Unter anderem prÀsentiert sich die NWZ-Gesellschaft Staufen plus, und eine Live-Performance der Staufen-Festspiele ist ebenfalls geplant. Anmeldung per E-Mail schon möglich unter kontakt@medienforum-gp.

Text: Thomas Kießling
 



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Heiß und schön war es beim medienNACHTmittag im Kreismedienzentrum Göppingen (KMZ) unter Leitung von Karlheinz Straub. FĂŒr einen Sondertermin hatte sich das medienforum Kreis Göppingen eingefunden, und ob der heißen Temperaturen waren 20 Teilnehmer sogar richtig viel. Geboten wurde gleich zu Beginn eine feine Einlage des Zauberers Fedor. Nach einem extra Rundgang durch die verschiedenen Ausstellungspunkte konnten die Besucher unter anderem ins Open-Air-Theater gehen und zur Theatervorstellung auch 35mm-Kino mit Wochenschauen von 1968/69 genießen. Ein Höhepunkt war auch das interaktive "Wer wird MillionĂ€r-Spiel" mit Stefan Renz von der VKT in Pfullingen, der dem KMZ mit interaktiven Bildschirmen und Boards behilflich ist.

Info
Das nĂ€chste turnusgemĂ€ĂŸe medienforum findet am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 19.30 Uhr bei der madness GmbH in Göppingen statt. Thema: Neues in 3D - Teilnahmezahl begrenzt auf 30 Pers. Wer mag, ggf. auch hierzu schon mal anmelden: kontakt@medienforum-gp.de

Text: Thomas Kießling
 



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FĂŒr die Außenwelt eine ganz normale Einrichtung

Das Medienforum Kreis Göppingen war zu Gast im Christophsbad in Göppingen. Die Fachkliniken fĂŒr Psychiatrie, Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie und Geriatrische Rehabilitation sind fĂŒr Außenstehende ein ganz normales Krankenhaus. Deshalb war auch der Besuch vom Ablauf her ganz gewöhnlich, aber mit denkbar interessantem Inhalt.

Wann schon geht man in die Psychiatrie? FĂŒr einen Info-Besuch ist das ein völlig normales Anliegen und ĂŒberdies einfach durchzufĂŒhren. Ja, mit einem offenen, Licht durchfluteter Eingangsbereich oder dem freien Zugang durch den Park betritt der Gast tatsĂ€chlich eine ganz normale Anlage. "Es gibt lĂ€ngst keine dicken Mauern mehr, die die Klinik von der Außenwelt abgrenzen", sagt Christophsbad-MitgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernhard Wehde. "In der Psychatrie hat sich in den vergangenen 15 Jahren sehr Vieles zum Positiven verĂ€ndert", sagt Wehde, "und auch in der Öffentlichkeit hat sich die Sichtweise auf die Psychatrie deutlich verbessert." Damit sei es nur auf den ersten Blick ĂŒberraschend, mit welch umfangreichen und kreativen Maßnahmen Klinik und Mitarbeiter auf die Öffentlichkeit zugehen. Neben einer kleinen, aber engagierten und professionellen Abteilung fĂŒr interne und externe Kommunikation, die vom Flyer, der Info-BroschĂŒre bis hin zum Pressetext alles selbst anfertigen können, sind es vor allem die Veranstaltungen, die bei den Medienforum-Besuchern große Anerkennung hervorriefen. Im "Offenen Atelier" beispielsweise oder beim "Heilsamen Singen" beteiligen sich jede Woche bis an die 100 Besucher - von außen und aus der Reihe der Klinik-Patienten - um an den Kursen teilzunehmen. Diese werden von Kunst- und Musiktherapeuten geleitet.

Ein fester Bestandteil fĂŒr Besucher ist seit einigen Jahren das "MuSeele" - ein Museum ĂŒber Geschichte der Psychiatrie und Psychiatriegeschichten, das sich im Dachgechoss des historischen GebĂ€udetrakts des Christophsbads befindet. Rolf BrĂŒggemann, Diplom-Psychologe in der Psychiatrischen Tagesklinik, hat mit sieben MitstreiterInnen zusammen ĂŒber vier Jahre hinweg die eindrĂŒcklichen Installationen und Exponate gesammelt oder teilweise auch selbst kreiert. BrĂŒggemann, der seit 31 Jahren im Christophsbad beschĂ€ftigt ist, leitet auch das Magazin "Seelenpresse", das dreimal im Jahr erscheint und unter Mitarbeit von Patienten erstellt und fĂŒr Patienten sowie alle Interessierten geschrieben wird. In den Fluren zur Cafeteria waren zudem Bilder und Plastiken von vier KĂŒnstlerinnen zu bestaunen, die zum Teil im Rahmen einer Kunsttherapie entstanden sind.

Es ist schon ein riesiges Areal, das sich zwischen JebenhĂ€user und Faurndauer Straße erstreckt, das Christophsbad. DemnĂ€chst soll ja ein Neubau mit einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik entstehen. Das n Akutklinikum mit öffentlichem Versorgungsauftrag befindet sich seit seiner GrĂŒndung durch Dr. Heinrich Landerer vor 158 Jahren im Privatbesitz und reinvestiert nach altruistischem Gesellschaftervertrag seine ErtrĂ€ge im vollen Umfang. 21 000 ambulante FĂ€lle werden jĂ€hrlich gezĂ€hlt, dazu hin 7000 stationĂ€re. 1000 Mitarbeiter gehen tĂ€glich in der Einrichtung ein und aus, darunter 80 Ärzte, ca. 40 Personen in der Verwaltung und ansonsten Pflege- und Betreuungspersonal. Das Christophsbad ist auch ein ganz normaler Arbeitgeber in Göppingen, und ein großer und ĂŒberaus traditionsreicher noch dazu. Auch davon waren die Medienforum-Besucher sehr angetan.

Text: Thomas Kießling
 



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Große Halle mal ganz heimelig

Die Medienforum-Besucher waren diesmal zu Gast in der EWS-Arena. Andreas Schweickert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Betriebsgesellschaft, bot interessante Einblicke in eine außergewöhnliche Veranstaltungsplattform.

WĂ€hrend unten auf dem Parkett die Handball-Damen von Frisch Auf Göppingen fleißig trainierten, konnte auf der Galerie ĂŒber den SitzrĂ€ngen der Betreiber der Halle viele spannende Details ĂŒber die Architektur wie auch die Organisation rund um die Halle erlĂ€utern. Knapp ein dreiviertel Jahr ist die fĂŒr 18 Millionen Euro aufwĂ€ndig modernisierte und erweiterte Hohenstaufenhalle nun wieder in Betrieb. "In 34 Wochen haben wir insgesamt 75 bewirtete Veranstaltungen in der Halle durchgefĂŒhrt, mehr ging organisatorisch gar nicht", sagte Andreas Schweickert fĂŒr sein kleines Vier-Mann-Team. Dennoch war mancher der Medienforum-Besucher nach eigenem Bekunden noch nicht in der schmucken Halle, die bei Sportveranstaltungen fĂŒr 5500 Personen Platz bietet und in den sieben Logen einen ganz exklusiven Raum. Einhelliger Tenor: Alles schmuck und schön, aber nicht zu edel oder abgehoben, vieles zweckmĂ€ĂŸig und mit Gewieftheit geplant und mit einigen kĂŒnstlerischen Schmankerln versehen wie zum Beispiel dem Sponsoren-Tableau mit beweglichen Laserpunkten im Foyer. Doch wie bei jedem ganz normalen privaten Einfamilienhaus wĂŒrde man an mancher Stelle Einiges anders machen und ist nun bemĂŒht, wenn möglich Korrekturen vorzunehmen. "An der Akustik sind wir nach wie vor dran, auch bei Konzerten, wenn zum Beispiel kĂŒnftig durch einen Molton-Vorhang die BĂŒhnenseiten abhĂ€ngt werden sollen", sagte Schweickert.

OB unterstreicht notwendigen Hallen-Ausbau

Wie zu manchen Terminen des Medienforums war auch diesmal wieder Göppingens OberbĂŒrgermeister Guido Till anwesend. Auf Bitten von Schweickert ergriff er sogar das Wort und unterstrich die Notwendigkeit des Um- und Ausbaus der Hohenstaufenhalle: "Wir hĂ€tten es nicht anders tun können", betonte Till, "andere StĂ€dte haben Fußball, wir mĂŒssen lediglich eine Halle stemmen - und das kommt gleich zwei Handball-Bundesligisten und vielen Vereinen im Umfeld zugute." Till ließ Zahlen sprechen: "Spitzensport ist die Motivation fĂŒr die Jugend und den Breitensport. Wir haben in der Stadt 23.000 Vereinsmitglieder bei 60.000 Einwohnern, da können sich viele Jugendliche an den Leistungssportlern ein Vorbild nehmen." Till unterstrich, dass die Halle bislang fĂŒr Konzerte und andere Veranstalter unattraktiv gewesen sei. "Hier mĂŒssen und werden wir uns erst wieder einen Namen als gute SpielstĂ€tte schaffen", sagte Till, der in diesem Zusammenhang die Leistung der Betriebsgesellschaft unter Andreas Schweickert lobte.

Die AtmosphĂ€re in der "Hölle SĂŒd"

So richtig "angekommen" in der ausgebauten Halle, die vollbesetzt wie frĂŒher eine hervorragende AtmosphĂ€re verbreitet und als "Hölle SĂŒd" manchem Gegner großen Respekt einflĂ¶ĂŸt, sind die Handballer und deren Fans schön lĂ€ngst: FĂŒr die Frisch Auf-MĂ€nner gilt das seit Mitte vergangenen November mit dem ĂŒberraschenden Sieg ĂŒber Spitzenreiter HSV, fĂŒr die Damen spĂ€testens seit den Europacup-Spielen in Kooperation mit den MĂ€nnern.

Gegen Ende des Medienforums war nur noch die SpielflĂ€che der Halle erleuchtet, das Training der Damenmannschaft unten den Anweisungen war in den letzten ZĂŒgen. Trainer Alexander Knezevic gab Anweisungen und ließ immer wieder SpielzĂŒge ĂŒben. Oben in der Galerie erzĂ€hlte Andreas Schweickert noch einige interessante Details rund um die Halle. Da wirkte die große EWS-Arena fĂŒr die Medienforum-Besucher eher ganz heimelig, jedenfalls bleiben viele Teilnehmer gerne lĂ€nger als bei vergleichbaren Treffs.

Text: Thomas Kießling
 



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Architektur schön, aber im Filstal Fehlanzeige

Schwungvoll und mit viel Humor haben die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen das achte Veranstaltungsjahr ihres Netzwerkes begonnen. Die Medienschaffenden des Filstals und darĂŒber hinaus trafen sich zur traditionellen Medienparty in der Kunsthalle Göppingen. Bei der derzeitigen Ausstellung ĂŒber prĂ€mierte Bauwerke wurde klar: Proteste, Humor und Ironie sind meistens nichts fĂŒr die Architektur.

"Wer in der Kreis-Jury sitzt, die ĂŒber gute Bauwerke in unserer Region entscheiden soll, der wird leicht etwas schnippisch", sagte Kunsthallen-Leiter Werner Meyer vor den interessierten medienforum-Teilnehmern, denn zu Beginn der Medienparty gibt es immer eine FĂŒhrung durch die aktuelle Ausstellung. Überall an den WĂ€nden der Kunsthalle hĂ€ngt "ausgezeichnete Architektur in Baden-WĂŒrttemberg" im Rahmen des Hugo-HĂ€ring-Preises 2009, zu dem alle zwei Jahre die Landesarchitektenkammer aufruft. Das neue Gemeindezentrum in Blaustein, Ulms Neue Mitte von der Rathaus-Tiefgarage bis hin zur neuen Kunsthalle, die neue Sporthalle fĂŒr die TĂŒbinger Basketballer, das Hochbegabten-Gymnasium in SchwĂ€bisch GmĂŒnd, auch einfach einmal ein energetisch pfiffig saniertes Einfamilienhaus in Heilbronn, Beispiele fĂŒr gutes Bauen gibt es mehr als genug. "Die PlĂ€ne und Fotos hier zeigen, was Architektur fĂŒr die StadtrĂ€ume und die darin lebenden Menschen leisten kann", sagte Jury-Mitglied Meyer. "Nur bei uns im Kreis, da ist Fehlanzeige", fĂŒgte er hinzu. "Das muss man ernst sehen, hieß es in der Kreisjury, und anders als in der Kunst, hat Architektur meist nichts mit Protesten, Humor und Ironie zu tun." Vielleicht bewege sich deshalb kaum etwas im Filstal, vielleicht fehle es aber auch nur an der Möglichkeit oder am Willen, ausreichend Geld dafĂŒr in die Hand zu nehmen, mutmaßte Meyer. Doch von Vermutungen habe er nun weidlich genug. Kommenden Mittwoch, 11. Februar habe er zur öffentlichen Diskussionsrunde in die Kunsthalle eingeladen, um an Lösungen zu arbeiten. Göppingens BaubĂŒrgermeister Olaf Brinker habe bereits zugesagt. Gut möglich, dass dann auch einige Teilnehmer des medienforums unter den Diskutanten sind, die Meyers fulminante FĂŒhrung wie jedes Jahr genossen hatten. Hernach wurde von den medienforum-Initiativmitgliedern Jeannette Pachwald, RĂŒdiger Gramsch, Axel Berne und Thomas Kießling das Jahresprogramm 2010 vorgestellt. PrĂ€dikat: auf solidem Fundament stehend, facettenreich und interessant, ganz so wie gute Architektur, vielleicht etwas humorvoller. NĂ€chster Termin: Mittwoch, 17. MĂ€rz 2010 um 19.30 in der EWS-Arena. Thema: Die etwas andere Veranstaltungsplattform.

Text: Thomas Kießling
 



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Medienforum zu Gast bei der Filstalwelle

Selber Fernsehen machen

Zum letzen Medienforum in diesem Jahr haben rund 40 Kreative des Filstals einen Fernsehabend ganz eigener Art erlebt: Den Sitz vor dem heimischen Pantoffelkino tauschten sie ein gegen den Besuch beim richtigen Fernsehen, genauer bei der Filstalwelle. Und jeder Besucher war davon begeistert.

Wann kann man schon einmal selber richtig Fernsehen machen? Die Medienforum-Besucher konnten es in dieser Woche beim lokalen Sender Filstalwelle. Einmal im virtuellen Fernsehstudio stehen, Korrespondent in den USA sein, einen Beitrag "nachvertonen" oder Studiogast beim beliebten Original Fritz BĂ€uerle sein, das alles ging. Und die Macher der Filstalwelle um Tina Peter, Sabine Veit und Roger Kortus hatten sich echt eine ganze Menge einfallen lassen. Die Besucher waren allesamt begeistert, selbst Prof. Alexander Roos, Rektor der Hochschule der Medien in Stuttgart, war extra gekommen. "Ich wohne ja hier in der Gegend und wollte unbedingt den lokalen Fernsehsender kennen lernen. Echt toll wie die das machen", sagte Roos. Gut möglich, dass Hochschule und Filstalwelle in Zukunft auch einmal kooperieren werden, denn eines ist im Journalismus so klar wie eine Binsenweisheit: Nirgends kann die Praxis besser erlernt werden als im Lokaljournalismus. Und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten sind die Programmelemente der Filstalwelle absolut professionell gemacht. Zum Hintergrund: Der Nachrichtentisch bei RTL fĂŒr Punkt12 oder das Nachtjournal hat 1,5 Millionen Euro gekostet und ist aus Styropor und Leichtholz! Das Nachrichtenpult im virtuellen Studio der Filstalwelle, dass Roger Kortus am Medienforum-Abend extra im Computer abgemischt hatte, gab es in Wirklichkeit gar nicht, sondern nur auf dem Bildschirm. Es sah fĂŒr die RealitĂ€t tĂ€uschend echt aus und hat gar nichts gekostet. "Hier kann man in der so genannten Green-box tatsĂ€chlich ein Nachrichtenstudio simulieren wie es die ganz großen Sender haben", sagte Kortus.

Er und seine Mannschaft konnten unlĂ€ngst mit Stolz ihr einjĂ€hriges Bestehen feiern. Nicht nur bei Terminen des öffentlichen Lebens im Kreis Göppingen gehört die Filstalwelle mittlerweile zum festen Bestandteil. "Wir sind meines Wissens der einzige Lokalsender in Deutschland, der eine eigene Livesendung macht", sagte Tina Peter. Das ist die beliebte Talk-Sendung "Fritz am Sonntag" jeden Sonntag von 11.00 bis 12 Uhr mit Fritz BĂ€uerle und interessanten StudiogĂ€sten. In dieser Woche waren dies reihum die Besucher des Medienforums. Und der eine oder andere mag da schon einmal fĂŒr den richtigen Besuch demnĂ€chst in der Sendung trainiert haben.

weitere Infos

www.filstalwelle.de

Info

Der Jahresplan 2010 des Medienforums Kreis Göppingen wird demnÀchst bekannt gegeben.

Text: Thomas Kießling

Interview zum Besuch Medienforum bei der Filstalwelle

BĂ€uerle ist selber ein Original

Er gehört mit Sicherheit selber zu einem der Originale des Filstals, auch wenn er nur im Rampelicht steht, wenn er die lokale Prominenz des Landkreises interviewt: Fritz BĂ€uerle macht das in seiner beliebten Talksendung "Fritz am Sonntag", die eben an jedem Sonntag (außer in der zehnwöchigen Sommerpause) im lokalen Fernsehsender Filstalwelle lĂ€uft. "Manche StudiogĂ€ste zittern vor mir, weil sie nicht wissen, was kommt", lĂ€chelt BĂ€uerle alias Wolfgang SchĂ€ffer. Doch mit seiner nonchalanten Art und seiner sonoren Stimme wiegt der 54-JĂ€hrige jeden Studiogast in Sicherheit und kitzelt viele interessante Details aus ihm heraus, die er eigentlich gar nicht verraten wollte. Thomas Kießling hat nun einmal die Rollen vertauscht und Fritz BĂ€uerle interviewt.

Herr BĂ€uerle, nachher kommen wir zu den fĂŒnf schnellen Fragen, die sie ja auch jedem Studiogast stellen. Also, schon einmal gedanklich darauf vorbereiten. Zuvor stellen wir allerdings - wie gewohnt - die fiesen, investigativen Fragen. Wie kam es zum Pseudonym Fritz BĂ€uerle?
BĂ€uerle (lacht): Das ist ja tatsĂ€chlich ein ungemein fiese Frage, danke dafĂŒr. Als ich 1988 durch Zufall beim lokalen Radio angefangen habe - das war damals ja auch die Filstalwelle -, da war ich schon als Lehrer im Staatsdienst. Nun ja, da ich schon einen anderen angemeldeten Nebenjob hatte und nicht schon wieder beim Schulamt um eine Genehmigung anfragen wollte, habe ich mir ein Pseudonym ausgesucht, um auf Sendung gehen zu können.

Voll fies nachgefragt: Und wie kam es nun zu Fritz BĂ€uerle?
BÀuerle (lacht erneut): Ja doch, ich war ja noch nicht fertig mit der Geschichte. Also, eben zu jener Radio-Start-Zeit da kam unser erster Sohn, der Sebastian, zur Welt. Und als ich meiner Frau im Wochenbett erzÀhlt habe, dass ich was beim Radio machen werde und unter Pseudonym auftrete, sagte sie a) zu `spinsch komplett` und b) ich hab Dir auch keinen Namen. Aber sag mal, hat der Sebastian schon `BÀuerle` gemacht.

(Interviewer lacht) Ach so, und wo kam der Fritz her?
BĂ€uerle: Der Fritz kam dann erst drei Minuten vor meiner ersten Sendung dazu, die damals ja eine Volksmusiksendung war. Ein Kollege sagte: Jetzt erst recht, wenn schon BĂ€uerle, dann gleich auch Fritz.

Und wie kamen sie damals ĂŒberhaupt zum Radio?
BĂ€uerle: Als besagter Sohn auf die Welt kam, hab ich in einer örtlichen Kneipe ein paar Leute zum Umtrunk eingeladen. Da war dann noch ein weiterer Gast, der gefragt hat, was wir denn zu feiern hĂ€tten. Und als ich ihm das gesagt hatte, rief er: "Das mĂŒssen wir sofort im Radio bringen". Derjenige welche war der damalige GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Programmchef der Filstalwelle. So sind wir die Straße rĂŒber in den ersten Stock des Teehauses gegangen, wo das Studio war, und haben meinem Sohn live ein StĂ€ndchen gebracht. Und im Verlauf des Besuchs ist offenbar meine sonore Stimme aufgefallen und ich wurde fĂŒr das Radio als gut befunden.

Mit dieser Radio-Sohn-Geschichte drehen wir uns langsam im Kreis. Wahrscheinlich erzĂ€hlen Sie mir jetzt noch, dass ihr zweiter Sohn im vergangenen Jahr geboren wurde, als sie - wie der ganze Fernsehsender Filstalwelle ĂŒberhaupt - Sie mit "Fritz am Sonntag" gestartet sind.
BĂ€uerle: Nein, nein, dass hatte damit nichts zu tun. Man hatte sich nur an mich erinnert und mich fĂŒr diese Talksendung als geeignet empfunden. Es macht - ich darf es offen sagen: tierisch Spaß. Ich mach das auch alles ohne Honorar als schönen Nebenjob und fĂŒhl mich unter der Woche als Lehrer, ab und an im Schulamt und eben hier bestens aufgehoben.

Ein harmonisches Interview bislang, wie ich finde: Aber nun zu den schnellen fĂŒnf Fragen?
BĂ€uerle: ...die immer ganz spontan sein sollen, wohlgemerkt.

Leider kenn ich sie nicht auswendig. Könnten Sie mir bitte helfen?
BÀuerle: Oh je. Also, was gefÀllt Ihnen am Filstal am meisten?

Ja gut, was antworten Sie sich selbst darauf, um wenigstens diese Frage beizusteuern?
BĂ€uerle: Die Medienvielfalt. Jeder hat in seinem Bereich seine Berechtigung, und das ist echt gut so.

Toll, und weiter.
BĂ€uerle: Mei, mei, mei - was finden sie schlecht am Landkreis? Meint Antwort gleich mit: die unzuverlĂ€ssigen Leute, die es nicht einmal fĂŒr nötig befinden, fĂŒr meine Sendung abzusagen, wenn ich sie einlade.

Mir fĂ€llt wieder eine der fĂŒnf Fragen ein, komisch, ausgerechnet diese: Was war das UnvernĂŒnftigste, was Sie bislang getan haben?
BĂ€uerle: 50 Zigaretten am Tag zu rauchen, was mir einen Herzinfarkt eingebracht hat.

Ich kann meinen Aufschrieb wieder lesen. Die vierte Frage mĂŒsste lauten: Welches ist ihre liebste Person im Filstal?
BĂ€uerle: Meine Freundin.

Jetzt lĂ€ufts richtig gut: FĂŒnfte und letzte Frage: Was machen Sie sonntags am liebsten?
BĂ€uerle (lĂ€chelt): Was soll diese dumme Frage ausgerechnet an mich. Schauen Sie sich doch einfach hier um und ĂŒberlegen Sie, wann meine Sendung ist.

Da haben Sie nun auch wieder recht. Herr BĂ€uerle, herzlichen Dank fĂŒr das Interview und alles Gute weiterhin.
BĂ€uerle: Ihnen auch, dank sehr.

 



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Interessante Einblicke fĂŒr Medienforum-Teilnehmer bei Aqua Römer

"Das Auge trinkt mit"

In der GetrĂ€nkebranche ist viel in Bewegung. Da reicht es lĂ€ngst nicht mehr aus, einfach nur Mineralwasser in Flaschen abzufĂŒllen. Die Teilnehmer des Medienforums Kreis Göppingen haben bei einem Besuch bei Aqua Römer in Jebenhausen interessante Einblicke gewonnen.

Auch ein Traditionsunternehmen mit Wurzeln aus dem Jahr 1404 muss sich stĂ€ndig den Anforderungen der aktuellen Marktlage stellen und agiert entsprechend langfristig, aber immer innovativ. "Wir haben das GlĂŒck, dass wir ein mittelstĂ€ndisches Familienunternehmen sind, dessen Gesellschafter die Gewinne thesauriert und im Unternehmen belassen haben und unsere zukunftsweisenden Entscheidungen und Innovationen jederzeit unterstĂŒtzen", sagte Dr. Bernd Raebel, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Aqua Römer und damit auch von der Marke Göppinger. Baulich ist das jĂŒngste Beispiel die große AbfĂŒllanlage, die seit 2008 Mineralwasser und SĂŒĂŸgetrĂ€nke in recyclebare PET-Flaschen befĂŒllt. "Die Anlage hat stolze elf Millionen Euro gekostet", schilderte Adolf Geiger, ehemaliger Betriebsleiter des Unternehmens, bei seiner anschaulichen FĂŒhrung, "in der Stunde werden 15 000 Flaschen befĂŒllt, in Halbliter- oder in Literflaschen, exakt wie ein Schweizer Uhrwerk." Nur fĂŒnf Personen sind fĂŒr den Betrieb der Anlagenstraße zustĂ€ndig, wo die Flaschen auch gleich zu Gebinden vereint werden und schon parat fĂŒr den Vertrieb stehen. "Mit PET waren wir 1998 die Ersten im SĂŒdwesten, das zahlt sich bis heute aus", sagt Raebel. Der Markt werde mittlerweile von den leichten Kunststoffflaschen beherrscht, ob Mehrweg- oder Einweg. "FĂŒr die Glasflaschen sehe ich aber eine kleine Renaissance voraus, denn das Auge trinkt mit und manche bevorzugen einfach eine Glasflasche", fĂŒgt er hinzu.

Die Aqua Römer GmbH & Co. KG kann alles, sowohl in Glasflaschen wie in PET abfĂŒllen. An vier Standorten, darunter dem grĂ¶ĂŸten in Mainhardt bei SchwĂ€bisch Hall, beschĂ€ftigt das Unternehmen 260 Mitarbeiter. "Der Discount mit Billigwasser-Angeboten hat aufgrund von Subventionen ostdeutscher Erzeuger die Branche insgesamt 50 Prozent an Marktanteilen gekostet", betont der GeschĂ€ftsfĂŒhrer, davon setze man sich bewusst ab. Nachhaltigkeit und Ökologie zu einem angemessenen Preis sei die Strategie. Neue Produkte wie die Bio-Direkt-Apfelsaftschorle zusammen mit dem Partner Boller FruchtsĂ€fte, die in Jebenhausen auf der anderen Seite der Kreisstraße liegen, sind nur ein Beleg davon. Die umweltfreundliche Etikettierung ein weiteres.

"Du darfst alles tun, aber nicht alles trinken", erlĂ€uterte Marketingleiterin Nina Meistermann die Werbekampagne, die seit rund einem dreiviertel Jahr der Marke wesentlich mehr Pep gibt und die Expansionsmöglichkeiten auf eine grĂ¶ĂŸere Region andeutet. Die QualitĂ€t, dass das Mineralwasser aus dem JebenhĂ€user Boden kommt und nach den gesetzlichen Richtlinien auch nur in der Fördergemeinde abgefĂŒllt werden darf, bleibt davon unbelassen, sie ist immer gleich hoch und wird tĂ€glich geprĂŒft. "Mineralstoffe sind fĂŒr uns gesund", unterstreicht Raebel. Nicht nur die Medienforum-Besucher trinken Mineralwasser und die daraus erzeugten MischgetrĂ€nke kĂŒnftig vielleicht noch etwas bewusster.

weitere Infos

www.goeppinger-mineralwasser.de

Info

Das nÀchste Medienforum findet am 19. November 2009 (diesmal ein Donnerstag) beim regionalen Fernsehsender Filstalwelle statt. Anmeldung per E-Mail möglich unter kontakt@medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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Medienforum Kreis Göppingen zu Gast im Kreismedienzentrum

Facettenreich in allen Medienbereichen

Gut besucht war auch diesmal wieder das Medienforum. Gastgeber war das Kreismedienzentrum in der Göppinger Eberhardstraße, das sich denkbar facettenreich prĂ€sentierte.

Das Programm der vielen Vereine und Initiativen innerhalb des Kreismedienzentrums (KMZ) war umfang- und vor allem einfallsreich. Auch der neue Landrat des Kreises, Edgar Wolff, zeigte sich von der Vielfalt der Kreiseinrichtung beeindruckt und wolle demnĂ€chst wieder kommen, um sich alles ausfĂŒhrlicher zeigen zu lassen und mit den Beteiligten tiefer ins GesprĂ€ch zu kommen, wie er sagte. KMZ-Leiter Karlheinz Straub sprach ebenso von einem gelungener Medienabend: "So etwas wollen wir in dieser Form sicherlich wiederholen." Zwischendurch beim Erfahrungsaustausch, oder vor und nach des angeknĂŒpften Grillabends, konnten die Medienforum-Besucher nach Herzenslust die verschiedenen Einrichtungen begutachten.

Das Webradio fips machte extra eine Live-Sendung und bot Einblicke in seine Sendestudios. Oliver Schwarz und sein Team zeigten, warum Radiomachen, schnörkellos und authentisch, eine neue Dimension in der Medienwelt darstellt. Wer von den Besuchern wollte, konnte sich auch interviewen lassen.

Mit der Ausstellung "Neue Gruppe", MĂŒnchen, prĂ€sentierten sich 50 KĂŒnstlern aus allen Teilen Deutschlands und boten einen reprĂ€sentativen Rahmen fĂŒr das Medienforum. Der KĂŒnstler Konrad Hummel (Bruder von Thomas Hummel, stv. Leiter KMZ) bewirkte durch seine Mitgliedschaft, dass die Ausstellung im KMZ zustande kam.

Beim Filstal-Online kann man jeden Mittwochabend vorbeikommen, wenn man Computer-Freak ist oder einfach nur ein Computer-Problem hat. Leiter Jens Reichardt betonte, dass man dabei nicht einmal Vereinsmitglied sein mĂŒsse. "Filstal-Online ist seit Jahren in der kooperativen Arbeit der Einrichtung nicht mehr wegzudenken", wie Karlheinz Straub betonte.

Einblicke in die Filmarbeit gab es von den Filmfreunden fto. Mittlerweile ist aus den einstigen Videoautoren eine "digitale" Untergruppe von FTO, die Filmfreunde, geworden. Angeleitet von Dieter Koch beschĂ€ftigen sich die Mitglieder mit Kamera, Film und Filmschnitt. Große Begeisterung herrschte bei der Anwendung einer Green-Box-Aufnahmetechnik, die aktuell auch das ZDF mit dem neuen Nachrichtenstudio in Betrieb nimmt.

Uwe Mayer ist seit 15 Jahren in der Stereo-Fotografie und im 3D-PrĂ€sentationsbereich tĂ€tig. Durch Fortbildungen im Bereich "digitale Fotografie" und Mitgliedschaft bei radiofips, besteht schon jahrelang eine Kooperation mit dem KMZ. Auf dem Medienforum gab es eine kurze EinfĂŒhrung in die Erstellung von Stereobildern und deren dreidimensionalen Darstellung. Hierzu gehörten natĂŒrlich auch viele Beispiele - Internet, PC, Monitor, Fotoabzug, Print, Kalender, Displays, Projektion.

Schulnetz- und medienpĂ€dagogische Beratung sind UnterstĂŒtzungssysteme des Landesmedienzentrums fĂŒr die Schulen des Kreises. Diese haben den Dienstsitz im Medienzentrum. Jochen Wizemann, Schulnetzberater, bietet Beratung fĂŒr SheilAS ("selbstheilende" Arbeitsstationen) und pĂ€dagogischer Musterlösungen in schulischen Netzwerken und MedienentwicklungsplĂ€nen an. Waltraud Riegler-Baier, medienpĂ€dagogische Beraterin, berĂ€t im Bereich Medieneinsatz im Unterricht Lehrerinnen und Lehrer aller Schulen.

Smartboard und digitale Tafeln waren unter anderen in ihrem Einsatz zu sehen. FĂŒr 2000 bis 4000 Euro (je nach GrĂ¶ĂŸe, aber noch ohne Beamer) ist so ein Board mit Touch-Screen-Funktion mittlerweile zu haben.

Ulrike Kinzler-Straub, selbstĂ€ndige Lehrerin mit eigenem Lerninstitut, ist mittlerweile Expertin bei Twitter, der neuen Kommunikationstechnik. "Vorsicht Suchtgefahr", lĂ€chelte sie zu Beginn des Medienforums. Ihre PrĂ€sentationen waren mithin am besten besucht. Steigerungsraten von monatlich 34 Prozent bei den Twitter-Nutzern zeigen das große Interesse der Web-2.0-Generation.

Nicht zu vergessen sei auch die Dauer-GerÀte-PrÀsentation, die alte Projektionstechniken im Filmbereich zeigten. Die Ausstellung "Als die Bilder laufen lernten" gab und gibt Einblicke in die Projektoren? und Filmwelt seit 1870. Ob Laterna magicas, Kinematographen, Pathé-Projektoren aus Frankreich, oder verschiedene Filmformate, alles fand seine Bewunderer. Wie der Landrat, so nahm sich an diesem Abend auch mancher Medienforum-Besucher vor, das KMZ bald wieder einmal zu besuchen. Das facettenreiche Angebot hatte Appetit gemacht.

weitere Infos

www.kmz-gp.de

Text: Thomas Kießling
 



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Langfristige Kooperation mit Kaiser-Biergarten vorgesehen

Radio vor Ort im Biergarten

Morgens mit guter Laune, den ganzen Tag ĂŒber mit aktuellen Musik-Hits und Aktionen, die Macher von Hit-Radio ANTENNE 1 haben im Kaiser-Biergarten ihr Senderkonzept vorgestellt. Aktueller Anlass war die Veranstaltung des Medienforums Kreis Göppingen, denn der Biergarten ist seit diesem Jahr Hit-Radio-ANTENNE 1-Treff.

Bei Kaiserwetter im Kaiser-Biergarten, es gibt kaum ein schöneres Ambiente, um zwei interessante KurzvortrĂ€ge anzuhören. In dieser lockeren AtmosphĂ€re zeigten sich die Medienforum-Besucher interessiert, wer und was hinter dem bekannten Radiosender steckt. Jochen Großmann, Leiter Eventmarketing des Senders, und Michael Kreis, Media-Berater fĂŒr den Kreis Göppingen, zeigten die Radiolandschaft im SĂŒdwesten auf und erklĂ€rten die speziellen Anforderungen, die der Privatfunk dabei leisten kann. "In unseren fĂŒnf Teilsendegebieten können wir jeweils den Veranstaltungskalender und die Werbung regionalisiert anbieten", sagte Kreis, "wer als Hörer den schnellsten und aktuellsten Verkehrsfunk mitbekommen will, ist bei uns als Hörer ebenfalls absolut richtig."

Hit-Radio ANTENNE 1 ist der grĂ¶ĂŸte der drei Bereichssender in Baden-WĂŒrttemberg (neben Radio 7 und Radio Regenbogen), der quasi im mittleren Landesteil sendet. Rund 120 BeschĂ€ftigte arbeiten in drei Studios und der Zentrale im Medienzentrum in Stuttgart/Möhringen. In Baden-WĂŒrttemberg ist die Hit-Radio ANTENNE 1 klarer privater MarktfĂŒhrer mit einer Nettostundenreichweite von 257.000 Hörern, eine der Zahlen, die zweimal im Jahr ĂŒber die unabhĂ€ngige Media-Analyse fĂŒr alle Radiostationen erhoben wird. Pro Tag schalten sogar insgesamt 998.000 Menschen den Sender ein (Quelle der Zahlen: ma 2009 Radio 1). "Radiohörer können mit einem einfachen Knopfdruck den Sender wechseln, deshalb suchen wir Formen, um den Hörer emotional an uns zu binden", sagte Jochen Großmann. Dazu dienten die verschiedenen Veranstaltungsformen, unter anderem der Biergarten Treff. "Der Besucher sieht hier die Tafeln mit unserem Logo und wird zusĂ€tzlich auf uns aufmerksam", fĂŒgte Großmann hinzu, der mit seiner Sechs-Mann-Abteilung insgesamt 190 Veranstaltungstage im Jahr zu stemmen hat, zum Teil auch Aktionsformen direkt auf dem Sender. Aktuell ist das "Wir erfĂŒllen KindertrĂ€ume". "Der Biergarten Treff bietet die Möglichkeit der dauerhaften PrĂ€sentation", sagte Großmann, "wenn - wie hier - engagierte Biergartenbetreiber die ganze Saison ĂŒber schöne Veranstaltungen anbieten, werden diese bei uns auf Sender natĂŒrlich beworben." Deshalb sei mit dem Biergarten gerne an eine langfristige Kooperation gedacht, fĂŒgte Großmann hinzu. Die so gelobten Kerstin Jacobs und Rainer Wesselky vom Kaiser-Biergarten konnten gleich auf die kommenden Konzerte Anfang Juli hinweisen, wenn "The Flowers" mit Rock und Pop-Musik und die "Silverados" mit Countrysound im Biergarten auftreten werden. Der Eintritt ist dabei jeweils frei. Gut möglich, dass dann einige der Medienforum-Besucher wiederkommen werden, denn das Ambiente und das Angebot des Biergartens sind nun nicht nur in Radiokreisen der Landeshauptstadt beliebt geworden. Der nĂ€chste Medienforum-Termin ist am 15. Juli 2009 beim Kreismedienzentrum in Göppingen. Anmeldungen möglich unter kontakt@medienforum-gp.de

weitere Infos

www.geislinger-biergarten.de

Text: Thomas Kießling
 



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Medienforum zu Gast auf der Gartenschau Rechberghausen

Der Kunstkreis schließt sich

Die Teilnehmer des Medienforums Kreis Göppingen waren von der Konzeption und Anlage der Gartenschau Rechberghausen sehr angetan. Das Kreativen-Netzwerk ließ sich vor Ort auch das Vermarktungs- und Medienkonzept erklĂ€ren.

Matthias Heim von der Gemeindeverwaltung Rechberghausen, der fĂŒr das Marketing der Gartenschau verantwortlich zeichnet, atmete auf: „Endlich eine FĂŒhrung in dieser Woche, bei der ich nicht nass geworden bin.“ Ein bisschen GlĂŒck gehört selbst bei einer Rundtour auf dem GartenschaugelĂ€nde dazu. Die Multiplikatoren geben sich derzeit auf der in zwei Wochen beginnenden Gartenschau die Klinke in die Hand. Viele Gartenbeispiele, Kunstkreise, Pavillons und Schaubereich sind entstanden. „Um wie viel schöner wird es erst, wenn alles fertig ist und blĂŒht?“ fragten sich viele untern den ĂŒber 40 Medienforum-Besuchern. Die Schauanlagen auf dem GelĂ€nde um den HĂŒgel „Hungerboll“ fĂŒgen sich einfach wunderbar in die Topographie ein und nutzen die bestehende Kulturlandschaft der Alb- und Streuobstwiesen genauso aus wie sie im Tal vieles Neues geschaffen haben, zum Beispiel einen Teich mit langer BrĂŒcke und nahebei einen Abenteuerspielplatz auf dem alten Sportplatz und dem ehemaligen BauhofgelĂ€nde. Dass gleichzeitig manch Haus im so genannten Unterdorf der Gemeinde eine Sanierung und Verschönerung erfahren hat, passt ebenfalls ins Bild.

Der geneigte Besucher sollte auf seinem Rundweg – im Falle des Medienforums mit einer fachkundigen wie begeisternden FĂŒhrung von Matthias Heim - auch vor einer 15-prozentigen Steigerung nicht Halt machen. Oben auf dem Hungerboll thront der Aussichtsturm („Luftuikus“), der einen großartigen Blick ĂŒber die Schurwald-Gemeinde auf der einen und die drei Kaiserberge auf der anderen Seite freigibt. Dazuhin gibt es auf dem GelĂ€nde viele KunstgegenstĂ€nde zu begutachten, etwa die Blumen-Kreise von Prof. Roland Doschka, dem Kurator der weit ĂŒber die Region hinaus bekannten RechberghĂ€user Ausstellungen, oder von Stefan Szczesny, der die 13 rund drei Meter hohen Schattenskulpturen geschaffen hat. Eine davon auch fĂŒr den Kreisel an der Einfahrt zum GartenschaugelĂ€nde. „Hier schließt sich doch der Kunstkreis unserer Ausstellungen mit der Gartenschau“, strahlte Heim.

GlĂŒck mit dem Wetter hĂ€tten die Organisatoren in der 5300-Einwohner-Gemeinde an den insgesamt 115 Schautagen schon ganz gerne, ansonsten setzen sie weniger auf Fortuna, um die Gartenschau zum Erfolg werden zu lassen. Wenn JĂŒrgen WĂŒnsche von der Agentur MPS GmbH ĂŒber die Vermarktung und Medienarbeit spricht, dann schwingt die Erfahrung von zehn Landes- und Bundesgartenschauen mit. „Regional haben wir mit der NWZ und der GZ einen hervorragenden Partner im Printbereich gefunden“, sagte WĂŒnsche, â€žĂŒberregional erreichen wir mit den Radioprogrammen SWR1 und SWR4 einen weiten Besucherkreis.“ Dieser werde fĂŒr 60 bis 80 Kilometer ausgewiesen und umfasse auch viele Anfragen an Vereine, Betriebs- und KegelausflĂŒgler. 130.000 Besucher sollen es schließlich bis zum Ende der Gartenschau werden. Und sie erwartet auf dem GelĂ€nde außerdem die Möglichkeiten, im Pavillon „GrĂŒnes Trauzimmer“ heiraten zu können, oder Besucher einer der 700 Einzelveranstaltungen zu sein, die von der Gartenberatung bis hin zum Konzert von Teeny-Schwarm Thomas Godoj reichen. „Das wird gesondert beworben und wird uns nochmals eine ganz andere Zielgruppe aufs GelĂ€nde locken“, sagte WĂŒnsche. Veranstaltungsort ist das große Zelt am neu geschaffenen Teich. Denn wer weiß schon, ob man sich wie beim Medienforum auf das GlĂŒck mit dem Wetter verlassen kann.

Info

Die Gartenschau in Rechberghausen beginnt am 29. Mai 2009 und geht bis zum 20 September. www.gartenschau-rechberghausen.de

Text: Thomas Kießling
 



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Medienforum bei C. Maurer Druck und Verlag in Geislingen

Das Service-Versprechen gilt

Druckereien sind seit Jahrhunderten faszinierende Unternehmen. Wie sich Tradition und Innovationen in diesem Handwerk ganz modern darstellen, das haben die Besucher des Medienforums Kreis Göppingen bei C. Maurer Druck und Verlag in Geislingen erfahren.

Die Medienforums-Teilnehmer waren sichtlich beeindruckt. Das lag zum einen an den FĂŒhrungen von GeschĂ€ftsfĂŒhrer Carl Otto Maurer und Vertriebsleiter Christoph Traub, zum anderen am enormen Leistungsspektrum des 120-Mann-Betriebs. „Das Unternehmen ist eines der fĂŒhrenden MedienhĂ€user seiner GrĂ¶ĂŸe“, sagt Maurer, „mit unseren Druckpodukten- und Serviceleistungen mĂŒssen wir uns aber bei unseren Kunden auch tag-tĂ€glich beweisen“.

Aus diesem Grund gibt C. Maurer seit Ende 2008 seinen Kunden verbindliche Service-Versprechen. Mit dieser Maßnahme war das Unternehmen laut einer Studie der UniversitĂ€t Hohenheim die erste Druckerei in Deutschland. „Die insgesamt sieben verschiedenen Service-Versprechen wurden durch unsere Mitarbeiter gemeinsam mit einem externen Berater erarbeitet“, sagt Maurer, „das hat bei unseren Mitarbeitern zu einer hohen Identifikation mit dem Servicegedanken gefĂŒhrt.“

Modernste FĂŒnf- und Achtfarbdruckmaschinen mit der Möglichkeit, sĂ€mtliche KundenwĂŒnsche fĂŒr Kataloge, Fachzeitschriften oder hochwertige Werbedrucksachen zu erfĂŒllen, sind fĂŒr C. Maurer NormalitĂ€t, fĂŒr die interessierten Medienforum-Besucher, die teilweise in ihrem Arbeitsleben schon mehrere Druckereien besucht hatten, dafĂŒr schon ein QualitĂ€tslevel, das in der Branche seines Gleichen sucht.

Aktuelle Trends werden bei Maurer mit Nachdruck verfolgt. So bietet das Unternehmen unterschiedliche Veredelungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Kaltfolienveredelung, bei der metallische Effekte auf dem Umschlag einer BroschĂŒre zu sehen sind, oder die Drip-Off-Lackierung, bei der sich matte und glĂ€nzende FlĂ€chen auf dem Katalog abwechseln. „Bei einer Relieflackierung wird beispielsweise ein Stuhl haptisch wie optisch wahrnehmbar“, sagte Christoph Traub.

Mit nicht alltĂ€glichen Dienstleitungen wie beispielsweise dem klimaneutralen Drucken. Dabei wird der entstehende Co2- Ausstoß bei der Produktion durch den Erwerb von Umweltzertifikaten kompensiert. Auch der Aufbau von Produkt- und Bilddatenbanken hebt Maurer von vielen anderen Druckereien ab. Mit diesen Neuheiten und einer hervorragenden QualitĂ€tsstufe im Digital – wie Offsetdruck ist das Unternehmen fĂŒr die kommenden Jahre bestens aufgestellt, davon waren die Medienforum-Besucher ĂŒberzeugt.

weitere Infos

www.maurer-online.de

Text: Thomas Kießling
 



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Wenn die Fantasie zĂŒndet

Diese Ausstellung muss man einfach gesehen haben. DarĂŒber waren sich die 60 Besucher nach ihrem Jahresauftakt des Medienforums Kreis Göppingen einig, der in der Göppinger Kunsthalle stattfand und neben Kunstgenuss auch eine kleine Medienparty bot.

Wer sich in die FĂŒhrungen von Kuratorin Dr. Annett Reckert und Kunsthallenleiter Werner Meyer begibt, der taucht ganz in die aktuelle Max-Ernst-Ausstellung ein. „Ernst hat fĂŒr ganz viele KĂŒnstler weltweit TĂŒren geöffnet, die sich mit ihm auseinandergesetzt haben“, sagt Meyer, „das macht ihn auch zu einem ungeheuer aktuellen KĂŒnstler.“ Ernst war ein großartiger Zeichner und perfekter Illusionist mit seinen Collagen, die er als Druckgraphiken anfertigen ließ und als wandlange Bild-Romane dem Betrachter anbietet.

Bild-Romane öffnen den dadaistischen Menschen Ernst
Sie eröffnen das Private, die experimentellen Seiten des Surrealisten und Dadaisten Max Ernst und sind „ZĂŒndung der Fantasie“, so Dr. Annett Reckert. Das war auf die Medienforum-Besucher genauso gemĂŒnzt wie auf die ebenfalls ausgestellten zeitgenössischen Werke eines Neo Rauch (mit einer fulminanten großen Ölskizze vertreten), Sigmar Polke oder die Video-Installation zu Terry Gilliam (Stichwort: Monty Python-Filme).

Mit einem dicken Plus an Kunstinformationen haben die Medienforum-Besucher hernach im Foyer der Kunsthalle den Netzwerkgedanken in einer kleinen Medienparty aufleben lassen und wieder einige Neuhinzugekommene begrĂŒĂŸen können. Damit ist des Medienforums Kreis Göppingen erfolgreich in das siebte Jahre seines Bestehens gestartet. FĂŒr Medienschaffende und Personen aus artverwandten Berufen wird nun wieder alle zwei Monate jeweils am dritten Mittwoch eine Veranstaltung angeboten.

Das vollstĂ€ndige Jahresprogramm wird in den kommenden Wochen vorliegen. Zu den einzelnen Veranstaltungen wird wie ĂŒblich eingeladen.

Das medienforum-Programm fĂŒr 2009 wird von den vier Initianten derzeit erstellt. Mehr dazu auf www.medienforum-gp.de. Den Auftakt macht im Januar mit Sicherheit wieder eine medienforum-party.

Text: Thomas Kießling
 



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Nummer eins weltweit im Bereich extreme Musik

Die Kreativen im Kreis Göppingen sind bei der medienforum-Veranstaltung in das HerzstĂŒck fĂŒr extreme Musik vorgedrungen. Das Unternehmen Nuclear Blast aus Donzdorf gilt in diesem Genre als einer der weltweiten Trendsetter und erfolgreichsten Musik-Labels.

Zahlen belegen den Erfolg der sympathischen Company in Donzdorf: Nuclear Blast hat weltweit ĂŒber 100 Bands der Hardrock- und Heavy-Metal-Szene unter Vertrag mit rund 60 CD-Veröffentlichungen pro Jahr, was seit FirmengrĂŒndung geschĂ€tzte 1000 Platten macht. Man unterhĂ€lt unter anderem BĂŒros in Los Angeles und Sao Paulo und hat rund um den Globus 120 Mitarbeiter am Start, darunter allein 85 am Standort Donzdorf. „Wir sind auf allen angesagten Festivals und Konzerten mit Scouts und Verkaufsteams“, sagt der Vize-PrĂ€sident des Unternehmens Jochen Maass, gebĂŒrtiger Eislinger. Seinen Chef, den Donzdorfer Markus Staiger, der Nuclear Blast 1987 gegrĂŒndet und vom Kinderzimmer bis in die Champions-League der harten Musik gefĂŒhrt hat, mĂŒsse man entschuldigen. Am medienforum-Abend war Staiger auf einem Konzert. DafĂŒr hatte wirklich jeder der ĂŒber 50 medienforum-Teilnehmer VerstĂ€ndnis, denn den Erfolg des Unternehmens gilt es schließlich Tag fĂŒr Tag hart zu erarbeiten.

Alle werden geduzt
Alles andere als alltĂ€glich ist der Umgangston im Unternehmen (Maass: „Hier wird jeder geduzt, Nachnamen sind Stolpersteine.“) und das Interieur des Firmen-Komplexes im Donzdorfer Industriegebiet. Die BĂŒros sind bunt ausstaffiert mit Bandpostern, Konzert-Eintrittskarten und Goldenen Platten fĂŒr furiose Verkaufserfolge. 2002 fuhr Nuclear Blast seine erste „Goldene“ ein - mit der Band „Manowar“ und dem Album „Warriors of die World“. Zwei Jahre spĂ€ter folgte die erste Scheibe, die ĂŒber eine Million Mal verkauft wurde. DafĂŒr zeichnete die weit ĂŒber die Szene hinaus bekannte Band „Nightwish“ verantwortlich.

Ein klasse Fun Room
In der Mitte der Konzernhalle öffnet sich dem Besucher ein so genannter „Fun Room“, der alles enthĂ€lt, was den Bands aus aller Welt Spaß macht - und auch den medienforum-Besuchern: Lauschige Sofas, eine stilvolle Bar, einen Billard-Tisch und eine ganze Reihe an Flipper-SpielgerĂ€ten, dazu eine große Leinwand fĂŒr Musik-DVDs. Große Statuen von unter anderem Lara Croft und Spiderman (an der Decke) sorgen fĂŒr weitere stimmungsvolle Elemente.

„Wir haben keine Bedenken in unserem Markt“, sagt Jochen Maass, „Heavy Metal wird - anders als andere Musikrichtungen – von seinen AnhĂ€ngern richtiggehend gelebt.“ 2000 PĂ€ckchen mit Hard-Rock-Devotionalien und CDs verlassen pro Woche den hauseigenen Versand. Der eigene Verkaufsladen vor Ort, in dem ĂŒbrigens auch Tickets aller Art angeboten werden, wird ebenfalls tĂ€glich sehr gut frequentiert. Keine Frage, fĂŒr die letzte medienforum-Veranstaltung in 2008 war Nuclear Blast eines der großen Glanzlichter.

Das medienforum-Programm fĂŒr 2009 wird von den vier Initianten derzeit erstellt. Mehr dazu auf www.medienforum-gp.de. Den Auftakt macht im Januar mit Sicherheit wieder eine medienforum-party.

Das Medienforum
Das medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind alle Firmen und Einzelpersonen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort aufzubauen. Die Einladung kann deshalb auch an Kollegen weitergegeben werden.

Text: Thomas Kießling
 



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VHS, da lebt was

Die Volkshochschule Göppingen (VHS) hat sich jĂŒngst den Besuchern des medienforums Kreis Göppingen als top-moderne und innovative Einrichtung prĂ€sentiert. VHS-Leiter Wolfgang Merkle konnte berichten, dass seine Einrichtungen mit vielen Punkten landesweit fĂŒhrend ist.

Schon das neue VHS-Programm gewandet sich ein einem medial-modernem Kleid, genauso wie der Werbeauftritt der VHS Göppingen. „Mann muss in allem zeitgemĂ€ĂŸ sein, dazu flexible Lehr-Module zu variablen Zeiten anbieten, sonst verliert man die Manschen ans Fernsehen“, sagte Merkle im gut besuchten Foyer seiner VHS. Was gehört laut Merkle unter den Begriff zeitgemĂ€ĂŸ? Etwa der Wunsch von Doppel-Olympiasiegerin Heike Drechsler, mit der Merkle jĂŒngst bei ihrem Besuch in Göppingen sprach. Sie wolle in einem „Power-Kurs“ ihre Englisch-Sprachkenntnisse verbessern. „Das ist natĂŒrlich bei uns möglich, man braucht kein ganzes Semester zu besuchen“, erzĂ€hlt Merkle, „da sie aber in Karlsruhe lebt, habe ich sofort meine dortigen Kollegen verstĂ€ndigt, die sie in der Woche darauf angerufen haben.“

Vernetzung und Kooperation sind wesentlich Punkte, auf die Merkle und sein kompetentes und engagiertes Team an Dozenten wert legen – am medienforum-Abend trug zu diesem Punkt auch Karl-Otto Kaiser einen flammenden Redebeitrag bei. Merkle ist in der Steuerungsgruppe des Landesverbandes, einheitliche Richtlinien und Kursangebote im Business-Bereich wurden beschlossen. Sie gelten mittlerweile nicht nur landesweit, sondern auf Bundesebene. FĂŒr alle 1000 VHS in ganz Deutschland gibt es beispielsweise nun das Xpert Business-Programm mit qualifizierten AbschlĂŒssen im kaufmĂ€nnischen Bereich, deren Absolventen bei Personalleitern von Unternehmen hoch eingestuft werden. Xpert-Module wie zum Beispiel Finanzbuchhaltung, Kosten-Leistungsrechungen, Personalorganisation und Marketing sind deutschlandweit gleich angeordnet. Zieht ein Absolvent zum Beispiel von Göppingen nach Bielefeld um, kann er dort seine Weiterbildung ohne EinschrĂ€nkung fortfĂŒhren. Der XB-Master-Abschluss im Bereich Betriebswirtschaft wird mittlerweile europaweit anerkannt.

AblÀufe und QualitÀtsmanagement der VHS Göppingen sind zertifiziert, jeder Teilnehmer bewertet in einem Fragebogen seinen Dozenten und die Kursinhalte. Es gibt Einzel-Unterricht und Kurse mit bis zu maximal zwölf Teilnehmern (nur im Bereich Computer zum Teil mehr).

Und noch ein paar Zahlen: Mit ĂŒber 30 000 Unterrichtseinheiten und ĂŒber 150 000 Besuchern im Jahr! gehört die VHS Göppingen mit Stammsitz in der Mörikestraße zu einem beliebten Anlaufpunkt der Stadt. Pro Jahr werden allein in 400 Kursen 20 verschiedene Sprachen angeboten. „Es gibt Kurs, da sind die Teilnehmer beispielsweise seit 20 Jahren zusammen und lernen gemeinsam Italienisch.“ Gut möglich, dass dies es noch zu einer Professur schaffen.

Im Bereich „VHS und Schule“ fĂŒhrt die Göppinger VHS ein bundesweites Pilotprojekt durch. SchĂŒler erhalten mit einem Zertifikat Wirtschaftliches Wissen beigebracht – und nehmen die Kurse in ihrer Freizeit wahr. Das ist der Beweis: Das professionelle und moderne Angebot kommt von der VHS, die Motivation schlummert in jedem selbst.

Der nÀchste medienforum-Termin findet im November bei Nuclear Blast in Donzdorf statt. Thema: Hart auf der Erfolgswelle.

Text: Thomas Kießling
 



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Harte HallenbÀnke und dicke Bretter

Die Medienforum-Besucher erfuhren beim Juli-Termin in den RĂ€umen der Management- und Marketing-Agentur Saltico weit mehr, als gemeinhin bekannt ist. Das lag am spannenden Vortrag von Co-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Schweickert.

Frisch Auf Göppingen und Saltico sitzen im selben Haus, sind aber getrennte Unternehmen, unterstrich Schweickert. Dennoch stellt das Unternehmen die Manager (Gerd Hofele) sowie den Betreiber und Vermarkter der Hohenstaufenhalle, die derzeit bekanntermaßen fĂŒr rund 13 Mio. Euro umgebaut und auf eine ZuschauerkapazitĂ€t von 5500 Personen (davon 1500 StehplĂ€tze) ausgeweitet wird. Wenn es seit fĂŒnf Jahren keine Eintrittskarten mehr fĂŒr Frisch Auf-Heimspiele gibt, dann war der Ausbau zwangslĂ€ufig gegeben. Wenn außerdem der Etat einer Handball-Bundesligisten zu einem Drittel von Eintrittsgeldern abhĂ€ngt, dann greift die Maßnahme doppelt. Und dennoch legt Andreas Schweickert, seit ĂŒber zehn Jahren einer der Macher bei Saltico und gemeinhin auch beim Handballbundesligisten, besonderen Wert darauf, das die Halle eben nicht nur fĂŒr Frisch Auf ausgebaut wird, sondern fĂŒr die Menschen der Stadt, der Region und auch fĂŒr andere Vereine. „Das ist ein absolut lohnendes Ziel, die Halle fĂŒr die Stadt und diese handballbegeisterte Fangemeinde hinzubekommen, die oft kritisch ist, aber mit hohem Sachverstand. DafĂŒr werfen wir uns so in die Bresche“, sagt Schweickert in seiner direkten, begeisternden und offenen Art. Emotionen sind ihm immer wichtig: „Man muss das Leuchten in den Augen der Leute sehen, sonst liegt man daneben.“ Emotionen kann man auch schĂŒren. „Deshalb wird es auch in der umgebauten Halle die harten BĂ€nke geben und keine Schalensitze. Wenn der Nebenmann aufsteht, muss man einfach auch aufstehen. Da kann sich niemand entziehen.“

Der ehemalige Polizist, einstige Bodyguard bei Mercedes Benz und durch Zusatzausbildungen dort bis zum Kultur-Manager durchgestartet war vor seiner Frisch Auf-Zeit fĂŒr alle Kultur-Ereignisse des Konzerns verantwortlich. Aber gerade deswegen wagte er den Schritt zu Frisch Auf und in die eigene Agentur (mit AuftrĂ€gen auch von Mercedes Benz, zum Beispiel den Mercedes-Junior-Cup in Sindelfingen den Musiksommer des MDR), weil er zusammen mit Ex-Frisch Auf-Spieler Gerd Hofele die Geschicke des Vereins direkt und unmittelbar steuern und erreichte Ziele feiern konnte. „Zehn Jahre haben wir Schulden abgebaut, zwischendrin kam der Aufstieg, jetzt stehen wir wieder Mitten in der Bundesliga“, sagt Schweickert.

Dennoch drĂŒckt ihn weiterhin der Schuh, wenn er an die Finanzierung des Hallenumbaus denkt. Die Hallenblöcke fĂŒr Sitzplatzeinheiten hat der nun an Sponsoren verkaufen können, die StammblĂ€tter mit der Berechtigung auf 15 Jahre lange Garantie auf einen Dauerkartenplatz liefen mit 2300 verkauften ebenso besser als erhofft. „Da wird es bei der Platzreservierung fast schon wieder eng. Ich gehe mit guten Beispiel voran und hocke hinters Tor“, sagt er. Beim Ausbau bleibt er bei den Architekten immer am Ball, macht als Nutzer mit weltweiter Hallenerfahrung VorschlĂ€ge, warnt vor Baufehlern, lĂ€sst die Leuchtdioden fĂŒr eine Sponsoren-Tafel und vor der dem Eingangsfoyer sprĂŒhen. Nun sei noch dringend an eine adĂ€quate Medientechnik und bessere Akustik in der Halle zu denken. Das werde nochmals rund 570.000 Euro kosten, Geld, das es zu beschaffen gilt. „Wir mĂŒssen auf dem modernsten Stand sein. Bei Musikveranstaltungen wollen die Leute hinten den Star auf Leinwand sehen, bei Boxveranstaltungen muss es Einblendungen in die Kabinen geben, das ist mittlerweile Standard“, sagt er, der sich zutraut, auch hierbei weiter die dicken Bretter zu durchbohren und fehlende Finanzmittel zusammen zu bekommen.

Als zusĂ€tzliche Ereignisse fĂŒr die Hallennutzung kann sich Schweickert Konzerte und Kultur-AuffĂŒhrungen vorstellen, die nicht von der Stange sind. „Eine normale Tournee-Vorstellung einer Revue-Gruppe reißt niemand vom Hocker, wenn ich aber eine Joan Baez mit einem befreundeten Hallenbetreiber in Freiburg gleich fĂŒr zwei Konterte buche, dann teilen wir uns die Kosten, tun uns im Verbreitungsgebiet nicht weh und haben hier in Göppingen ein tolles Konzert.“ Die KĂŒnstler werde er, sagt Schweickert, gerne selbst betreuen, individuell, ihnen die Gegend zeigen, eine persönliche Note einfĂŒgen. „Das zĂ€hlt viel mehr, als nur Geld“, sagt er. „So machen wir uns mit Göppingen einen Namen auch in diesem Bereich.“ Man merkte, dass jeder der Medienforum-Besucher ebenfalls davon ĂŒberzeugt war, dass Andreas Schweickert mit seinem Team auch dieses Ziel erreichen wird.

Das medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind Personen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort auszubauen. Gerne kann der Text auch an Kollegen aus artverwandten Berufsgruppen weitergegeben werden. Weitere Infos unter www.medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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Im Studio der erfolgreichsten Kindersendung

Eine eigene Fernsehshow bekamen die Medienforum-Besucher beim Tigerentenclub im Göppinger Stauferpark geboten. Ein eindrĂŒcklicher Blick hinter die Kulissen der Fernsehmacher.

Redaktionsleiter und Tigerentenclub-Entwickler Dr. Joachim Lang und Produktionsleiter Sebastian Rau hatten sich fĂŒr das Medienforum Kreis Göppingen einiges einfallen lassen. Als einer der Show-Kandidaten fĂŒr die Geschicklichkeits- und Wissensspiele musste sich auch der regelmĂ€ĂŸige Medienforum-Besucher Guido Till bereithalten. Der Göppinger OberbĂŒrgermeister wusste dann auch prompt, dass – so die Frage – ein Karpfen bis zu 100 Jahre alt werden kann.

Im großen Medienteich spielt der SWR-Tigerentclub eine hervorragende Rolle. FĂŒr die Kinder- und Jugendprogramme war und ist er mit seinen Inhalten zum Teil Vorreiter. „Wir haben in den vergangenen Jahren den Club immer den Anforderungen der Kinder angepasst“, sagte Lang. Beim so genannten Relaunch im vergangenen Jahr wurde etwa eine völlig neue Kulisse erstellt. Viele computeranimierte Elemente kamen hinzu, viele neue Spielformen. Andreas Heinrich, Entwicklungsingenieur von Cliparts aus MĂŒnchen, erklĂ€rte zum Beispiel die Technik der großen interaktiven Videowand. Ein Ballwurf auf ein Segment dieser Projektionswand genĂŒgt und schon wird ein zum Thema passender Videoclip ausgelöst und zugespielt. Möglich ist das durch eine speziell fĂŒr den Tigerentenclub konfigurierte Sensor-Technik.

„Die eigen produzierten Anteile der Sendung haben sich im Vergleich zum Anfang des Clubs verdoppelt“, fĂŒgte Lang hinzu. Die Kinder als Reporter können da schon mal nach New York reisen, oder zu BundesprĂ€sident Köhler. Im Studio treten aber zwei Schulen gegeneinander an, jeweils mit fĂŒnf SchĂŒlern und den Rektoren, denn auch die Erwachsenen sollen mit eingebunden werden. Heiß wird`s unter den 250 Scheinwerfern im Studio, der ehemaligen Basketball-Halle der Amerikaner. Im Rahmen des Kulissenumbaus hat der SWR die LĂŒftungsanlage umbauen lassen, so dass sich die LuftverhĂ€ltnisse im Vergleich zu frĂŒher deutlich verbessert haben. „Ein Produktionstag kann, je nach Vorbereitungsaufwand fĂŒr einige Gewerke ĂŒber die acht Stunden gehen“, sagt Produktionsleiter Sebastian Rau. "Das technische Team besteht aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen: vom Kameramann ĂŒber die Ton- und Bildtechniker, Beleuchter, Requisiteur, Masken- und KostĂŒmbildner, BĂŒhnenbauer bis hin zu den Aufnahmeleitern und ausgebildeten Kinderbetreuern. Hinzu kommen Redakteure, Regisseur und natĂŒrlich die beiden Moderatoren Katharina und Malte.
Da kommen schon ĂŒber 50 Spezialisten zusammen.
Aber alle arbeiten als Mannschaft Hand in Hand zusammen." Viele von Raus Team sind in ihrer Freizeit fĂŒrs Medienforum da geblieben und erklĂ€ren alles freundlich und bereitwillig.

FĂŒnf Kameras sorgen in der Sendung fĂŒr zum Teil innovative Einstellungen. Der Kamerakran mit Teleskoparm ist europaweit einzigartig und kommt behĂ€nde von der Froschperspektive bis unter die Studiodecke. Das bedeutet sprichwörtlich bewegte Bilder, die die Zuschauer fesseln, denn in den vergangenen Jahren ist die Konkurrenz grĂ¶ĂŸer geworden. „Seit Sendungsstart vor ĂŒber zwölf Jahren hat sich das Medienangebot fĂŒr die Kids verachtfacht“, sagt Joachim Lang.

Der Tigerentenclub wird bis auf eine kleine Unterbrechung von Anbeginn an in Göppingen produziert. Sender und Stadt bekennen sich nachdrĂŒcklich zueinender. FĂŒr Sebastian Rau hat der Standort Göppingen „viele Vorteile“. Zum Beispiel können die aufwĂ€ndigen Kulissen der Sendung zwischen den Aufzeichnungsstaffeln in der Halle stehen bleiben. Auch die einige hundert Meter langen KabelstrĂ€nge mĂŒssen nicht stĂ€ndig neu verlegt werden. ParkplĂ€tze fĂŒr Busse und Autos fĂŒr die rund 100 Zuschauer pro Show gebe es ebenfalls. Und im innern ein Aufenthaltsraum nur fĂŒr Kinder , wo den kleinen GĂ€sten zunĂ€chst einmal alles erklĂ€rt werden könne. FrĂŒher war das einmal der Gymnastikraum der Sporthalle. „Der Tigerentenclub ist fĂŒr Göppingen nicht nur wichtig, sondern heilig“, betonte OberbĂŒrgermeister Till im Rahmen der lĂ€ngsten Fragerunde der Medienforum-Geschichte nach der eigens gestalteten kleinen Sendung. Der Tigerentclub sollte so lang in Göppingen bleiben, wie Karpfen alt werden.

Das medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind Personen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort auszubauen. Gerne kann der Text auch an Kollegen aus artverwandten Berufsgruppen weitergegeben werden. Weitere Infos unter www.medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
   
   
   
 



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Mitreißender Rundgang fĂŒrs Medienforum in der Kunsthalle

Oft sieht man Welt- und Europameister

Wie setzen sich die Kunstwerke einer Spitzenausstellung zusammen? Ein Blick hinter die Kulissen gewĂ€hrte Kunsthallenleiter Werner Mayer den ĂŒber 40 Besuchern des Medienforums Kreis Göppingen. Das Netzwerk hat damit seinen Jahresreigen eröffnet.

Wohl kaum eine Ausstellung passt zum Kurator der Göppinger Kunsthalle besser, als diejenige, die noch bis zum Wochenende stattfindet. Werner Meyer fĂŒhrt durch „Im Wort – Kunstwerke, die Worte, Texte oder Zahlen zum Gegenstand haben“ derart wortgewaltig, wissend, mitreißend und pointiert, dass die Besucher des Medienforums gerne noch eine FĂŒhrungsrunde mit ihm drangehĂ€ngt hĂ€tten. „Das hier ist ein Weltmeister“, zeigt Meyer beispielsweise auf On Kawaras Kunstwerk. Zu sehen ist in einem – gewissermaßen - Schaukasten ein gesondert gedrucktes Datum mit einer darunter eingefĂŒgten Zeitungsseite. Der in New York lebende Japaner zĂ€hlt zweifelsohne zu den 20 bedeutendsten KĂŒnstlern unserer Zeit. „Kunst muss ĂŒberraschen, das ist fĂŒr mich ein Hauptkriterium, nach dem ich auswĂ€hle“, gibt Meyer Einblicke in seine Vorgehensweise. Einige Exponate kann er thematisch sogar aus dem Stadtfundus beisteuern, das mittlerweile um die 1300 Kunstwerke umfasst. Mit Thomas Locher ist auch ein gebĂŒrtiger Schwabe (aus Munderkingen) „Im Wort“ vertreten, der nun in Berlin lebt und ebenfalls in den großen Museen der Welt ausgestellt hat. Von Locher sind zwei interessante Exponate als so genannte Fenster mit Text enthalten.

Fast alle Arbeiten, seien sie von Joseph Beuys, Ben Vautier oder Henk Visch verzichten auf jegliche Illustration und verlassen sich allein auf die BildmĂ€chtigkeit von Sprache und Schrift. Im Fall von Claude Wall kommen noch Ziffern hinzu. „Hier steht im Hintergrund die gĂ€ngige Frage, ob ein KĂŒnstler von seinem Beruf leben kann. Und so hat Wall hier von einem ganzen Jahr seine Kontobewegungen kĂŒnstlerisch verarbeitet“, erzĂ€hlt Meyer. Nicht ohne Grund sei dazu passend ein roter Grundton ausgewĂ€hlt worden.

Mit einem dicken Plus an interessanten Informationen haben die Medienforum-Besucher im Foyer der Kunsthalle den Netzwerkgedanken in einer kleinen Medienparty aufleben lassen und wieder einige Neuhinzugekommene begrĂŒĂŸen können. Göppingens OberbĂŒrgermeister Guido Till sprach den Medienforum-Initianten GlĂŒck zu fĂŒr die weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr. Das vollstĂ€ndige Programm wird in den kommenden zwei, drei Wochen vorliegen.

Dann sind Kunsthallenleiter Werner Meyer und seine Assistentin Anke Seitz schon mitten in den Vorbereitungen zu den nĂ€chsten beiden ĂŒberaus renommierten Veranstaltungen in einer noch grĂ¶ĂŸeren Kunsthalle, die bald auch RĂ€ume im Erdgeschoss zur VerfĂŒgung hat: zunĂ€chst wird das gesamte graphische Werk von Francisco Goya gezeigt, und danach folgt die ebenfalls mit Spannung erwartete Max-Ernst-Ausstellung.

Das medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind Personen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort auszubauen. Gerne kann der Text auch an Kollegen aus artverwandten Berufsgruppen weitergegeben werden. Weitere Infos unter www.medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
   
   
 



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Spannendes medienforum an der Hochschule Geislingen

Hochschulen internationalisiert
An den Hochschulen des Landes ist alles internationalisiert. Eine der Vorreiter dabei ist die HfWU am Standort Geislingen. Jedenfalls waren die interessierten medienforum-Besucher ziemlich erstaunt, welchen Grad der Entwicklung und welcher bei den Hochschulreformen nun erklommen wurde. Der Magister und das Diplom sind passĂ©, der internationale Abschluss eine Bachelors und eines Masters sind eingefĂŒhrt worden. „Nun stehen alle in Konkurrenz, jeder ist im Wettbewerb um die Studenten“, sagte Gerhard SchmĂŒcker, Leiter der 13-köpfigen Abteilung Marketing & Internationale Beziehungen der HfWU. Zusammen mit Andreas Bulling, zustĂ€ndig fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit und Ehemaligenbeziehung (Alumni) sowie Petra Wolf, die fĂŒr das „e-learning“ zustĂ€ndig ist, gestaltete er den spannenden medienforum-Abend. Beim „elektronischen Lernen“ sagte Wolf, werde es in Zukunft immer mehr Zusatzinformationen geben, die ĂŒber die Vorlesungen hinausgehen. Zum Teil wĂŒrden Lerninhalte schon von engagierten Schauspielern dargestellt.

Englisch ist keine Fremdsprache mehr
DemnĂ€chst wird die HfWU ein komplettes Studienjahr auf Englisch anbieten können. Gerhard SchmĂŒcker: „Englisch ist damit keine Fremdsprache mehr, daran mĂŒssen wir uns in der Globalisierung schnellstens gewöhnen.“ Auch auslĂ€ndische Studierende in Geislingen haben ihre Deutschkurse mittlerweile auf internationalem Terrain. Die Dozentin sitzt im sĂŒdfranzösischen Montpellier. Auf ihrem Bildschirm sind die SprachschĂŒler zu sehen, die aus SĂŒdafrika, Korea und Italien kommen. Die HfWU ist bei der gesamten Internationalisierung ganz Vorne mit dabei. In NĂŒrtingen und Geislingen studieren derzeit 4000 Studenten (in Geislingen 1500) in fĂŒnf FakultĂ€ten und 21 StudiengĂ€ngen mit ihren angeschlossenen Forschungsinstituten. Tendenz steigend, zum 20. Geburtstag des Hochschulstandortes Geislingen im kommenden Jahr.

What`s up im kommenden Jahr?
Ausrichtung medienforum fĂŒr kommendes Jahr möglich
Derzeit stricken die medienforum-Initianten Jeannette Pachwald, RĂŒdiger Gramsch, Axel Berne und Thomas Kießling am medienforum-Programm fĂŒr 2008. Wer gerne einmal ein medienforum ausrichten will, meldet sich am besten bei Thomas Kießling, Tel: 0731 – 98 0 99 420 oder thk@KmediaundPR.de

Das medienforum Kreis Göppingen findet alle zwei Monate direkt in einem Unternehmen (oder bei einer Organisation) statt. Eingeladen sind Personen, die in den Medien und deren artverwandten Bereichen tÀtig sind. Gemeinsam bilden wir ein Netzwerk, um den Kreis Göppingen auch als Medienstandort auszubauen. Gerne kann der Text auch an Kollegen aus artverwandten Berufsgruppen weitergegeben werden. Weitere Infos unter www.medienforum-gp.de.

Text: Thomas Kießling
 



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Medienforum-Mitglieder noch nie so sicher aufgehoben

Die Teilnehmer des Medienforums Kreis Göppingen haben sich beim jĂŒngsten Termin ĂŒber die breitgefĂ€cherte Arbeit der Bereitschaftspolizei Göppingen informiert. Ein interessanter wie informativer Termin, weil zum Beispiel auch alle Werbematerialien der Polizei analysiert wurden. Verbesserungen kann es schließlich ja immer geben.

Eliteeinheit SEK war 5000mal im Einsatz
Noch nie konnte man sich als Teilnehmer beim Medienforum so sicher fĂŒhlen, wie unter der Obhut der Bereitschaftspolizei, und ganz besonders unter dem dort ansĂ€ssigen Spezialeinsatzkommando. Die Einheit kommt bei EinsĂ€tzen mit schwerstkriminellen Delikten wie Geiselnahme oder Bankraub zum Einsatz, in den 30 Jahren ihres Bestehens bislang rund 5000mal. Wie am Medienforum-Abend erwĂ€hnt wurde, kamen dabei nur ganze dreimal Schusswaffen zum Einsatz – und diese FĂ€lle datieren ebenfalls schon Ende der 70er Jahre. Ausdruck fĂŒr die hervorragende Ausbildung der Beamten, um heikelste Situationen lösen zu können. 

FĂŒnf Standorte in Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr Bewerber
Gastgeber Thomas MĂŒrder, Direktor der Bereitschaftspolizei Baden-WĂŒrttemberg mit Sitz in Göppingen sieht die BePO (wie sie im Volksmund genannt wird) auch sonst auf einem guten Weg, als eine vor allem bĂŒrgernahe, dynamische, moderne und leistungsstarke Einheit. An fĂŒnf Standorten im Lande sind 3224 Personen beschĂ€ftigt. Sitz des PrĂ€sidiums sowie der 2. Abteilung ist Göppingen. „Es gibt einige, die wollen ausschließlich Polizist werden, nichts anderes“, konnte MĂŒrder einige Facetten der BeweggrĂŒnde und des interessanten Polizeidienstes darlegen. Er kann deshalb auf weiteren Zulauf unter den Jugendlichen hoffen. EinsĂ€tze wie beim G8-Gipfel in Rostock im Juni dieses Jahres gehörten allerdings auch zum Dienst. Ein kurzer Film beim Medienforum zeigte, welchen enormen Einsatz die PolizeikrĂ€fte beim Welt-Politikertreffen zu leisten hatten.

Wieder viele ErsttÀter beim Medienforum
BeilĂ€ufig stellte MĂŒrder die Frage, ob denn unter den Anwesenden die â€žĂŒblichen VerdĂ€chten“ seien, die auch sonst immer zum Medienforum kommen. Doch auch bei diesem Termin kamen zahlreiche „ErsttĂ€ter“, was offenbar Ausdruck der Bedeutung und Beliebtheit des Netzwerkes ist. Ob sich die Teilnehmer bei den kommenden Terminen immer so sicher fĂŒhlen können, wie bei der Bereitschaftspolizei, ist allerdings unsicher. Interessant und kommunikativ wird es in jedem Fall wieder werden. 

Anmeldungen fĂŒr die Hochschule Geislingen
Anmeldungen zum kommenden Medienforum-Termin im November sind schon möglich. Dann geht es zur  Hochschule fĂŒr Wirtschaft und Umwelt, Standort Geislingen. Die Teilnahme an diesem Abend ist wie immer kostenfrei. Weitersagen und anmelden per E-Mail bei axelb@3dmadness.de oder thk@KmediaundPR.de.

Text: Thomas Kießling
 



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Dem Ichthyosaurier auf der Spur

Selten waren die Besucher des medienforums Kreis Göppingen derart interessiert bei der Sache wie im Falle des Urwelt-Museums Hauff. Die AusstellungsflĂ€che ist offenbar ein Zugpferd fĂŒr Medienschaffende wie fĂŒr alle Generationen.

Es zĂ€hlt zur Allgemeinbildung, das Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden. Doch Allgemeinbildung bedarf auch immer der Auffrischung, wie medienforum-Initiativmitglied Thomas Kießling in seiner kurzen BegrĂŒĂŸung sagte. Und was Museumsleiter Rolf Bernhard Hauff, seine Frau Ute und Mitarbeiterin Martha Fischer ihren GĂ€sten dann erlĂ€utern konnten, das war weit mehr, als man bei einer Ausstellung ĂŒber die Zeit vor 180 Millionen Jahren vermuten könnte. Der Ichthyosaurier (Fischsaurier) war bis zum heutigen Tag das am besten angepasste Lebewesen im Meer. Und seine Entwicklung dazu ist denkbar spannend.

Wie ein Fischsaurier prÀpariert wird

Die medienforum-Besucher hatten auch die Möglichkeit, sich die PrĂ€parations-Werkstatt zeigen zu lassen, wo die Fischsaurier aus dicken Schieferbrocken bis hin zum grazilen AusstellungsstĂŒck bearbeitet werden. Anfangs mit dicken SĂ€gen und Bohrern, dann mit Hammer und Meisel, feiner dann unter Hochruck mit SandsteingeblĂ€se und schließlich unter dem Mikroskop mit einer Art Bleistift. „Drei bis vier Monate kann es dauern, bis ein Relief von rund eineinhalb Metern GrĂ¶ĂŸe fertig ist“, sagte Hauff. Im Falle der Seelilien, die keine Pflanzen sind sondern verwandt zu den Seeigeln oder Seesternen, dauerte es gar 20 Jahre. Kein Wunder, dass die Seelilien auf 100 Quadratmetern das PrunkstĂŒck der Ausstellung sind. „Wir sind stĂ€ndig versucht, die Museumsdidaktik fĂŒr unsere Besucher zu ĂŒberarbeiten“, sagt Hauff und verweist auf die Möglichkeiten mit Licht, Computer und naturgetreuen Rekonstruktionen mit Sauriermodellen.

Spannender Park mit Dinosauriern

EindrĂŒcklich werden diese im Dinosaurierpark - in LebensgrĂ¶ĂŸe. Auch bei den heißen WetterverhĂ€ltnissen beim medienforum-Termin waren die Teilnehmer vom Urwelt-Museum begeistert. FĂŒr die Ferienzeit ist die Einrichtung genau das Richtige. Jeder kann schließlich seine Allgemeinbildung ab und an auffrischen.
www.urweltmuseum.de

Interessante Themen, angenehme Plattform

Und dennoch war auch dieser Termin im Urwelt-Museum Hauff auch wieder eine willkommene Gelegenheit, sich ĂŒber aktuelle Themen in der Medien- und Agenturbranche auszutauschen - auch ĂŒber die Berufsgrupp hinaus. Deshalb ergeht auch gleich die Einladung fĂŒr den kommenden medienforum-Termin:

19. September – Bereitschaftspolizei Göppingen
Immer mit vollem Einsatz: Spezialeinsatzkommando und BereitschaftspolizeiprĂ€sidium Baden-WĂŒrttemberg – Öffentlichkeitsarbeit.

Auch hierbei wird es interessante Themen als Input fĂŒr die Besucher geben - in diesem Falle ziemlich spektakulĂ€r - und außerdem gibt es mit medienforum Kreis Göppingen eine angenehme Plattform, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knĂŒpfen.

Die kostenfreien Veranstaltungen des medienforums werden bekannt gegeben, es wird dazu auch per Mail eingeladen. Wer in den Verteiler aufgenommen werden will: Email an axelb@3dmadness.de oder thk@KmediaundPR.de

Text: Thomas Kießling
 



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Feuriges Treffen

Der Medienforum-Termin mit dem Göppinger City e.V. war fĂŒr die rund 50 Teilnehmer eine feurige Angelegenheit. Sie konnten im Rahmen des Kinderzirkusfestivals einmal selbst Feuer schlucken.

Im großen Zirkuszelt auf dem Göppinger Marktplatz staunten die Medienforum-Besucher nicht schlecht. Was zunĂ€chst das „Quartett Adrett“ in der Manege mit Vertikal-TĂŒchern, auf dem Einrad oder mit gekonnter Jonglage zauberte, war schon beeindruckend. Dies passte genau zur Entwicklung, die der Marketingverein Göppinger City e.V. als Mitorganisator des Festivals derzeit nimmt. GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Gisela Flaig und Holger BĂ€uerle konnten eine ganze Phalanx an AktivitĂ€ten und neuen Vorhaben aufzĂ€hlen. So wird in diesem Jahr noch das „GĂŒtesiegel generationenfreundliche City“ eingefĂŒhrt. Außerdem wird es auf dem Markplatz eine Waldweihnacht geben, die gleich vom 6. Dezember bis zum 31. Dezember stattfinden soll „Das ist weit mehr als ein Ersatz fĂŒr einen Weihnachtsmarkt“, stellte Gisela Flaig treffend fest.

Zu den „heißen“ AktivitĂ€ten zĂ€hlten fĂŒr die Medienforum-Besucher die Mitmachaktionen von Zirkusdirektor Karl-Heinz Ramminger (Kinder- und Jugendzirkus Rondelli vom TGV Holzhausen). Sie durften selbst kurz auf Glasscherben laufen, diese essen oder auch Feuer schlucken. „Wann hat man schon mal die Möglichkeit, Zirkusartist zu sein“, bemerkte OberbĂŒrgermeister Guido Till mit Beifall, als Polizeipressesprecher Uli Stöckle erfolgreich eine FeuerfontĂ€ne in die Manegenluft pustete. Einige Teilnehmer des Medienforum-Termins waren derart begeistert, dass sie auch eine der nĂ€chsten Vorstellungen des Kinderzirkusfestivals besuchen wollen. Das Festival auf dem Göppinger Marktplatz und mit fĂŒnf Mitmach-Zelten in der ganzen City findet noch bis kommenden Sonntag statt.

Die weiteren Termine des Medienforums Kreis Göppingen sind am 18. Juli 2007 im Urweltmuseum Holzmaden, am 19. September bei der Bereitschaftspolizei Göppingen und am 21. November an der Fachhochschule NĂŒrtingen-Geislingen am Standort Geislingen.

Die kostenfreien Veranstaltungen des medienforums werden bekannt gegeben, es wird dazu auch per Mail eingeladen. Wer in den Verteiler aufgenommen werden will: Email an axelb@3dmadness.de oder thk@KmediaundPR.de

Text: Thomas Kießling
 



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Eine gesunde und runde Sache bei der AOK

Ganz hervorragend haben sich die BeschĂ€ftigten der AOK im Gesundheitszentrum in Eislingen fĂŒr medienforum-Termin ins Zeug gelegt.   Ulrike Luthmer-Lechner hatte mit ihren Mitarbeitern einen interessanten wie wohlschmeckenden Abend bereitet. Es ging neben den Informationen um die Öffentlichkeitsarbeit der AOK um gesunde ErnĂ€hrung.

Fit und gesund in die warme Jahreszeit
Noch im Nachhinein darf einem das Wasser im Munde zusammenlaufen:  Lauch-Torte, GemĂŒse-Quiche, Vollkornbrötchen, Joghurthörnchen, Brötchensonne, Bohnenmus und hot Lachscreme, Gorgonzola-Dip und thailĂ€ndische ErdnussfischbĂ€llchen – leckere Versucherle mit einem ĂŒberaus gesunden Hintergrund, wie an diesem Abend sehr schön erlĂ€utert wurde

Sechs gesunde Publikationen
Die AOK bringt in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden (meistens einmal im Quartal) fĂŒr die einzelnen Altersgruppen unterschiedliche Publikationen heraus. Zum festgelegten Mantelteil, der in ganz Deutschland erscheint, erstellt Ulrike Luthmer-Lechner die jeweiligen Lokalseiten. „Das ist viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß“, konnte sie an diesem Abend berichten. Gesundheitsthemen wie Veranstaltungen zĂ€hlen dabei zu ihren Themengebieten, natĂŒrlich auch die zahlreichen Veranstaltungen im Eislinger Gesundheitszentrum. Pro Jahr sind das 530 Kurse mit sage uns schreibe 5500 Teilnehmern. Viele wollen gesund leben uns suchen sich kompetente Anleitung dazu. Dazu gehören sicherlich nun auch alle Medienforum-Teilnehmer.

Die kostenfreien Veranstaltungen des medienforums werden bekannt gegeben, es wird dazu auch per Mail eingeladen. Wer in den Verteiler aufgenommen werden will: Email an axelb@3dmadness.de oder thk@KmediaundPR.de

Text: Thomas Kießling
 



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Gelungener Programmauftakt 2007

ZurĂŒck zu den AnfĂ€ngen, hieß es fĂŒr die Besucher des medienforums Kreis Göppingen. Rund 60 GĂ€ste kamen trotz Wintereinbruchs zur traditionellen Medienparty und damit zum Start ins neue Programmjahr des Kreativen-Netzwerks.

Im November 2002 hatten die Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen und die Medien- und Filmgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg (mfg) in der alten Soldatenkirche der Amerikaner im Stauferpark ein Medienmeeting veranstaltet. Daraus erwuchs durch vier Initiativmitglieder das heutige medienforum Kreis Göppingen. Sie (Jeannette Pachwald, RĂŒdiger Gramsch, Axel Berne und Thomas Kießling) haben auch fĂŒr das Veranstaltungsjahr 2007 ein umfangreiches Programm zusammengestellt (siehe unten). Alle zwei Monate treffen sich die Besucher des medienforums bei einem Unternehmen, einem Verband oder Organisation mit TuchfĂŒhlung zum Medienbereich, wo es jeweils um die Gastgeber an sich und hernach um die Festigung des Netzwerkes und damit den Medienstandort Kreis Göppingen geht.

Fast schon traditionell im Stauferpark

„Dreimal hat die Auftaktparty nun im Stauferpark stattgefunden, letztes Jahr gleich neben an bei uns im Businesshaus“, lobte Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung, „es dĂŒrfen in kommenden Jahren ruhig noch mehr dieser Veranstaltungen sein.“ Programmpunkte auf der diesjĂ€hrigen Medienparty waren die prĂ€mierten Filme des Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart. Im Kino, untergebracht im Seitenschiff der Chapel, konnten sie die medienforum-Besucher in Ruhe und mit Ton anschauen. Wer die interessanten GesprĂ€che im Hauptschiff des GebĂ€udes vorzog, sah nebenbei die Filme auf der großen Leinwand ohne Ton.

Niveauvolle Ausrichtung

„Den Projektor dazu haben wir leicht in der Raummitte aufhĂ€ngen können“, sagte Ralf Ascherl, „die Stahlseile und Anschlusskabel von den SeitenwĂ€nden her existierten noch vom damaligen ersten Medienmeeting in der Chapel.“ ZurĂŒck zu den AnfĂ€ngen: Auch damals hatte Ascherl, Vereinsvorsitzender der Fabrik fĂŒr Kunst und Kultur und Mieter der Chapel, sein Team sowie die Multimediaagentur madness, die fĂŒr die technische Ausstattung und den 3D-Film ĂŒber den Stauferpark zustĂ€ndig war, maßgeblichen Anteil an der niveauvollen Ausrichtung der Veranstaltung. Der Projektor im Hauptschiff war eine Leihgabe des Kreismedienzentrums Göppingen, bereits ebenfalls einmal Ausrichter des Medienforums.

Die medienforum-Termine 2007:

21. MĂ€rz – im Gesundheitszentrum der AOK in Eislingen
Haben Agonisten und/oder Medienrezipienten schwer an der Gesundheitsreform zu knabbern?

16. Mai - Kinderzirkus-Festival GP
Kinderaugen leuchten - Wie Citymarketing und Einzelhandel ein neues Ereignis fĂŒr örtliche Besucher und Tagestouristen etablieren.

18. Juli - Urweltmuseum Holzmaden
Sofa und Computer, oder im Medienzeitalter die Urweltgeschichte live erleben.

19. September – Bereitschaftspolizei Göppingen
Immer mit vollem Einsatz: Spezialeinsatzkommando und BereitschaftspolizeiprĂ€sidium Baden-WĂŒrttemberg – Öffentlichkeitsarbeit

21. November - FH NĂŒrtingen-Geislingen (in Geislingen)
Ein pulsierender Fachhochschulstandort vor seinem 20. Geburtstag (in 2008).

Info:

Die kostenfreien Veranstaltungen des medienforums werden bekannt gegeben, es wird dazu auch per Mail eingeladen. Wer in den Verteiler aufgenommen werden will: Email an axelb@3dmadness.de oder thk@KmediaundPR.de

Text: Thomas Kießling
 



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Nur Qualität erzeugt ein gutes Bier

Zum Ende ihres Jubiläumsjahres hat die Kaiser Brauerei das Medienforum Kreis Göppingen zur Plattform fĂŒr einige Premieren auserkoren. Bei den Medienschaffenden kamen die Neuheiten bestens an.

Treffpunkt im Gär- und Reifekeller der Kaiser Brauerei. Braumeister und Betriebsleiter Ulrich Rink klettert auf eine Leiter und lässt direkt aus einem der Biertanks, die in der Decke zu verschinden scheinen, noch unfiltriertes Bier in sein Schankgefäß laufen. "Hier können sie sich direkt davon ĂŒberzeugen, ob unser Bier nach 40 Tagen ausgiebiger Reife auch gut geworden ist", sagt Ulrich Kumpf, zusammen mit seinem Bruder Hans-Friedrich Inhaber der Brauerei mit 125-jĂ€hirger Tradition. Die beiden sind anerkanntermaßen Brauer mit Leib und Seele, so auch der Name der Interessengemeinschaft mit neun weiteren Brauereien im "Ländle".

Beste Rohstoffe lassen ein gutes Bier entstehen

Beide wissen ihre Familien und die 43 Mitarbeiter des Unternehmens hinter sich, ein wichtiger Pluspunkt im hart umkämpften Biermarkt, der zu 70 Prozent von nur vier Großkonzernen beherrscht wird. Deshalb komme nur Qualität aus besten, regionalen und kontrollierten Rohstoffen in die Biere der Kaiserbrauerei, listet Ulrich Kumpf die zehn GrundsĂ€tze fĂŒr ein besseres Bier auf. Diese Regeln haben sich die Brauer mit Leib und Seele fĂŒr ihre Kunden gerne gegeben. "FĂŒr besseres Bier" nennt sich auch die neue Präsentationsform an der Projektionswand und eine neu aufgelegte Bierdeckeledition, die Ulrich Kumpf den interessierten Besuchern vorstellen konnte.

Ein preisgekröntes Bier

Qualität, eine lange Reifezeit, keine Konservierungstricks, dafür eine Erzeugergemeinschaft von 35 Landwirten auf der Albhochfläche mit besten Rohstoffen, aktuell hat die Kaiserbrauerei fĂŒr ihr "Original" einen dritten Preis und fĂŒr ihr Kristallweizen eine Silbermedaille gewonnen – unter 400 Bieren der Konkurrenz.

Diese ausgezeichneten Biere lagern genauso im Drucktankraum wie das Weihnachtsbier mit gleich vier verschiedenen Malzsorten. Das neue Konzept der BrauereifĂŒhrungen sieht vor, dass auch hier die Biere direkt aus den Tanks verkostet werden können. Dazu wird – auch das eine Neuheit – eine Brauerkäse (mit Aromamalz) von Landwirt und Molkereibesitzer Theo Schömbucher aus Lauterstein verkostet. Brauermalz als Knabbergut und das bereits bekannte Brauerbrot des Geislinger Bäckers Bernhard Winkler, die Bierbrauer haben auch rund ums Bier eine Menge Ideen.

Je länger der Abend, desto mehr wurde den ĂŒber 50 Medienforum-Besuchern deutlich, dass Bier eigentlich ein klassisches Kommunikationsmittel ist. Die Gespräche wurden jedenfalls immer angeregter.

Neuanmeldungen und Ausrichter fĂŒr 2007

Der Terminkalender 2007 fĂŒr das Medienforum Kreis Göppingen ist in Planung. Vorschläge und Wünsche einfach per Mail an die Initiativ-Mitglieder Jeannette Pachwald, Rüdiger Gramsch, Axel Berne und Thomas Kießling. Mailadressen hier oder direkt bei axelb@3dmadness.de oder thk@KmediaundPR.de.

Text: Thomas Kießling
Fotos von Michael Rahnefeld und Karin Schwenk



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Medienforum zu Gast bei einem Initiativ-Mitglied in der NWZ

Einen stimmungsvollen wie interessanten Abend haben die Besucher des Medienforums Kreis Göppingen erlebt. Sie waren zu Gast bei einem der Intitiativ-Mitglieder des Forums, bei Redaktionsleiter Rüdiger Gramsch in der NWZ.

Zusammen mit Jeannette Pachwald, Axel Berne und Thomas Kießling hatte Gramsch den Kreis der Kreativen vor vier Jahren aus der Taufe gehoben. Da die NWZ erst kürzlich ihren 60. Geburtstag begehen konnte, war der Medienforum-Termin fast wie eine zusätzliche kleine Geburtstagsfeier. Unter den Gästen tummelten sich zahlreiche Mitglieder der NWZ-Redaktion und des Verlagsteams.

Verlagsleiter Mario Bayer und Rüdiger Gramsch nahmen die zahlreichen Besucher mit auf eine spannende Zeitreise, zu den schwierigen Gründerjahren der NWZ, die durch den enormen Mut und die Kraft der beiden ersten Herausgeber Karl Aberle und Dr. Fritz Harzendorf zu einer erfolgreichen Startphase wurden. Die Geschichte der Tageszeitung war im Folgenden eng mit derjenigen der Stadt verbunden, wie Oberbürgermeister Guido Till unter den Gästen mit einem Lächeln zu bestätigen wusste. Die gemeinsame Historie wurde mit der großen Jubiläumsausgabe am 2. August dieses Jahres, dem direkten Geburtstag der NWZ, eindrucksvoll dokumentiert, eine weit über die Kreisgrenzen hinaus gelobte Sonderveröffentlichung. Die Leser können sich auch schon auf das bald erscheinende Buch von Rüdiger Gramsch zu den „Wirtschaftswunderjahren im Kreis Göppingen“ freuen.

Interessante Projekte, Medienpartnerschaften und neue Veranstaltungen bilden einen Teil der NWZ-Zukunft. Mitte November findet in der Stadthalle etwa der erste Göppinger Presseball statt. Schirmherr wird Arbeitgeberpräsident und Allgaier-Chef Dieter Hundt sein. Das Netzwerk der Medienschaffenden kann dadurch noch fester geknüpft werden und weitere positive Signale für den Kreis Göppingen entsenden.

Text: Thomas Kießling
Fotos von David Liepelt



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Das PIG und seine kleinen Schwestern

Die Besucher des Medienforums Kreis Göppingen haben sich bei den Machern des Monatsmagazins PIG und der Werbeagentur R2 überhaus wohl gefühlt. Entsprechend lang blieben die Gäste, die zahlreich in die Göppinger Poststraße kamen und einige Überraschungen präsentiert bekamen.

So stellt man sich für gewöhnlich ein prickelndes Sommerfest vor: hitzige Temperaturen und coole Mucke, in diesem Fall von Dennie Ross, Resident-DJ im Göppinger Club HiFi Six. Dazu gesellen sich perfekt gemixte Drinks, die sich in lauschigen Sesseln genießen lassen, vor allem zusammen mit angenehmen Gesprächen, an denen sich auch gerne Göppingens Oberbürgermeister Guido Till beteiligte. Genau so war der medienforum-Termin bei der Agentur R2 - Medien und Kommunikation und dem Monatsmagazin PIG. Kein Wunder, dass sich so viele Besucher in die Agentur-Räumlichkeiten und die PIG-Galerie im Innenhof eingefunden hatten. Einige Gäste konnten sich offenbar noch gut an das stimmungsvolle medienforum bei den PIG-Machern erinnern, das vor ziemlich exakt drei Jahren stattfand.

Die PIG-Auflage glatt verdreifacht

Und die Medienschaffenden waren nun von den Neuigkeiten überrascht: Das kleinste Magazin im Kreis Göppingen, das in jede Hosentasche passt, ist in den letzten Jahren nicht nur Seiten mäßig stark angewachsen, sondern bekommt sogar Geschwister. Vor einem Jahr kam die eigenständige Ausgabe in Böblingen dazu, im Herbst wird nun ein PIG in einer Stadt am Bodensee folgen. „Die Auflage wird dann auf 45.000 verdreifacht, da kommen wir auch an überregionale Werbekunden ran“, sagte Dirk Biniek, der das Projekt zusammen mit Dejan Vasic vor über sieben Jahren aus der Taufe gehoben hatte, damals nur mit Inhalten zur Veranstaltungs- und Partyszene, längst aber auch mit Berichten zum Stadt- und Kreisgeschehen und zu Sport und Politik. „Bei der Anzahl der Städte gibt`s nach oben hin ja keine Grenzen, vielleicht ist demnächst New York dran“, fügte Biniek scherzhaft hinzu.

Der Böblinger Vertreter des PIGs, Marlon Moldovan, schwärmte jedenfalls von der guten Aufbauhilfe, die er und Redakteur Egbert Schwartz von den Machern des Originals erhalten hat. „Einige Rubriken übernehmen wir sogar komplett, zum Beispiel die Seiten über CD, Internet oder Bücher“, sagte Moldovan, „da lässt sich ein guter Heftumfang erreichen.“

Ein Start mit Göppinger Hilfe

Die Böblinger Ausgabe startete mit 48 Seiten Umfang und ist mittlerweile bei 96 angekommen. „Wir hatten anfangs gerade mal 16 Seiten“, erinnert Göppingens PIG-Redaktionsleiter Dejan Mrkaja, der genau vor drei Jahren bei den PIGlern angeheuert hatte. „Ich war drei Tage an Bord, da war der medienforum-Termin bei uns“, erinnert sich der 24jährige Schlacks, „bis zum aktuellen Treffen lagen nun 36 PIG-Ausgaben dazwischen“, sinnierte er, den Stress Revue passierend, der jeweils zum Abgabe- und Drucktermin die Agentur-Räume erfüllt. „Damals hab ich auch gefragt, was viele auch von mir immer wieder wissen wollen“, erzählt Mrkaja, „warum das Heft eigentlich PIG heißt?“ Als Antwort bekam er damals, dass „Elefant“ einfach zu lang sei. Mittlerweile tippt er aber stark auf „Party in Göppingen“. Bei den neuen PIGs im Land wird dann ausschließlich die Elefanten-Theorie greifen können.

Text: Thomas Kießling
Fotos von Dejan Mrkaja - PIG



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Ein spannendes Seminar-Thema tiefgründig bearbeiten  

Spannende Einblicke gab es für die Medienforum-Teilnehmer in das vielschichtige Seminar- und Alltagsleben der Evangelischen Akademie Bad Boll. Im Prinzip ist es einfach so: Für ein Wochenende mal abtauchen, super-spannenden Stoff reinziehen und mit interessanten Menschen darüber diskutieren – das ist die Akademie in Boll.

Sie war im Jahre 1945 weltweit die erste kirchliche Akademie, oder wie es   Akademie-Direktor Joachim L. Beck ausdrückte: „Sie ist die Mutter aller Akademien.“ Sie ist modern, nachhaltig  mit ökologisch, regional-orientiertem Grundsätzen geführt und bewirtschaftet und von der evangelischen Landeskirche finanziert, führte Beck weiter aus. Und man begebe sich in ihr wie auf eine Insel, fügte Pressesprecher Uwe Walter hinzu.

Man atmet Geschichte und erfährt Interessantes

Für die Medienforum-Teilnehmer war dies beim Besuch der Evangelischen Akademie Bad Boll leicht nachvollziehbar. Wer durch die bodentiefen Fenster des Heuss-Cafés aufs idyllische Voralb-Gebiet schaute, später durch die sagenumwobenen Seminarräume schritt, wo eben Bundespräsident Theodor Heuss, Ernst Bloch, Rudi Dutschke und neuzeitlich viele Minister, Professoren und kürzlich die Granden des Deutschen Fußballbundes weilten, der bekam spontan Lust, endlich wieder einmal  ein spannendes Seminar zu besuchen. „Sich zwei ein halb Tage lang mit einem interessantes Thema tiefgründig auseinander zu setzen, im persönlichen  Gespräch mit anderen, das bietet eben keine oberflächliche Talkshow im Fernsehen“, sagte Walter.

Gut investierte Zeit für übrigens sehr humane Seminargebühren

Die gut investierte Zeit nehmen sich jährlich bereits 20.000 Tagungsteilnehmer für die 450 angebotenen Seminare – zu übrigens sehr humanen Seminargebühren und absolut fairen Kosten für Verpflegung und Unterbringung. 450 angebotene Seminare pro Jahr, eine Zahl, die auch durch die Arbeit der kleinen Presseabteilung der Akademie zustande gekommen ist und in Zukunft noch größer werden könnte. Wer möchte nicht zwischendrin all zu gerne auf eine Insel entschwinden?

Fotos von Martina Waiblinger, Evangelische Akademie



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Im März zu Gast bei Michael Tilp Fotodesign in Eislingen

Das medienforum Kreis Göppingen ist bestens in seinen offiziellen Jahreskalender 2006 gestartet. Erster Termin war nun bei Michael Tilp Fotodesign, einer der profiliertesten Fotografen weit über die Region hinaus.

Heutzutage besitzt jeder eine kleine Kamera, mittlerweile mit digitaler Technik. Michael Tilp und sein fünfköpfiges Team hatten zum medienforum auch ihre Großbildkamera aufgebaut. Als Motiv diente eine Blume. Also, dunkles Tuch über den Kopf und in den Sucher geschaut. Doch so einfach wird daraus kein Bild, das später in bester Auflösung ganze Plakatwände zieren kann. Der Sucher ist gerastert, die Scharfstellung deshalb schwierig und - die Blume ist nur auf dem Kopf zu sehen. „Bis man sich an diese Technik gewöhnt hat und gute Bilder machen kann, das dauert seine Zeit“, lächelt Michael Tilp.

So erwartet man ein großes Fotoatelier

„So stellt man sich ein Fotoatelier vor“, war von einigen medienforum-Besuchern zu hören, darunter auch Gäste aus Kirchheim und Stuttgart. Fast ein ganzes Stockwerk im ehemaligen Fabrikgebäude Grill beheimatet Fotodesign Tilp, stolze 330 Quadratmetern groß. Ein kleinerer Teil bildet das Büro für die rührige PR-Fachfrau Adriana Rossi.

Ausschnitt der Wirklichkeit

Der 36 Jahre alte Tilp konnte den Gästen an einigen Beispielen bestens die Welt der Werbe- und Reportagefotografie erklären. „Ein Foto ist immer nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit“, sagt Tilp, „gerade in Zeiten digitaler Bearbeitungsmöglichkeiten sollte das der Betrachter wissen.“ Dafür sieht er das Motiv wenigstens nicht auf dem Kopf, wie ein Gast süffisant feststellte, der sich wie alle anderen Gäste auch auf den nächsten Termin freute, dann am dritten Mittwoch im Mai in der Evangelischen Akademie Bad Boll.




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Auftakt 2006 medienforum Kreis Göppingen im Business-Haus

Schritt für Schritt die Potentiale nutzen   

Lockerer und erfolgreicher Start des medienforum Kreis Göppingen in sein viertes Jahr. Im Business-Haus des Göppinger Stauferparks tummelten sich die Teilnehmer auf einer Medien-Party, jeweils die erste Veranstaltung im Jahreskalender des Forums.

Locker und ungezwungen guten Gesprächen frönend und dabei Erfahrungen aus dem täglichen Geschäftsleben austauschend, so habe Göppingens Oberbürgermeister Guido Till das medienforum Kreis Göppingen als fruchtbare Plattform bereits bei seinem Amtsantritt kennen gelernt. Nun im Business-Haus im Göppinger Stauferpark leitete er den informativen Teil des Abends ein, der ganz im Zeichen des neuesten Stadtteil Göppingens stand.

Seit zehn Jahren im Göppinger Besitz

Der Stauferpark ist 2006 nun das zehnte Jahr im Besitz der Stadt Göppingen. Damals wurde er vom Bundesvermögensamt abgekauft.   Christine Kumpf, seit August 2005 neue Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung bei der Stadt, gehe mit ihren effizienten Team mit voller Tatenkraft an die Herausforderung heran. Es gelte, die Potentiale im Stauferpark nach den Leitmotiven leben, wohnen und arbeiten "Schritt für Schritt zu nutzen", sagte Kumpf. Martin Maier, Geschäftsführer der Businesspark GmbH und Betriebsleiter des Eigenbetriebs Stauferpark der Stadt Göppingen, erwähnte, dass im gewerblichen Teil des Areals bereits elf der 34 Hektar belegt seien.

70 Firmen mit über 400 Arbeitsplätzen

"Wir beherbergen im Stauferpark 70 Firmen mit über 400 Arbeitsplätzen", sagte Maier. Aushängeschild dabei sei natürlich der Tigerenten-Club. Den Freizeitbereich sehe er mit dem neuen Messe- und Veranstaltungsplatz, dem anspruchvollen Kulturprogramm in der Chapel und dem Golfplatz mit angrenzendem Restaurant und Club ebenfalls gut aufgestellt. Der erste Bauabschnitt im Stauferpark Süd, 34 Gebäude im oben gelegene "Circle" sowie die 400 renovierten Wohnungen im westlichen Teil des Areals sprechen für die erfolgreiche Vermarktung im Wohnsektor.

Selbst im Business-Haus zuhause

Die Businesspark Gesellschaft und die Wirtschaftsförderung sind seit August nun selbst im Business-Haus untergebracht, das übrigens schon zu 60 Prozent vermietet sei, wie Martin Maier anfügte. "Mit der Medien-Party hat die Wirtschaftsförderung nun ihre erste Veranstaltung im Business-Haus durchgeführt", sagte Christine Kumpf sichtlich zufrieden. Das neue Jahr hat damit nicht nur fürs medienforum Kreis Göppingen gut begonnen.

www.stauferpark.de




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Eintauchen in die Kinowelt des Staufen-Movieplex

Eingetaucht in die große Kinowelt sind die Teilnehmer des medienforum Kreis Göppingen. Zum letzten Termin in diesem Jahr trafen sich die Medienschaffenden der Region im Staufen-Movieplex in Göppingen.

Proppevoll ist die Galerie im Glas-Foyer des Staufen-Movieplex. Die große Welt des Kinos weiß auch die wieder zahlreichen Teilnehmer des medienforums zu faszinieren. Doch Kino-Besitzer Jörg Huttenlocher schaut alles andere als freudig drein. Grund sind die aktuellen Zahlen des Kinoverbands, die der umtriebige Geschäftsmann auch in seiner eigenen Bilanz nachlesen kann: „Wir haben in diesem Jahr einen Besucherschwund von 20 Prozent zu verzeichnen, das wird viele Kinos in arge Schwierigkeiten bringen, Schließungen nicht ausgeschlossen“, sagt Huttenlocher. Für sein eigenes Lichtspielhaus, das 1998 als Movieplex auf sieben Kinosälen mit modernster Technik und Komfort ausgebaut wurde, sieht Huttenlocher keine existentielle Krise, aber besorgniserregend finde er die augenblickliche Lage schon. „Es gab in diesem Jahr einfach zu wenig Kassenschlager, da wird auch der aktuelle Harry Potter wenig an der Bilanz ändern können“, betont Huttenlocher.

Ein Kino mit wechselvoller Geschichte

Das Unternehmen W.Huttenlocher & Söhne GmbH Co. KG ist selbst ein Sinnbild der wechselvollen Kinogeschichte. Gegründet 1908 von Wilhelm Huttenlocher, dem Großvater des heutigen Besitzers, erlebte das Unternehmen zahlreiche Sternstunden, vor allem, als 1940 der Neubau in der Göppinger Poststraße bezogen wurde. Stars und Sternchen der Filmbranche reichten sich im damaligen Staufen-Theater die Klinke in die Hand, wie Jörg Huttenlocher ausführt. Zarah Leander, Catarina Valente und Vicco Torriani gehörten zum Beispiel dazu. Als in den 1970ern die erste Kinokrise begann, wurden aus dem großen Kinosaal vier Einzelkinos, die Geburt der Schachtelkinos, wie es Huttenlocher ausdrückt.

Dann ging es im Zehn-Jahresrhythmus: 1980 waren die Kinosäle mit den kleinen Leinwänden nicht mehr zeitgemäß. Huttenlocher musste erneut umbauen, um zehn Jahre später den Trend der Movieplex-Kinos ebenfalls mit einem großen Anbau Rechnung zu tragen. Heute arbeiten bei ihm, den die Kinogänger der Region häufig an der Kasse oder beim Kartenabreißen sehen, sieben Beschäftigte und einige Aushilfen.

Im Vorführraum wird das harte Kinogeschäft erklärt

Hinter den Kulissen, bei den angebotenen Rundgängen in den Vorspielraum, erzählt Huttenlocher, dass er mit Rahmenverträgen an die Film-Verleihfirmen gebunden ist. „Um einen guten Film zu bekommen, müssen sie auch neun schlechte nehmen“, erklärt Huttenlocher das harte Kinogeschäft und zeigt auf die Projektionsgeräte mit den großen Rollen von 35-Milimeterfilmen. „Die wird es bald nicht mehr geben.“ Demnächst werde er digitale Projektoren anschaffen müssen. „Die sind so sündhaft teuer, dass man sie nur leasen kann“, sagt Huttenlocher. Vielleicht ein neuer Quantensprung für das Erlebnis Kino? Denn eins kann Huttenlocher den medienforum-Besuchern ebenfalls veranschaulichen: „Das Erlebnis, einen tollen Film auf einer 100 Quadratmeter großen Leinwand zu sehen, den hat man nur im Kino.“

Thomas Kießling

What`s next?

Nächster Termin medienforum Kreis Göppingen:

Mittwoch, 18. Januar 2006 ab 19.30 Uhr, Medien-Party im Business-Haus im Göppinger Stauferpark.

Anmeldungen möglich axelb@3dmadness.de




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Tüftel-Tipps für Medienschaffende bei Märklin

Interessante Einblicke haben die Besucher des Medienforums Kreis Göppingen gewonnen. Beim Modellbahnbauer Märklin ging es um die Medienarbeit des Unternehmens von Weltruf, das Kunden und Fans überall auf dem Globus hat.

Vollbesetzte Gänge im Märklin-Museum in der Holzheimer Straße in Göppingen. Die Besucher des Medienforums erleben den Modellbahnbauer hautnah und können sogar Mitglieder des Märklinvereins über die Schultern schauen. An diesem Abend wird wieder an einer der großen Modelleisenbahnanlage des Museums getüftelt. Beim einen oder anderen Medienschaffenden werden Kindheitserinnerungen wach. An Weihnachten gab`s doch immer den nächsten Baustein zur eigenen Modelleisenbahn. Museumsleiter und Märklin-Pressesprecher Roland Gaugele weiß um diese Faszination. Große Ausstellungen mit dem Titel „Mythos Märklin“ in Tübingen und zuletzt in Wien belegten auch außerhalb des Göppinger Standortes das große Interesse an den kleinen Loks und historischen Metallspielwaren: 20.000 Besucher an zehn Tagen in Wien. „Anfragen für eine Neuauflage der Ausstellung gibt es bereits aus Berlin und Rotterdam“, kann Gaugele stolz berichten.

Bald Erlebniswelt Märklin in der Stuttgarter Straße

Zunächst aber muss der umtriebige Museumsleiter das große Ausstellungsprojekt vor Ort realisieren. „Das Medienforum bei Märklin ist eine Premiere und gleichzeitig der letzte offizielle Anlass in diesen Museumsräumen“, sagt Gaugele. Bereits im kommenden März soll das Museum, in das jährlich fast 200.000 Besucher aus aller Welt strömen, ins Märklin Stammwerk in Göppingens Stuttgarter Straße umziehen. Dort wird es mit doppelter Ausstellungsfläche zur Erlebniswelt ausgeweitet.

Dorthin werden auch die historischen Exponate wandern, die im Frühjahr dieses Jahres vom spektakulären Museums-Raub betroffen waren, etwa die legendäre Uhrwerklok, das so genannte „Storchenbein“. Sie war 1891 die erste Modelleisenbahn der Welt. Mittlerweile sind fast alle Exponate wieder ins Märklin-Stammhaus zurückgekehrt. Roland Gaugele betont, dass ein Gutteil der eine Milliarde Leserkontakte in diesem Jahr auf die Berichterstattung um den Museumsraub und dessen Aufklärung zurückzuführen sind. „Selbst Berliner Zeitungen haben ganze Seiten über uns berichtet, der Effekt war enorm“, beschreibt Gaugele. Darauf hin gingen bei Märklin von unzähligen Sammlern aus der gesamten Republik und dem Ausland Sympathiebekundungen ein.

Auch diese Anekdote wurde von den Medienschaffenden hernach in lockerer Runde diskutiert. Und der eine oder andere Besucher des Medienforums hat sich bei den Mitgliedern des Märklinvereins noch Tüftelt-Tpps für die eigene Modelleisenbahn einholen können.

Info:

Der nächste Termin des Medienforums Kreis Göppingen: Mittwoch, 16. November 2005 im Kinozentrum Staufen Movieplex in Göppingen.

Anmeldungen: axelb@3dmadness.de.




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Der Kaufmann und die fünf wackeren Matrosen

Das gab`s beim medienforum Kreis Göppingen noch nie: Ein Theaterstück zur Präsentation von gleich fünf Medienunternehmen, die den Juli-Termin des Forums ausrichteten. Eine interessante wie unterhaltsame Variante im Verlaufe eines langen medienforum-Abends.

Willkommen an Deck

Wenn die Schiffsglocke erklingt, dann stechen die Messematrosen in See. Die medienforum-Besucher in der bestens gefüllten Zehntscheuer von Süßen staunten nicht schlecht, als die Präsentation der fünf Messematrosen-Unternehmen als Theaterstück aufgeführt wurde. „So etwas könnte man sich auch auf einer Messe vorstellen“, sagte Sven Koos, der bei den Messematrosen für den Event-Bereich zuständig ist. „Mit szenischer Darstellung kommt eine Firma zusätzlich mit Messebesuchern ins Gespräch, und der Erinnerungswert ist deutlich höher“, fügte der Autor des Theaterstücks hinzu, dem er einen passenden Namen gab: „Der Kaufmann und die fünf wackeren Matrosen.“

Auf langer Fahrt ohne Skorbut

Als Erklärung zu den dargestellten Szenen auf der Bühne war im Hintergrund der virtuelle Aufbau eines Messestandes zu sehen, der in der Werft des 3D-Spezialisten madness GmbH entstanden war. Damit spielte das Kaufmanns-Stück aus längst vergangenen Tagen mit der Präsentation der fünf einzelnen Unternehmen wunderbar zusammen. Da ließ sich auch Süßens Bürgermeister Wolfgang Lützner gerne zu einer Trommeleinlage überreden, die er mit Sven Koos im Verlaufe des Theaterstücks gab. Für die beteiligten „Schauspieler“ wie für die medienforum-Besucher bot das Unternehmen Tafelhelden kleine Leckerein aus der Kombüse und reichte dazu unter anderem Obstweine der Region. Damit hätte früher im doppelten Sinne die Seemanns-Krankheit Skorbut locker verhindert werden können. Vielleicht mit ein Grund, warum viele Gäste dem Getränk im Verlaufe eines langen medienforum-Abends zusprachen. Für neue Kontakte und interessante Gespräche in lockerer Atmosphäre waren jedenfalls wieder alle „Schotten auf“.

Das medienforum hat schon neue Häfen im Visier

Klar Schiff damit bei den Messematrosen im Rahmen des medienforum Kreis Göppingen, dessen Teilnehmer zum Septembertermin zu Gast bei der Firma Märklin und im November im Kino Staufen Movieplex in Göppingen sind. Anmeldungen dazu sind für Medienschaffende und Personen aus artverwandten Bereichen bereits möglich unter axelb@3dmadness.de

Weitere Infos: www.messematrosen.de.




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Die Chapel bietet ein breites Kulturangebot

In der Chapel im Göppinger Stauferpark ist offenbar immer etwas los. Die Teilnehmer des medienforums Kreis Göppingen zeigten sich erstaunt über die große Bandbreite eines Veranstaltungsorts, der leider bislang noch zu wenig Beachtung findet.

Oben in der Chapel trafen sich die Teilnehmer des Medienforums, umrahmt von Exponaten der Ausstellung „trois pièces“, dreier junger Künstler aus Karlsruhe. In der Sakristei ist ein kleines Kino untergebracht. Dort zeigen kleine Filme die skurrile Entstehung der Kunstwerke. Im Untergeschoss probt eine Blues-Rock-Band für ihren nächsten Auftritt. Daneben in der Krypta rauchen die Köpfe von Mitgliedern eines Skatclubs – Spicken erlaubt. „Ohne den Verein Fabrik für Kunst und Kultur würde es die Chapel nicht mehr geben“, sagt Tina Betz, die im Verein – kurz FKK – für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Für hochrangige Kultur muss man nicht nach Stuttgart fahren
Die ehemalige US-Armee-Kapelle hat der FKK seit 1998 gemietet und seitdem mit ordentlich „Kunstleben“ erfüllt. Bis zu vier oder fünf Veranstaltungen pro Monat - manchmal wie bei Ausstellungen, Workshops oder Festivals sind sie mehrtägig – bietet der FKK. Hoppala, im Göppinger Stauferpark geht ja doch mehr ab als gemeinhin angenommen, sagten sich einige medienforum-Teilnehmer. „Neben hochrangigen Konzerten gibt es auch extravagante Performances und Ausstellungen von jungen Künstlern, die sonst keine Plattform finden würden“, sagt Tina Betz. Das Angebot werde dabei durchaus vom Geschmack der einzelnen FKK-Mitglieder beeinflusst. „Wir wollten in Göppingen anspruchsvolle, ehrenamtliche Kulturarbeit machen, damit die Leute nicht nach Stuttgart fahren müssen“, sagt Betz.

Kulturarbeit schon ausgezeichnet
Für sein Kulturangebot hat der FKK bereits einige Preise erhalten, zum Beispiel für „Die besondere Ferienwoche“, wo für Schulkinder im Sommer viele außergewöhnliche Bastel- und Musikworkshops angeboten werden. Das war der Kulturinitiative der Region Stuttgart und der Aktion „Give me 5!“ eine hohe Auszeichnung wert. Das Kulturamt der Stadt Göppingen und die Göppinger Kunsthalle unterstützen die aufopfernde Arbeit des FKK seit geraumer Zeit ebenfalls.

Dank ständigem Einsatz blüht die Chapel auf
Die 83 Mitglieder des FKK sind auch mit Feuereifer um den baulichen Zustand der Chapel bemüht. Jüngst kam in die Chapel ein anderer Bodenbelag. Pfiffig dabei, dass der Estrich einfach ausgebessert und im angenehmen Grau angestrichen wurde. Das große Kirchenschiff wirkt deshalb edler und noch größer. Auch für die Außenbeleuchtung gab es eine günstige wie effektvolle Lösung. Unter den Kirchenfenstern wurden einfache Strahler mit bunten Scheiben installiert. Von innen und außen findet die Kultur in der Chapel ein immer besseres Ambiente vor – dank des ständigen Einsatzes der FKK-Mitglieder. „Nur die Besucherzahlen lassen bei einigen unserer Veranstaltungen noch zu wünschen übrig“, sagt die rührige Öffentlichkeitsarbeiterin Tina Betz. Gut möglich aber, dass manch Besucher des medienforums Kreis Göppingen demnächst öfter zu den Gästen in der Chapel zählt.

Info:
Die Ausstellung „trois pièces“ ist in der Chapel noch bis 3. April 2005 zu sehen. Öffnungszeiten: jeweils Fr bis So von 17.00 bis 20.00 Uhr. www.fabrikev.de

Der nächste Termin medienforum Kreis Göppingen steigt am Mittwoch, 18. Mai 2005 um 19.30 Uhr.
Ort und Programm gehen Dir / Ihnen wieder rechtzeitig zu.
Anmeldungen dann bitte unter: Axelb@3dmadness.de




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Aufruhr der Gefühle beim medienforum

Der erste Termin im neuen Jahr brachte dem medienforum Kreis Göppingen gleich einen Besucherrekord. Über 120 Kreative waren zur Medienparty in die Göppinger Kunsthalle gekommen. Die Medienschaffenden des Landkreises und weit darüber hinaus tauschten in ungezwungener Atmosphäre Erfahrungen aus und genossen das interessante Programm, das gespickt war mit zahlreichen Überraschungen.

„Aufruhr der Gefühle“ ist nicht nur Titel der Ausstellung mit zeitgenössischer Fotografie und Videokunst, die die Kunsthalle derzeit ihren Besuchern anbietet, sondern kann auch für das medienforum gelten. Derart neugierig auf das Programm des Abends und auf das Neueste aus der Medienszene waren die Gäste selten, wie die Initiatoren des Netzwerks zufrieden feststellen konnten. Austellungskuratorin Dr. Annett Reckert, Kunsthallenleiter Werner Meyer sowie einige anwesende Künstler konnten die medienforum-Teilnehmer derart mit ihren Ausführungen fesseln, dass mancher einen baldigen Besuch mit Freunden und Bekannten in der Kunsthalle versprach.

Neu-OB beeindruckt Medienszene
Dazu dürfte auch Göppingens neuer Oberbürgermeister Guido Till zählen, der sich im Verlaufe des Abends mit Erstaunen äußerte, dass es in Göppingen neben dem Netzwerk Mechatronic eine ähnlich große Initiative im Medienbereich gibt, die seit über zwei Jahren pulsiert.

Viel zum Gelingen des Abends trug auch die Multimedia-Agentur Madness bei, die ihren Madprocessor von Tribal Energy präsentierte und mit DJ Ali X auch für den passenden musikalischen Rahmen sorgte. Außerdem warfen sich die Vereinsmitglieder des FKK, der Fabrik für Kunst und Kultur in der Göppinger Chapel im Stauferpark, bei der Organisation und Durchführung der Medienparty gehörig in die Bresche.

Spannung vor neuem Programm
Viele der neuen Besucher des Medienforums dürfen wie die Dauergäste nun gespannt sein, welche weiteren Termine Jeannette Pachwald (Stadt Göppingen), Rüdiger Gramsch (NWZ), Axel Berne (Madness GmbH) und Thomas Kießling (K – media & PR) als Initiativmitglieder des Medienforums in diesem Jahr noch präsentieren werden. Das Netzwerk der Kreativen im Kreis Göppingen wird jedenfalls von den Teilnehmern auch im dritten Jahr seines Bestehens bestens angenommen und aktiv gelebt.

Eine Plattform, keine platte Form
Dauergäste wie Neuhinzugekommene schätzen das medienforum Kreis Göppingen als Informations-Plattform der Kreativen, das bestätigt der zahlreiche Besuch zu den Veranstaltungen. Gäste wie Initiativmitglieder empfinden es als sehr angenehm, dass das medienforum kein „Gieren nach Aufträgen“ ist, oder etwa ein Smal-Talk-Zirkel, in dem man möglichst viele Visitenkarten austauschen sollte. Vielmehr bietet das medienforum für seine Teilnehmer beste Möglichkeiten, viel kreativen Input für die tägliche Arbeit zu bekommen. Darüber hinaus wurde im Gespräch mit Kollegen aus artverwandten Bereichen schon oft die Lösung für ein Problem gefundenen, das bei einem eigenen Projekt aufgetreten ist. Das alles geschieht in lockerer und ungezwungener Atmosphäre.
Anregungen und Terminvorschläge sind erwünscht: einfach E-Mail-Formular ausfüllen.




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Das Medienforum Kreis Göppingen hat immer wieder Überraschungen parat. Das jüngste Treffen war zum ersten Mal als Medienkonvent gestaltet. Dabei konnten sich kleine Medienfirmen präsentieren, deren Räumlichkeiten für solche Anlässe begrenzt sind. Das Gas-Wasser-Informations-Zentrum im Stauferpark der Energieversorgung Filstal (EVF) war hingegen für alle groß genug. Weitere Überraschungen wurden offensichtlich.

Fünf kleine Medienfirmen nahmen das Angebot an und präsentierten sich einem großen Publikum. „Für unsere Neuheit war das natürlich ein schöner Rahmen“, sagte Martin Brückner von der Dignus.de in Bad Boll. Er hatte seinen „Leo“ dabei, eine völlig neue Terminal-Säule. „Knapp ein Jahr haben wir für die Entwicklung gebraucht, nun ist sie einsetzbar“, fügte Brückner hinzu. Jetzt können sich Firmen etwa ihre Homepage auf den Terminal laden lassen. Die Benutzer klicken auf den Bildschirm und können Informationen abrufen. „Der Terminal hat auch einen zwei Meter großen Bruder, der im Außenbereich eingesetzt wird“, schmunzelte Brückner. Städte wie Blaubeuren werden damit den Touristen alle Sehenswürdigkeiten und Hotels auf einen Blick anbieten.

Alle Besucher des Medienkonvents waren ebenfalls überrascht, was das Gas-Wasser-Informationszentrum als Dauer-Aus-tellungen zu bieten hat. Das geht weit über Gas- und Wasser-Themen hinaus, war oft zu hören. Wissbegierig waren die Besucher auch auf Informationen über die neuen Barbarossa-Thermen, die im November 2004 als große Sauna- und Wellnesslandschaft im Stadtbad eröffnen werden. EVF-Geschäftsführer Wolfgang Berge stellte die Baupläne und den Baufortschritt in Einzelgesprächen vor.

Das rief großes Interesse bei den Medienschaffenden hervor, die sich auch immer wieder zu den ausstellenden Firmen gesellten. Neben der Dignus.de waren das René Borst mit vielen seiner Illustrationen, die Firma SEMdesign aus Ebersbach, die Werbeagentur P.O.M aus Donzdorf sowie Photo-Design-Müller, Mike Müller, der exklusiv einige Werbe-Fotographien von Automobil-Herstellern zeigte. „Ich bin meist der erste Externe, der einen Prototypen zu sehen bekommt“, sagte Mike Müller. Der Medienkonvent hatte eben so seine Überraschungen parat.

Info:
Das Medienforum Kreis Göppingen gastiert bei seinem nächsten Termin bei der Geislinger Zeitung, am Mittwoch, 17. November 2004.




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Das Medienforum Kreis Göppingen hat immer wieder Überraschungen parat. Das jüngste Treffen war zum ersten Mal als Medienkonvent gestaltet. Dabei konnten sich kleine Medienfirmen präsentieren, deren Räumlichkeiten für solche Anlässe begrenzt sind. Das Gas-Wasser-Informations-Zentrum im Stauferpark der Energieversorgung Filstal (EVF) war hingegen für alle groß genug. Weitere Überraschungen wurden offensichtlich.

Fünf kleine Medienfirmen nahmen das Angebot an und präsentierten sich einem großen Publikum. „Für unsere Neuheit war das natürlich ein schöner Rahmen“, sagte Martin Brückner von der Dignus.de in Bad Boll. Er hatte seinen „Leo“ dabei, eine völlig neue Terminal-Säule. „Knapp ein Jahr haben wir für die Entwicklung gebraucht, nun ist sie einsetzbar“, fügte Brückner hinzu. Jetzt können sich Firmen etwa ihre Homepage auf den Terminal laden lassen. Die Benutzer klicken auf den Bildschirm und können Informationen abrufen. „Der Terminal hat auch einen zwei Meter großen Bruder, der im Außenbereich eingesetzt wird“, schmunzelte Brückner. Städte wie Blaubeuren werden damit den Touristen alle Sehenswürdigkeiten und Hotels auf einen Blick anbieten.

Alle Besucher des Medienkonvents waren ebenfalls überrascht, was das Gas-Wasser-Informationszentrum als Dauer-Aus-tellungen zu bieten hat. Das geht weit über Gas- und Wasser-Themen hinaus, war oft zu hören. Wissbegierig waren die Besucher auch auf Informationen über die neuen Barbarossa-Thermen, die im November 2004 als große Sauna- und Wellnesslandschaft im Stadtbad eröffnen werden. EVF-Geschäftsführer Wolfgang Berge stellte die Baupläne und den Baufortschritt in Einzelgesprächen vor.

Das rief großes Interesse bei den Medienschaffenden hervor, die sich auch immer wieder zu den ausstellenden Firmen gesellten. Neben der Dignus.de waren das René Borst mit vielen seiner Illustrationen, die Firma SEMdesign aus Ebersbach, die Werbeagentur P.O.M aus Donzdorf sowie Photo-Design-Müller, Mike Müller, der exklusiv einige Werbe-Fotographien von Automobil-Herstellern zeigte. „Ich bin meist der erste Externe, der einen Prototypen zu sehen bekommt“, sagte Mike Müller. Der Medienkonvent hatte eben so seine Überraschungen parat.

Info:
Das Medienforum Kreis Göppingen gastiert bei seinem nächsten Termin bei der Geislinger Zeitung, am Mittwoch, 17. November 2004.




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medienforum Kreis Göppingen zu Gast im Medien-Zentrum Aichelberg

Auch ein schwül-heißer Sommerabend konnte die Besucher des medienforums nicht abschrecken, zum Juli-Termin ins Medien-Zentrum Aichelberg (MZA) zu kommen. Über 60 Interessierte waren zunächst über die neue Entwicklung des Unternehmens überrascht, schließlich hatte das Unternehmen aktuell Insolvenz beantragen müssen. Doch MZA-Geschäftsführer Frank Fischer schilderte die Situation ohne Schnörkel, sprach eindeutig von einem Neubeginn seiner Firma, die er zusammen mit seinem Bruder Ralph leitet, drei möglichen Investoren, die in der Warteschlange stünden, und ging dann auf die Chancen seines Unternehmens mit neuen Produkten ein, die allen Besuchern bei der Präsentation und der Hausführung entlockte: „Was die machen, ist schon hervorragend.“

Ein Kürzel steht für die neue Generation im Druckbereich
Auch Druck-Profis unter den medienforum-Besuchern waren von dem neuen Druck-Konzept des MZA begeistert. Auf Foto-Wänden wurden die Ergebnisse und ihre Vorgänger dargestellt, praktisch im Prinzip vorher/nachher. Mit dem so genannten High Colour Performance – Kürzel: hcp - lassen sich Farben in Broschüren, Foldern, oder Plakaten intensiver, brillanter, und naturgetreuer realisieren. „Wir sind mit dem hcp dem Dia sehr nahe gekommen“, sagte Frank Fischer nicht ohne Stolz, als er neben den Vorzügen des hcp auch einen Abriss über die über zweijährige Entwicklungsphase des hcp gab. Effekt für das MZA: Das hcp fungiert bei Neu- wie Stammkunden als Türöffner. Die 80 Mitarbeiter in Vollzeit und weitere 60 in Teilzeit wissen um einen guten Auftragsbestand, denn oft wird im Dreischichtbetrieb gearbeitet.

Ein Plausch vor wunderschönen Motiven
Wer hätte gedacht, dass der Besuch beim MZA zu einem der schönsten und längsten medienforen wird? Im so genannten Casino des Unternehmens mit schöner Dachterrasse gab es innen die imposanten hcp-Arbeiten zu sehen, draußen das die Idylle von Obstwiesen am Aichelberg. Kein Wunder, dass sich in diesem Ambiente interessante und amüsante Gespräche unter den medienforum-Besuchern ergaben.

Nächster medienforum-Termin ist der medien-konvent im GWZ
Da ist die Vorfreude auf das nächste medienforum Kreis Göppingen durchaus berechtigt. Es findet als „medien-konvent“ im Gas-Wasser-Informationszentrum (GWZ) der Energieversorung Filstal statt. medien-konvent heißt, dass ein- oder zwei-Mann (Frau)-Firmen vorgestellt werden können, die aufgrund begrenzter Räumlichkeiten sonst nicht die Möglichkeit hätten, sich einmal bei einem medienforum zu präsentieren. Zum Programm: Jedes teilnehmende Unternehmen wird kurz vorgestellt. Interessierte Besucher können dann zu den Nischen der Unternehmen gehen und darüber mehr erfahren. Das ganze wird für die Firmen ohne große Kosten und Aufwand verbunden sein. Einige Firmen-Inhaber haben schon signalisiert, beim medien-konvent mitzumachen: einfach auf einem Tisch mit Laptop die eigene Arbeit darstellen und mit den Interessenten qualifizierte Gespräche führen. Aufwändige Messestände etc. sind nicht nötig.

Auch im GWZ gibt es eine große Terrassen-Anlage. Damit dürfte der vielleicht auch warme 15. September 2004 wieder eine nette Drinnen- und Draußen-Veranstaltung werden. Ein- und Zwei-Mann-Firmen (drei gehen natürlich auch) bitte zeitnah anmelden (spätestens bis 20. August 2004); bei Jeannette Pachwald Tel: 07161/650-253, oder unter jpachwald@goeppingen.de, oder bei allen anderen Initiativmitgliedern des medienforums.




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Das medienforum Kreis Göppingen bei fips –
„ und das Radio lebt“

Wo einst im alten Göppinger Kreiskrankenhaus die Kartoffeln lagerten, holen junge Radiomacher für den „örtlichen Lokalfunk“ nun die Kohlen aus dem Feuer. Denn demnächst geht ein neues Projekt an den Start: fips – „ und das Radio lebt“, versprechen die bislang acht engagierten Radioleute schwungvoll, die ihren Job in der Freizeit machen. Im neu eingerichteten Studio von fips im Keller des Kreismedienzentrums in der Göppinger Eberhardstraße fühlten sich die 40 Besucher des medienfroum Kreis Göppingen am Mittwoch, 19. Mai 2004 überaus wohl. Es gab ja schließlich auch „Medien live“.

Live auf Sendung

Die Radio-Sendung von fips beginnt an diesem Abend um 21 Uhr. Christina Neugebauer und Oliver Schwarz sind das Moderatorenteam von fips. Thema der Sendung ist natürlich das medienforum Kreis Göppingen und deren Besucher. Interviews stehen auf dem Programm und natürlich viel Musik. Über 10.000 Musiktitel sind im Archiv, digital im neuen Studio-Rechner gebannt. Ein großes Regal weist noch einmal ebenso viele Titel auf CDs und sogar auf den guten alten Venyl-Scheiben aus. Von Bach bis Guns`n`Roses ist alles vorhanden. Trotz neuer Technik hört sich die Sendung nicht nach dem üblichen „Format-Radio“ an. Radiomacher und medienforum-Besucher haben ihren Spaß. Das große Studio bietet ausreichend Sitzgelegenheiten. Neben Studiotechnik wie Mischpult, TFT-Bildschirmen und Mikrofonen gibt es einen Besprechungstisch und eine lauschige Sofa-Ecke. Alle Plätze sind belegt. Die bunte fips-Sendung geht bis 23.00 Uhr – und ist aufgezeichnet. Wann ausgestrahlt wird, geht auf der Homepage des Radios hervor: www.radiofips.de.

fips und das altehrwürdige Klinik-Radio am Eichert

„Wir suchen Leute, die genauso Spaß am Radio haben, wie wir“, sagt Oliver Schwarz, der mit seinen Helfern nächtelang an der neuen Studiotechnik gearbeitet hat. In den kommenden Wochen soll das Projekt dann weltweit im Internet zu hören sein. Fips ist ein freies Radio für Göppingen, frei von Zwängen wie Hörerzahlen und Werbebudgets, kreativ im Programm und in alle Richtungen, für alle Meinungen offen. Das neue Projekt ist Nachfolger des ehrwürdigen Klinik-Radios am Eichert, das es bereits seit 24 Jahren gibt. „Die Wunschbox für das Klinik-Radio am Dienstagabend wird es weiter geben“, verspricht Oliver Schwarz, „aber unser neues fips-Programm wollen wir so schnell wie möglich ausbauen.“ Noch können Sendungen entworfen, Sendezeiten mit kreativem Programm gefüllt werden.

Gut aufgehoben im Kreismedien-Zentrum

Die „fipsianer“ sind mit ihrem Projekt gut aufgehoben, im Kreismedienzentrum, das seinen Sitz wie gesagt in der Göppinger Eberhardstraße hat und damit im Gebäude des alten Kreiskrankenhauses. Kreativen Input kann Zentrums-Leiter Karl-Heinz Straub nicht nur den Radiomachern bieten wie er im medienforum erklärt. Die Vereine Filstal online und die Göppinger Film- und Video-Amateure sind ebenfalls in seinem Gebäude untergebracht. Darüber hinaus ist Platz für die über 10.000 Bild- und Ton-Medien, auf die alle Schulen im Kreisgebiet zurückgreifen können. Da verfestigt sich an diesem spannenden Abend schnell der Eindruck bei den medienforum-Besuchern, dass nicht nur Radio fips, sondern auch das Kreis-medienzentrum ganz lebendige Geschichten sind.

Weitere Infos: www.kmz-gp.de   www.radiofips.de

Nächstes medienforum:

Mittwoch, 21. Juli um 19.30 Uhr im Medien-Zentrum Aichelberg




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Hinter die Kulissen bei der WMF

Ein spannender Abend, viele neue Gesichter, das medienforum Kreis Göppingen war bei der WMF in Geislingen bestens aufgehoben. Eingeladen wurde das Netwerk der Medienschaffenden im Filstal von Jürgen Vogler, Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlich-keitsarbeit des Weltunternehmens.

Die 70 medienforum-Besucher im propren Kommuni-kationszentrum der WMF staunten nicht schlecht, der Abend begann mit einem deftigen Ehekrach. Da wollte sich der Gatte absolut nicht damit anfreunden, dass der Tisch fürs Abendessen so gar nicht seinen Ansprüchen entspricht. Tränen bei der Ehefrau. Zwei Comic-Mäuschen wiesen darauf hin, dass bei den Nachbarn alles viel schöner aussieht. Natürlich durch Produkte der WMF. Ausschnitte eines Werbefilms, den die WMF zum 100jährigen Bestehen der Firma produzieren ließ. Das war 1953, und damit war der größte Arbeitgeber im Kreis Göppingen Vorreiter, denn damals war der WMF-Film mit seiner Mischung aus Real-Sequenzen und Animationen eine absolute Innovation, wie Jürgen Vogler betont.

Der Abend stand ganz im Zeichen der 850 – in kleiner Anlehnung an das Jubiläum der Stadt Göppingen in diesem Jahr. Madness ließ Fruchtgummis sozusagen von der Präsentationsfläche auf die Bistrotische hüpfen, wo die 8er, 5er und 0er großen Anklang fanden. Das gleiche geschah mit Madame Pachwalds Käsegebäck (so der Künstlername), das den Geschmack aller traf. Gerne würden wir an dieser Stelle mehr Worte darüber verlieren, aber es wurde striktes Verbot erteilt („Sonst muss ich bald noch mehr backen“, sagte die Bäckerin.)

Marke bestimmend für Erfolg

Über 50 Film- wie Unternehmensjahre später hat sich am Leitmotiv der WMF nichts geändert. „Die Marke WMF mit jährlich rund 200 Innovationen, die bestens in Qualität, Funktion und Design sein müssen, wird von uns immer hochgehalten, um auch weiterhin einen langfristigen Erfolg zu garantieren“, sagt Vogler, der freilich viele Emotionen in den neuen WMF-Auftritt gepackt hat. Damit sieht sich die WMF wieder ganz auf der Höhe der Zeit. Auf diesen Punkten basiert auch die umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des studierten Volkswirts, die sein vierköpfiges Team jährlich mit vielen hunderten von Journalisten aus aller Welt zusammen bringt.

Eine Milliarde Leser-Kontakte

Resultat für Jürgen Voglers Arbeit mit und für die Medien sind rund eine Milliarde Leser-Kontakte pro Jahr. „Da wir auch für das mehrsprachige Presse-Center im Internet und die Mitarbeiter-Zeitung verantwortlich sind, ist die Arbeit umfangreich und anstrengend, aber ebenso schön“, sagt Vogler in seiner begeisternden Art, die auch locker mal eine technische Panne in seiner Präsentation überspielt. Deshalb waren die 70 medienforum-Besucher, die durch die Unterstützung der Wirtschaftsförderung Geislingen mit vielen neuen Gesichtern aus dem oberen Filstal bestückt waren, von dem interessanten wie unterhaltsamen Abend bei der WMF sehr angetan. Ein langer Termin bei der WMF, da gibt`s zuhause bestimmt keinen Ehekrach.

Hoffentlich auch nicht für WMF-Küchenchef Helmut Biesinger und sein Team, das die Gaumen der Gäste verwöhnt hat. Herzlichen Dank auch an Frau De Muzio und Herrn Dix von der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der WMF.

Soviel Artigkeit ist durchaus angebracht.

Nächstes medienforum:

Mittwoch, 19. Mai um 19.30 Uhr bei Radio Eichert
im Kreismedienzentrum Göppingen




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Medien-Party zum Start ins 2. Jahr

Es war die mit Abstand heißeste Veranstaltung des medienforums Kreis Göppingen zum Auftakt eines neuen Jahres. Die rund 60 Gäste waren diesmal nicht bei einem Unternehmen, sondern kamen zur Medien-Party in die Krypta der Chapel im Göppinger Stauferpark – auf Einladung des FKK -Verein für Kunst und Kultur – merci vielmals! Offenbar hat sich das medienforum noch weiter etabliert, denn die Gäste kamen zu mal loungig, mal peppiger Musik von DJ Helge (Helge Thiele/NWZ) und feiner Animationen von Video-Jockey (Markus Müller/madness GmbH) zum einen gut in Fahrt, zum anderen, um sich einfach wieder zu treffen (Ein lockerer Satz mit vielen Klammern, die einem das Leben leichter machen.) „Viele haben sich gleich festgetratscht“, fand Jutta Neumann, Pressesprecherin der Stadt Göppingen. Oder muss man`s trennen und es heißt „haben fest getratscht“? So ganz klar wurde das nicht.

Die Kreativen mit Motto

Der Abend stand ganz im Zeichen der 850 – in kleiner Anlehnung an das Jubiläum der Stadt Göppingen in diesem Jahr. Madness ließ Fruchtgummis sozusagen von der Präsentationsfläche auf die Bistrotische hüpfen, wo die 8er, 5er und 0er großen Anklang fanden. Das gleiche geschah mit Madame Pachwalds Käsegebäck (so der Künstlername), das den Geschmack aller traf. Gerne würden wir an dieser Stelle mehr Worte darüber verlieren, aber es wurde striktes Verbot erteilt („Sonst muss ich bald noch mehr backen“, sagte die Bäckerin.)

Die Kreativen am Werkeln

Die 850 waren auch ein glänzender Ausgangspunkt für die kreativen Kunstwerke, jeweils zu malen auf DIN A3 Papier. Leider kam nicht jeder zum Zug – sorry! Andere behaupten wiederum, dass nicht jeder wollte. "Ich kann nicht zeichnen, ich bin heute nicht kreativ", war des Öfteren zu hören. Schließlich kamen über 13 Zeichnungen zustande. Es ist eben alles eine Frage der Einstellung. "Laß mich als Erstes, bevor es peinlich wird, wenn die Profis etwas abliefern", war das Fazit von Olaf Hinrichsen (Pressestelle Stadt Göppingen, persönlicher Referent des OB). Und damit erreichte er den 2. Platz.

Namen der Preisträger.
Dejan Vasic ist von R2, Olaf Hinrichsen ist schon im Text erwähnt, Michael Rahnefeld ist von der Geislinger Zeitung.

Zu gewinnen gab`s:
Präsentkörbe der NWZ mit Göppingen-Buch "Ein Standort mit Weitblick", Abdruck des Kunstwerks in der NWZ, und Veröffentlichung auf der Website "850 Jahre Göppingen". Rüdiger Gramsch (NWZ- Redaktionsleiter) wies extra darauf hin, dass sich exakt 850 ml Dosen-Pfirsiche im Präsentkorb befanden. Die Jury zeigte sich davon unvoreingenommen: Michael Wirkner//NWZ-Verlagsleiter, Heinz Ehm/Wirtschaftsförderung Stadt Göppingen und Johannes Glanz (Neue Werbung/Göppingen - die haben das Logo fürs Jubiläumsjahr entworfen). Herzlichen Dank der VHS für die Staffeleien und der Druckerei Frey fürs Papier. Alle Kunstwerke werden demnächst auch in der NWZ ausgestellt. Da kann man auch alle Preisträger bewundern.

Die Kreativen mit Plan

Den Jahreskalender haben nun alle Gäste in ihren Plan aufgenommen (und umgekehrt). Außerdem konnte jeder die Veranstaltungen des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren lassen. Wie Jeannette Pachwald (Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen) und Axel Berne (madness GmbH) das nur immer so galant machen? Dabei wiesen die beiden darauf hin, dass sich kleinere Kreativ-Unternehmen genauso elegant beim medienforum ohne großen Aufwand präsentieren können, und zwar beim September-Termin im GWZ der EVF. Bitte bei Jeannette schon mal anmelden – und die Kürzel erklären lassen. Und auch auf den nächsten Termin darf man sich schon freuen, wenn Rüdiger Gramsch (bereits erwähnt – bitte suchen) und Thomas Kießling (K – media & PR) wieder pünktlich kommen, so wie`s beim nächsten Mal unbedingt sein muss.




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Das medienforum Göppingen bei VICOM

Wer hat schon ein eigenes Kino im Haus? VICOM hat`s – im Firmensitz in Göppingen/Eschenbach. „Wir wollen ja schließlich unsere Sachen, die wir haben, entsprechend präsentieren“, grinst VICOM-Geschäftsführer und Firmengründer Michael Schweizer. Was sich dann für den Kinobesucher, pardon VICOM-Besucher, auf der Leinwand abspielt, ist die weltweit führende Technologie in der Video- und Dia-Projektionstechnik. "Wie wär`s etwa mit einer kleinen Videokonferenz?", fragt VICOM-Prokurist und Marketingleiter Armin Roos. Das Bild auf der riesigen Leinwand wird geteilt. Auf der einen Seite ist Roos selbst zu sehen, zwischendurch per Schwenk auch die medienforum-Teilnehmer, und auf der anderen wird plötzlich Amund Frislie zugeschaltet. Er arbeitet bei der Firma Tandberg in Norwegen. Sie stellt die Geräte für Konferenzschaltungen her, die VICOM vertreibt. Dazu zählen auch mobile Einheiten mit zwei Bildschirmen, locker im Besprechungsraum hin- und herschiebbar: Kosten ab 7.000 Euro.

Eine Schalte also nach Oslo

Konferenzschaltung also schnell von Göppingen/Eschenbach nach Oslo. "Bis zu 32 Konferenz-Standorte auf der ganzen Welt können wir problemlos miteinander verbinden", ist Frislie bestens zu verstehen, gestochen scharf sein Konterfei. Auch für Norweger sind Video-Konferenzen offenbar ein zeit- und kostensparendes, zudem sehr flexibles Instrument der Firmen- und Kunden-Kommunikation. "Gestern fiel bei uns der erste Schnee, man kommt nicht mehr so leicht irgendwo hin", sagt Amund Frislie in sehr gutem Deutsch. Er ist technischer Betreuer seiner Firma fürs noch schneelose Deutschland. Die Welt wird offenbar kleiner, denkt sich mancher medienforum-Teilnehmer im VICOM-Cinema.

Große Effekte

Manchmal wird im Kleinen die Welt auch viel größer dargestellt. VICOM hat für das riesige Spielcasino "Mohega Sun" in Connecticut/USA die größte Decken-Projektion der Welt erstellt. Durchmesser des Deckenrunds: 32 Meter. Unten in der Halle verlieren die Spieler an den „einarmigen Banditen“ viel Geld, oben sorgen 20 Projektoren dafür, dass ihnen dazu die jeweilige Tageszeit am Himmel erscheint. Spiegel täuschen dabei sogar den langsamen Wandel der Tageszeiten vor. So wechselt sich der funkelnde Sternenhimmel mit dem Sonnenaufgang ab und wandelt dann weiter in die Mittagssonne.

Genau ins Ziel

Wenn die Indianer vom Stamm der Mohikaner (es gibt offenbar noch mehr als nur den letzten) mit ihrem Spielcasino ihr Ziel auch ohne Pfeil und Bogen erreichen, treffen die Hochleistungsprojektoren von VICOM ebenfalls punktgenau. Der Projektor steht im ersten Stock des VICOM-Firmengebäudes, das projizierte Logo ist auf einer Hallen-Außenwand in 300 Metern Entfernung zu sehen. "Bitte nicht zu lang direkt vor dem Projektor stehen", warnt Armin Roos, "man könnte sich leicht ein Loch in den Pelz brennen lassen". 30.000 Lumen als genannte Lichteinheit sei für Profis erwähnt. "Auch 800 Meter Entfernung mit bester Bildqualität sind kein Problem", fügt Roos hinzu, wobei er das Beispiel Marine-Museum in Sydney nennt. Auch die Muschel-Oper in Sydney kriege demnächst etwas auf die Außenhaut, verspricht er. VICOM ist mit fast 70 Vertragshändlern überall auf der Welt aktiv und besitzt in Piscataway in New Jersey/USA eine Niederlassung.

Die Dia-Hochleistungs-Projektoren werden in Göppingen/Eschenbach hergestellt. Dort sind im Erdgeschloss des Firmengeb&quml;udes fürs medienforum weitere Projektionen aufgebaut, etwa eine 4 auf 3- Meter-Leinwand. Darauf l&quml;uft ein Film ĂŒber Mexiko. HDTV mit hoch auflösender Video-Projektion nennt sich diese Technik mit gestochen scharfen Bildern, sogar viermal schärfer in Kontrast und Auflösung als ein Fernseher. "Das Auge will geradezu hineinspringen", sagt Michael Schweizer. Und wer auf 12 Quadratmetern Größe das türkiesblaue Meer fast greifen kann, der überlegt tatsächlich einen Moment lang, ob er nicht mal schnell – auch ohne eine Badehose dabei zu haben – eintauchen will.

Doch halt! Zurück in die Wirklichkeit, zum letzten medienforum Göppingen in diesem, dem ersten Jahr des Bestehens. Mit Vicom gab es zum Abschluss sicherlich noch ein Glanzlicht (und dazu passt dieses Attribut mal wirklich). Fünf Termine standen beim medienforum 2003 auf dem Programm. Der Start beim Initiativmitglied und 3D-Spezialisten madness GmbH, gefolgt vom Tigerentenclub in seinen Fernsehstudios im Göppinger Stauferpark, der schönen Party bei der Werbeagentur R2/PIG, bei Göppingens Leitmedium NWZ in seinen renovierten Räumen, und eben bei VICOM. Gibt`s eine Fortsetzung: "Ja logisch", können die vier Initiatoren des medienforums antworten, und das sind Jeannette Pachwald von der Wirtschaftsförderung Göppingen, Rüdiger Gramsch von der NWZ, Axel Berne von madness und Thomas Kießling von K – media & PR.

Ein Dank von allen vier Initiatoren an die Teilnehmer des medienforums Göppingen- und das waren dann doch rund 350, an alle Firmen, die einen Termin ausgerichtet haben, und auch mit Vorschusslorbeeren an alle Unternehmen und Einrichtungen, die im kommenden Jahr Ausrichter sind.




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„Alte Tante“ als modernes Medium - medienforum Göppingen bei der NWZ

Die Räumlichkeiten wurden in den letzten Monaten proper renoviert. Und auch sonst präsentierte sich ein Vertreter des ältesten Massenmediums unserer Zeit alles andere als verstaubt. „Die alte Tante Zeitung ist ein ganz modernes Medium“, bekräftigte NWZ-Verlagsleiter und Geschäftsführer Michael Wirkner. Über 70 Medienschaffende aus dem Landkreis Göppingen und dazuhin einige Vertreter aus dem Raum Stuttgart waren zu Gast beim 4. medienforum Göppingen. Gastgeber war eben die Neue Württembergische Zeitung, die NWZ, und damit ein Initiativ-Mitglied des medienforums: NWZ-Redaktionsleiter Rüdiger Gramsch.

Die Erfolge mehren sich

Wie Rüdiger Gramsch sahen alle Besucher mit sichtlichem Wohlwollen, wie Verlagsleiter Michael Wirkner in einer kurzweiligen Präsentation den Aufbau und die Vorzüge der NWZ dokumentierte. Immerhin ist die Tageszeitung Deutschlands Informations- und Werbeträger Nummer 1. Und der NWZ sei ein ordentlicher Teil des Werbe-Erlöses gegönnt. Spannend sei auch das Interessengeflecht von Redaktion, Anzeigenabteilung, Vertrieb sowie Lesern und Inserenten. „Für ein Medium, dessen Inhalte sich täglich erneuern, ist das nicht immer einfach“, sagte Wirkner. Wer die spannende redaktionelle Arbeit näher kennen lernen wollte, konnte mit den NWZ-Redakteuren Susann Schönfelder, Karin Tutas und Karl-Heinz Strohmaier an die PCs und sich den Aufbau der NWZ-Seiten erklären lassen.

medienforum zieht immer weitere Kreise

Spätestens mit seiner vierten Veranstaltung bei der NWZ hat sich das medienforum Göppingen zu einem kreisweiten Ereignis gemausert. Das Attribut, wonach auch Schaffende aus artverwandten Bereichen bei den Veranstaltungen gerne gesehen sind, ist ebenfalls angekommen. Davon zeugt die große Zahl an Pressesprechern und Marketingleitern renommiertester Firmen und Institutionen im Kreis Göppingen. Stellvertretend seien genannt: Roland Gaugele von Märklin, Otto Simanek von Allgaier, Martin Adelhardt von Schuler Pressen, Prof. Stefanie Maier von der Fachhochschule Göppingen (FH Esslingen), IHK-Vize-Geschäftsführer Gernot Irmgart, Jutta Neumann von der Stadt Göppingen und Mathias Kleesen von der Brunnen Union Göppingen; ebenso als steter Besucher des medienforums: Michael Rahnefeld, Stellvertretender Redaktionsleiter der Geislinger Zeitung.

NWZ zieht vom Leder

Die NWZ kann auch ganz anders: Redakteur Helge Thiele gab einen überaus versierten DJ im Lounge-Party – und wenn er gewollt hätte- Tchno-Music-Genre. Außerdem gilt der Dank aller Besucher Dagmar Burtscher und Gerhard Schniepp, die mit ihrem gesamten Team für wohlfeile Snacks und mundende Getränke sorgten. Die Atmosphäre als Grundlage interessanter Gespräche und Begegnungen hätte besser nicht sein können.

Mehr Lesestoff zum medienforum Göppingen gibt`s beim nächsten Mal.
Schon mal Termin vormerken:

Mittwoch, 19. November 2003

Anmeldung bitte unter: jpachwald@goeppingen.de



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Nachlese zum 3. medienforum Göppingen bei R2

Es war die mit Abstand heißeste Veranstaltung des medienforums Göppingen bislang, der Termin bei der Werbeagentur R2/PIG. So um die 35 Grad Celsius dürften es bei der Juli-Ausgabe des medienforums schon gewesen sein. Und dennoch waren wieder rund 70 Besucher gekommen, um sich in lockerer Atmosphäre über die Werbeagentur R2 mit ihrem Pocket-Magazin PIG zu informierten oder einfach im netten Plausch Kollegen aus anderen Medien und Bereichen zu treffen und sich auszutauschen, wie das neudeutsch gerne heißt.

Immer mehr zur kreisweiten Veranstaltung

Das medienforum wird – wie von den Initiativ-Mitgliedern gewünscht – immer mehr zur kreisweiten Veranstaltung. Auch dieses Mal waren wieder einige Medien-Vertreter aus dem oberen Filstal dabei, etwa Brigitte Jansen von der Wirtschaftsförderung der Stadt Geislingen oder Michael Rahnefeld, stellvertretender Redaktionsleiter der Geislinger Zeitung. Rahnefeld drängte darauf, bei kommenden Veranstaltungen keine „Oliven mit Kernen“ mehr anzubieten. „Ich hab mir fast einen Zahn ausgebissen“, lachte Rahnefeld.

Lockeres Ambiente

So wie bei R2 mit DJ, extra raus geputzten Agenturräumen und Sitzmöglichkeiten auch auf der Galerie zum Kino-Hof, war der lockere Rahmen bei bislang allen Veranstaltungen des medienforums. Nach einer kleinen Begrüßungsrede von Initiativ-Mitglied Axel Berne, hielten Dejan Vasic und Dirk Biniek von R2 ihre Rede ebenfalls in der Länge eines „Radio-Beitrags“. „Es wird immer lockerer und ist kein festgefahrener Zirkel, das ist besonders schön für Erstbesucher“, sagte Initiativ-Mitglied Jeannette Pachwald, die Neuankömmlinge auf rund die Hälfte der Besucher schätzt. Das konnten auch Michael Wirkner (Verlagsleiter der NWZ) und Initiativ-Mitglied Rüdiger Gramsch bestätigen.

Mehr Name-Dropping gibt’s beim nächsten Mal:

ausnahmsweise Donnerstags, 18. September 2003 bei der NWZ

Anmeldungen sind ab sofort möglich bei unserem Online-Anmeldeformular!




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Nachlese zum 2. Medienforum am 21. Mai im Tigerentenclub
„Stauferpark besser als Hollywood“ - Medienforum im Tigerentenclub

Rund 50 Medienschaffende waren bei der zweiten Veranstaltung des Medienforums Göppingen im Tigerentenclub im Göppinger Stauferpark am Mittwoch, 21. Mai 2003. Ein klares Bekenntnis zum Medienstandort Kreis Göppingen von beiden Seiten, von den Besuchern und dem Team der erfolgreichsten Kindersendung Europas.

Das hätten sich die Vermarkter des Stauferparks auch nicht träumen lassen, dass ihr Objekt in einem Atemzug mit Hollywood genannt wird. Johannes Schomaker, Aufnahmeleiter des Tigerentenclubs, hat es getan. „Die hervorragenden Produktionsmöglichkeiten hier im Stauferpark sind besser als in Hollywood. Wir haben hier viel Ruhe und viel Platz“, sagte Schomaker. Sein Redaktionsleiter Joachim Lang fügte hinzu: „Wir müssen uns hier nicht mühsam mit anderen Produktionen abstimmen, wie das in den Funkhäusern in Stuttgart oder Baden-Baden der Fall ist. Damit können wir täglich zwei Folgen quasi live abdrehen. Das spart Zeit und damit Kosten.“ Lang und Schomaker hielten auch nicht hinterm Berg, dass sie sich in Göppingen „sauwohl“ fühlen. Beste Arbeitsbedingungen für ein sehr gutes Produkt.

Zwei Millionen junge Fernsehzuschauer

Der Tigerentenclub ist mit rund zwei Millionen jungen Zuschauern pro wöchentlicher Folge Europas erfolgreichste Kindersendung. Seit sechseinhalb Jahren hat das Team seinen Produktions-Standort im Göppinger Stauferpark. Anfängliche Schwierigkeiten wurden in der ehemaligen Sporthalle der Gis bald behoben. „Ich kann mich noch ganz genau an die erste Sendung hier erinnern“, erzählt Joachim Lang. „Damals war Nena zu Gast. Wir hatten noch keine Klimaanlage, und es waren fast 40 Grad im Studio. Das Team und die Kinder gingen echt am Stock.“ Mittlerweile funktioniert die Klimaanlage bestens. Die Strahlkraft der unzähligen Scheinwerfer an der Studio-Decke sowie hohe Außentemperaturen können das Fernseh-Team und ihre jungen Besucher nicht mehr beeindrucken.

Der Tigerentenclub ist ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht. An den Drehtagen kommen 240 Besucher zu den Aufzeich-nungen, je 120 vormittags und nachmittags. „Damit stehen fast 5.000 Kinder aus ganz Deutschland auf unserer Warteliste“, sagt Johannes Schomaker. An neun Tagen im Monat werden sieben neue Folgen des Tigerentenclubs abgedreht. Hoffentlich noch für lange Zeit, waren sich Medienforum-Besucher und das Team des Tigerentenclubs einig.
Herzlichen Dank dem Team des Tigerentenclubs (Aufnahmeleiter, Redaktionsleiter, stellv. Redaktionsleiterin, Kameramännern, Bild- und Tontechniker u.v.m.) für die Ausrichtung des zweiten Medienforums!

Die nächste Veranstaltung des Medienforums:

Wir freuen uns auf den nächsten Termin des Medienforums – schon mal vormerken, im Kalender eintragen, weitersagen, Frisörtermin planen:

Mittwoch, 16. Juli 2003 ab 19 Uhr 30 in der Agentur R 2/PIG in der Göppinger Poststraße

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter unserem Online-Anmeldeformular!




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Nachlese zum 1. Medienforum am 19. März bei der Madness GmbH

Und schon liegt die erste Veranstaltung des Medienforums Göppingen hinter uns. Gut 50 Medien-Schaffende haben den Auftakt beim 3D-Spezialisten Madness besucht. Nach einer offiziellen Begrüßung in ultra-kurzer Länge war der Abend geprägt von interessanten Gesprächen, guten Kontakten und vielen Informationen über 3-D-Aplikationen und stills in der virtuellen Welt – jeder ganz wie er wollte, alles in netter Atmosphäre. Erste Resonanzen der Veranstaltungsteilnehmer: a) eine schöne Party! b) dem Medienstandort Kreis Göppingen hat`s geholfen.

Nichts anderes wollten die Initiativmitglieder des Medienforums. Kaum sechs Wochen Planungs-Phase waren für die Veranstaltungsreihe nötig. Drei Fundamental-Sitzungen (lockere Arbeitsessen) haben ausgereicht und die Sache stand.

Herzlichen Dank der Firma Madness für die Ausrichtung des ersten Medienforums!

Und: Auch wenn U2 sang „Where the streets have no name“ – Madness hat seine Räumlichkeiten in einer Straße mit Namen: wenn einige Teilnehmer in der Hölderlinstraße und nicht im Hölderlinweg raus gekommen sind – die Schnitzeljagd war nicht beabsichtigt.

Wir freuen uns auf den nächsten Termin des Medienforums – schon mal vormerken, im Kalender eintragen, weitersagen, Frisörtermin planen:

Mittwoch, 21. Mai um 19.30 Uhr im Tigerentenclub im Stauferpark GP

Mehr dazu demnächst. Frohes Schaffen ohne Waffen.